Entscheidungsfreudig: Jurymitglied Anna Maria Mühe

Foto: © Arne Weychardt
Was wir bereits wissen
2006 bekam Anna Maria Mühe den HÖRZU-Nachwuchspreis in Form der Lili-Palmer-und-Curd-Jürgens-Gedächtniskamera verliehen, 2016 ist sie Jurymitglied der GOLDENEN KAMERA.

Schauspieltalent in die Wiege gelegt zu bekommen, ist das eine. Im Schatten berühmter Eltern erfolgreich seinen eigenen Karriereweg zu gehen, das andere. Die in Ost-Berlin geborene Tochter der Theatergrößen Jenny Gröllmann und Ulrich Mühe ist ein Paradebeispiel dafür, wie dieser schwierige Balanceakt mit Bravour gemeistert werden kann. “Ich habe meinen Eltern wenig Fragen gestellt, was den Beruf angeht”, verrät die heute 30-Jährige, die ursprünglich Maskenbildnerin werden wollte und 2001 nur durch Zufall für ihr Hauptrollendebüt im Coming-of-Age-Drama “Große Mädchen weinen nicht” in einer Kneipe entdeckt worden war. Mit ungekünstelter Natürlichkeit erregte Anna Maria Mühe danach im Ensemblefilm “Was nützt die Liebe in Gedanken” und diversen TV-Rollen Aufsehen.

Kein Wunder also, dass sie 2006 die Lili-Palmer-und-Curd-Jürgens-Gedächtniskamera verliehen bekam. Seitdem etabliert sich die heute 30-Jährige mit anspruchsvollen Rollen wie im DDR-Drama “Novemberkind” oder internationalen Großproduktionen wie Julie Delpys Historienfilm “Die Gräfin” immer mehr im Charakterfach. Dafür steht auch ihr aktuellstes Projekt, der ARD-Dreiteiler “Heut ist nicht alle Tage”, in dem die Mutter einer dreijährigen Tochter 2016 als NSU-Terroristin Beate Zschäpe zu sehen sein wird. Kurz gesagt: Die Kandidaten für die GOLDENE KAMERA 2016 sind bei Anna Maria Mühe in fachkundigen Händen.

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GOLDENE KAMERA 2016: Diese Jury sucht die Besten!

Die Jury der Goldenen Kamera
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Foto: GOLDENE KAMERA
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