GOLDENE KAMERA-Veteran: Jurymitglied Matti Geschonneck

Foto: @ Arne Weychardt
Was wir bereits wissen
Wenn einer weiß, worauf es beim Gewinn der GOLDENEN KAMERA ankommt, ist es Matti Geschonneck. Quasi nacheinander wurden seine tiefgründigen Fernsehproduktionen “Entführt” (2010), “Liebesjahre” (2012) und “Das Ende der Nacht” (2013) in der Kategorie “Bester deutscher Fernsehfilm” ausgezeichnet.

Wenn einer weiß, worauf es beim Gewinn der GOLDENEN KAMERA ankommt, ist es Matti Geschonneck. Quasi nacheinander wurden seine tiefgründigen Fernsehproduktionen “Entführt” (2010), “Liebesjahre” (2012) und “Das Ende der Nacht” (2013) in der Kategorie “Bester deutscher Fernsehfilm” ausgezeichnet. Und dass der Sohn des legendären DDR-Volkschauspielers Erwin Geschonneck, der einst vom Vater nach dem Brecht-Stück “Herr Puntila und sein Knecht Matti” benannt worden war und 1978 in die BRD übersiedeln musste, da er sich gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns ausgesprochen hatte, ein mehr als verdienter Seriengewinner ist, weiß, wer schon einmal einen der 46 Filme des 63-jährigen Ausnahmeregisseurs gesehen hat. Dabei sind Thriller und Beziehungsdramen seine bevorzugten Sujets und der sezierende Blick seine große Stärke. Unter der Regie des zweifachen Grimme-Preisträgers, der am Moskauer Eisenstein-Institut für Kinematographie das cineastische Handwerk erlernt hat, treten die inneren Brüche der Figuren wie unter einem Mikroskop plastisch hervor. Der gebürtige Potsdamer ist ein akribisch arbeitender Meister der Spannungserzeugung, der einfühlsam beobachtet und nichts dem Zufall überlässt. Und damit dürfte Matti Geschonneck auch ein Garant dafür sein, dass die Wahl zur GOLDENEN KAMERA 2016 so spannend wird, wie selten zuvor.

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Gekürte Comedy-Queen: Jurymitglied Cordula Stratmann

Foto: © Arne Weychardt
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