Making-of zur Pay-TV-Premiere "Jurassic World"

Was wir bereits wissen
Größe zählt eben doch! So entstanden die Dinosaurier für "Jurassic World".

"Sie mordet zum Spaß!" Geschockt steht Park-Ranger Owen (Chris Pratt) inmitten einer niedergemetzelten Apatosaurus-Herde. Die friedlichen Riesen hatten keine Chance, der Indominus Rex ist die ultimative Killermaschine – smart, mit Camouflage-Haut und T-Rex-Fängen, zwölf Meter lang und über 50 Stundenkilometer schnell.

Wie der Indominus Rex zum Leben erweckt wurde

Beruhigend, dass das Urzeitmonster aus dem Kinohit "Jurassic World" (So., 21. Februar, 21.15 Uhr, Sky Cinema HD) nur im Computer der kalifornischen Trickspezialisten von Industrial Light & Magic (ILM) existiert. Den Gen-Cocktail seiner Monsterechse hat Regisseur Colin Trevorrow gewissenhaft aus "tierischen Fähigkeiten, wie sie in der Natur tatsächlich existieren", gemixt, schließlich sollte Indominus Rex möglichst "real und authentisch" wirken.

Pixelschicht für Pixelschicht setzten die ILM-Trickexperten, die bereits für Blockbuster wie "Star Wars" und "Fluch der Karibik" verantwortlich zeichnen, den Entwurf danach am Computer zusammen. Doch auch wenn die Dinosaurier aus dem Rechner stammen, es geht nach wie vor nicht gänzlich ohne Handarbeit.

Die besten visuellen Effekte in "Jurassic World" von den Trickspezialisten von ILM

Für einen der Schlüsselmomente bauten Experten von Legacy Effects in San Fernando aus Modelliermasse, Silikon und Latex einen beweglichen Apatosaurus-Kopf in Originalgröße nach. Die Szene, in der der Urzeitriese in Owens Armen stirbt, zählt zu den ergreifendsten des Films.

Was passiert in "Jurassic World"?

In dem Actionabenteuer, das an Michael Crichtons "Jurassic Park"-Reihe anschließt, geht es ansonsten weniger rührselig als schweißtreibend zu. 22 Jahre nach dem Desaster im Jurassic Park auf der (fiktiven) Isla Soma eröffnen Investoren und Wissenschaftler eine gigantische Dino-Erlebniswelt auf der Nachbarinsel Nublar: "Jurassic World". Unter den Besuchern sind auch der kleine Gray (Ty Simpkins) und sein Bruder Zach (Nick Robinson). Was die beiden nicht ahnen: Im hauseigenen Labor haben Genforscher einen Dinosaurier-Hybriden erschaffen: den Indominus Rex. Es kommt, wie es kommen muss, die Forscher verlieren die Kontrolle über das Biest. Kann Ranger Owen die Bestie zur Strecke bringen und die Kids retten?

Trailer zu "Jurassic World"

Mit welcher Geschwindigkei t sich die Tricktechnik seit dem ersten "Jurassic Park"-Abenteuer von 1993 weiterentwickelt hat, zeigt nicht zuletzt die Artenvielfalt, mit der "Jurassic World" beeindruckt. Kamen die Filmemacher in den 1990er-Jahren noch mit acht computergenerierten Dinosaurierspezies aus, besticht das neue Urzeitabenteuer mit 14 prähistorischen Pflanzenfressern und sechs fleischfressenden Dinoarten sowie einer Hundertschaft fliegender Pterosaurier.

Rund 1,7 Milliarden Dollar spielte das Urzeitmonster-Spektakel weltweit ein. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die Macher des Hits bereits an einer Fortsetzung basteln. "Jurassic World 2" kommt voraussichtlich am 22. Juni 2018 in die Kinos.

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