Jetzt kommt Supermans Cousine: "Supergirl" auf ProSieben

Was wir bereits wissen
Wie die Macher der US-Serie "Supergirl" dem erfolgreichen Genre ganz neue Kräfte verleihen.

Auch für Superhelden gilt: Aller Anfang ist schwer. Kaum hat sie sich für ein Kostüm entschieden, muss die noch etwas ungelenke Kara Zor-El die Explosion eines Tankers verhindern. Als bei der Rettungsaktion aber der Bug abbricht und Öl ausläuft, setzt es einen gewaltigen Medien-Shitstorm. Die 24-jährige Kara versucht, die Bewohner von National City wieder für sich zu gewinnen, und bleibt bei ihrem Entschluss, endlich ihre übermenschlichen Fähigkeiten einzusetzen: Supergirl ist geboren.

Von Serienmacher Greg Berlanti

Nach den Erfolgen "Arrow" und "Flash" bringt Serienmacher Greg Berlanti jetzt Supermans Cousine ins Fernsehen: "Supergirl" (ab 15. März, 22.10 Uhr, ProSieben) erzählt von den turbulenten ersten Missionen der Superheldin, die als 13-Jährige vom Planeten Krypton kam und ihre Teenagerjahre unauffällig in einer Familie verbrachte. "Batman und Superman nutzen ihre Superkräfte heimlich. Kara hat sie zwölf Jahre lang nicht nur versteckt, sondern auch nicht genutzt", sagt ihre Darstellerin Melissa Benoist, die zuvor in "Glee" sowie im gefeierten Schlagzeuger-Drama "Whiplash" zu sehen war. Alles ändert sich in jenem Moment, in dem Kara ihre übermenschlichen Fähigkeiten aktiviert, um ihre Adoptivschwester aus einem abstürzenden Flugzeug zu retten.

Öltanker, Flugzeuge... die Action der Serie, deren Pilotfolge allein 14 Millionen Dollar gekostet haben soll, kann sich sehen lassen. Dazu gesellen sich bizarre Bösewichte. Denn schon bald unterstützt Supergirl die Geheimorganisation DEO im Kampf gegen außerirdische Kriminelle, die die Stadt unsicher machen. "Abends laufe ich oft watschelnd nach Hause", sagt Melissa Benoist über die Drehs der Stunt- und Kampfszenen.

Promo-Trailer zu "Supergirl" (OF)

Pilotfolge mit netten Überraschungen

Aber es geht auch anders: "Wir zeigen, wie viel Spaß man mit dem Genre haben kann", so Benoist. "Bei uns geht es nicht nur um Weiblichkeit, sondern auch um Tapferkeit, Optimismus – und Entertainment." So ist bereits die Pilotfolge mit netten Überraschungen versehen, etwa Auftritten von Helen Slater, dem Supergirl aus dem gleichnamigen Spielfilm von 1984, und Dean Cain, der die Titelrolle in der 90er-TV-Serie "Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark" verkörperte. Sie spielen Supergirls Adoptiveltern.

Augenzwinkernd wird auch mit den Konventionen der Comicvorlage gespielt. Etwa wenn Superman in einer Rückblende schon als Baby seine charakteristische Stirnlocke trägt. Oder wenn Supermans Kumpel Jimmy Olsen – in den Comics ein Fliege tragender Rotschopf mit Sommersprossen – hier eher sexy und cool daherkommt.

Ihr Seriencomeback feiert Calista Flockhart, die als Ally McBeal zum Star wurde und die biestige Chefin des Medienkonzerns CatCo spielt. Sie giert auf exklusive Supergirl-Storys, ohne zu wissen, dass sich ihre Assistentin Kara dahinter verbirgt. Karas Kollege Winn sowie Jimmy Olsen helfen der Heldin, ihre Tarnung zu wahren. Eine Frau, zwei sympathische Beschützer – es braucht keine übersinnlichen Fähigkeiten, um zu wissen, was geschehen wird. Aber manche Geschichten lässt man sich ja immer wieder gern erzählen.

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