Geheimdienstdünkel im "Bonn" der Nachkriegszeit

Die historische Kulisse der neuen "Bonn"-Serie: Die Regierungserklärung von Bundeskanzler Adenauer am 20. Oktober 1953
Die historische Kulisse der neuen "Bonn"-Serie: Die Regierungserklärung von Bundeskanzler Adenauer am 20. Oktober 1953
Foto: © picture-alliance/akg-images
Was wir bereits wissen
Eine neue ARD-Serie erforscht die dunklen Geheimnisse der jungen Bundesrepublik.

Nachdem in "Die Stadt und die Macht" bereits das Polit-Geschehen in der aktuellen Hauptstadt Berlin beleuchtet wurde, setzt man bei der ARD jetzt der alten Hauptstadt der Bundesrepublik ein Denkmal in Serienform: Die Miniserie mit dem überraschend schlichten Arbeitstitel "Bonn" soll wieder aus sechs Episoden à 45 Minuten bestehen. Die Handlung spielt im Bonn der Nachkriegszeit: Im Jahr 1954 verliebt sich die junge Antonia Schmidt in einen Kollegen beim Verfassungsschutz. Doch schon bald stellt sie fest, dass ihr Schwarm eine dunkle Vergangenheit hat – und offenbar immer noch Mitglied einer NS-Geheimorganisation ist. Gemeinsam mit ihrem Chef nimmt sie die Sache unter die Lupe...

Bisher steht weder fest, welche Schauspieler besetzt werden noch wer die Regie übernimmt. Die Drehbücher wird Gerrit Hermans ("Ritter Trenk") schreiben, als Ausstrahlungstermin nennt die ARD das Hauptabendprogramm 2017/2018.

Mit der Produktion setzt die ARD den Trend zu anspruchsvollen Eigenproduktionen fort. Bereits im Februar wurde das fast 40 Millionen Euro teure Gemeinschaftsprojekt "Babylon Berlin" mit dem Bezahlsender Sky angekündigt, bei dem unter anderem Tom Tykwer Regie führen wird.

Making-of zur ARD-Miniserie "Die Stadt und die Macht"
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