Der Pop verliert mit Prince eine weitere Ikone

Prince starb im Alter von 57 Jahren.
Prince starb im Alter von 57 Jahren.
Foto: Universal
Was wir bereits wissen
David Bowie, Roger Cicero - und nun Prince. „Es reicht“, dürfte der erste Gedanke bei den meisten gewesen sein, als sie am Donnerstag vom Tod der US-Popstarikone erfahren haben. Das noch junge Jahr 2016 dürfte bereits im Frühjahr unter Musikliebhaber dauerhaft unten durch sein. Prince war ein Superstar von Weltrang. Kaum einer hat die Welt des Pop mehr beeinflusst als er. Ein Nachruf.

Geboren wurde Prince Rogers Nelson am 7. Juni 1958 in Minnesota. Dort lebte er bis zu seinem Tod. Am Morgen des 21.04.2016 ging ein Notruf ein von seinem Anwesen Paisley Park. Die Ärzte konnten leider nur noch den Tod des Musikers feststellen. In der Woche vor seinem Tod wurde er wegen einer Grippeerkrankung und akuter Dehydrierung in ein Krankenhaus eingeliefert, wurde am selben Tag aber wieder entlassen. Bei einem Konzert in Atlanta wenige Tage später sagte er seinem Publikum: „Macht euch keine Sorgen, mir geht es gut.“


Seit 1976 gehörte Prince zu den ganz Großen der Unterhaltungs-Industrie. Er war ein Visionär und viele Künstler beziehen sich heute noch auf den Sänger, Songwriter, Gitarristen, Produzenten und Schauspieler. Prince gehört zu den meistgecovertsten Künstlern aller Zeiten. Seinen ersten Nummer-1-Hit landete Prince 1984 mit dem Song „When Doves Cry“. Es sollten noch viele Hits folgen. Zu seinen bekanntesten Songs zählen „Purple Rain“ (1984), „Kiss“ (1986) und „Cream“ (1991).

Prince hat sich in den 40 aktiven Jahren seiner Karriere immer wieder neu erfunden. Die New York Times beschrieb ihn mal als „A master architect of Funk, Rock, R&B and Pop“. Er schrieb allerdings nicht nur Songs für sich, sondern sehr erfolgreich auch für andere Künstler. Ende der 80er schrieb er zum Beispiel für sein Sideproject „The Family“ einen Song namens „Nothing Compares 2 U“. Dieser wurde 1990 mit der Sämngerin Sinéad O’Connor ein weltweiter Hit.

Von 1984 bis 1990 war Prince auch als Schauspieler und Regisseur tätig. Sein erfolgreichster Film war 1984 „Purple Rain“. Das war sein Schauspieldebüt und gleichzeitig auch sein größter Kinoerfolg. Der Film spielte 70 Millionen an den Kinokassen ein. Im Folgejahr bekam er einen Oscar für die beste Filmmusik. Preise konnte Prince in seiner Karriere viele entgegennehmen, darunter sieben Grammy Awards und vier MTV Video Music Awards.

Purple Rain live beim Super Bowl 2007

Schlagzeilen machte der Popstar auch mit seinem Künstlernamen. 1993 gab er bekannt, dass er seinen Künstlernamen in ein unausprechliches Symbol geändert hat. Seine damalige Plattenfirma hatte sich die Rechte am Namen Prince gesichert, obwohl das nicht mal ein erfundener Bühnennamen war, sondern der Name, den ihm seine Mutter bei seiner Geburt gab. So kam es während eines Gerichtsverfahrens zur Namensänderung.

In der Presse wurde er sieben Jahre lang „The Artist Formerly Known As Prince“ oder kurz „TAFKAP“ genannt. Ende 1999 endete der Vertrag mit seiner Plattenfirma und er kündigte im Rahmen einer Pressekonferenz an, wieder seinen ursprünglichen Künstlernamen anzunehmen.Über 30 Studioalben veröffentlichte Prince, die letzten „HITnRun Phase One“ und „HITnRun Phase Two“ im letzten Jahr.

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