„Die beste Show der Welt“ - Top oder Flop?

Joko und Klaas präsentieren die japanische Spielshow "Der Schöne und der Dumme - Bijo to Baka". Die Show fiel beim Publikum durch.
Joko und Klaas präsentieren die japanische Spielshow "Der Schöne und der Dumme - Bijo to Baka". Die Show fiel beim Publikum durch.
Foto: Pro Sieben / Willy Weber
Was wir bereits wissen
Das war sie also, „Die beste Show der Welt“. Die großen Hoffnungsträger der Samstagabend-Unterhaltung, Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, präsentierten den Zuschauern auf Pro Sieben acht Showkonzepte, die gegeneinander zur Publikumswahl antreten mussten.

Es wurde ein langer Abend mit einer bunten Show-Revue, in der kein bekanntes Format aus der Welt der TV-Unterhaltung fehlen durfte. Hochzeit, Spielshow, Quiz, Mutprobe oder Magie - alles war am Start.

Showpate Klaas startete mit der „Yes or No Show“, bei der am Ende zwei Kandidaten verheiratet waren. Es folgten die Magie-Parodie „David Flame Show“, eine Live-Schalte in die eigene Wohnung in der „Dürften wir Show“ und eine Art Mini-„Schlag den Raab“: „Der beste Preis der Welt“. Der Halbzeitsieger nach den Zuschauer-Votings war die „Dürften wir Show“, bei der Matthias Schweighöfer eine private Wohung mehr oder weniger komplett zerstören durfte. 2700 Euro kassierten die Kandidaten u.a. dafür, dass sich Schafe und Ziegen im Badezimmer umschauen durften.

In der zweiten Show-Hälfte wurde die langweilige Japan-Adaption „Der Schöne und der Dumme – Bijo to Baka“ schnell vom Publikum abgesetzt. Auch „Höhenangst – die Show“ war kein Volltreffer. Sie bestand auch nur daraus, dass Joko (hat Höhenangst) von Klaas über einen hallenhohen Kletterparcours gescheucht wurde. Im Virtual-Reality-Drohnen-Rennen „Games of Drones“ durften vier Publikumskandidaten privates Geld auf die vier Pro-Sieben-Piloten setzen – und die Euros verzehnfachen oder alles verlieren. Die Gewinne und Verluste waren überschaubar. In der Finalshow „Kein Herz für Tiere“, einer Variante der „HalliGalli“-Rubrik „Aushalten, nicht lachen!“, mussten vier Promis ohne Gefühlsregung goldige Tierbabys beobachten. Wer sein Pokerface behielt, holte den Titel Mr. oder Mrs. Herzlos. Sicher ein Höhepunkt des Abends, was das Saalpublikum aber anders sah - die Show wurde vor ihrem Ende abgesetzt.

So war der Halbzeitsieger "Dürften wir?“ auch am Ende das beliebteste Format des Abends. Ob ProSieben bereits einen Sendeplatz für die Show sucht, ist nicht bekannt.

Kommentare einblenden

"Zürich-Krimi" im Ersten - Top oder Flop?

Borchert gerät ins Visier der Polizei.
Borchert gerät ins Visier der Polizei.
Foto: Das Erste
"Borcherts Fall" war der Auftakt zur neuen "Zürich-Krimi"-Reihe im Ersten. Hat er Ihnen gefallen?
Mehr lesen