Der erste Film, den ein Computer geschrieben hat

"H" (Thomas Middleditch) hat ein großes Problem
"H" (Thomas Middleditch) hat ein großes Problem
Foto: YouTube
Was wir bereits wissen
Im Netz zu bewundern: Was passiert, wenn ein Algorithmus als Drehbuchautor tätig wird.

"Sunspring" heißt das Werk, das zurzeit im Internet für Aufsehen sorgt. Denn geschrieben wurde es von "Benjamin", einer künstlichen Intelligenz. Dahinter steckt der IT-Spezialist und Programmierer Ross Goodwin: Er fütterte ein Computerprogramm mit mehr als hundert Science-Fiction-Drehbüchern, darunter offenbar Kubricks "2001" und die "Alien"-Reihe. Das Programm, das ursprünglich zur Texterkennung genutzt wurde, lernte die Drehbücher zu analysieren und letztendlich eine eigene Geschichte zu verfassen.

Nun hat Goodwin das Skript gemeinsam mit dem Regisseur Oscar Sharp verfilmt. Und auch wenn der neunminütige Film vor höchst seltsamen Dialogen strotzt und kuriose Dinge geschehen – an einer Stelle würgt Protagonist Thomas Middleditch ("Silicon Valley") ohne ersichtlichen Grund einen Augapfel hervor –, so ist es dennoch erstaunlich, wie nachvollziehbar die Geschichte um Liebe und Eifersucht stellenweise erzählt ist.

Übrigens hat "Benjamin" nicht nur für das Drehbuch geschrieben, sondern auch gleich noch die Filmmusik, was möglich war, nachdem ihm Tausende Popsongs eingespielt worden waren. Fazit des Experiments: Bis künstliche Intelligenz eine schlüssige Story erzählen kann, ist es noch ein langer Weg – und dennoch macht der Film neugierig auf das, was uns in Zukunft von "Benjamin" und Co. erwartet.

Der Sci-Fi-Kurzfilm "Sunspring"
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