"Ninja Warrior Germany": Die spektakuläre Show jetzt auch bei uns

GOLDENE KAMERA Reporter Dirk Oetjen muss sich als RTL Ninja Warrior beweisen.
GOLDENE KAMERA Reporter Dirk Oetjen muss sich als RTL Ninja Warrior beweisen.
Foto: GOLDENE KAMERA / Dirk Oetjen
Was wir bereits wissen
Wer wird der erste deutsche Ninja Warrior? GOLDENE KAMERA hat vor Ort den Hindernis-Parcours ausprobiert.

Das dunkle Wasserbecken liegt wie ein Abgrund vor mir. Obwohl es nur 1,50 Meter tief ist, wirkt es bedrohlich. Fünf Plattformen ragen schräg ins Becken, über sie kann man das rettende Ufer erreichen. Und ich will da rüber.

Der "Fünfsprung" bildet den Auftakt zum härtesten Parcours der Welt – so jedenfalls nennen ihn die Macher von "Ninja Warrior Germany" (fünf Folgen ab 9. Juli, 20.15 Uhr, RTL). Die spektakuläre Actionshow wurde – na klar – in Japan entwickelt, der Heimat des Genreklassikers "Takeshi’s Castle", wo sie unter dem Namen "Sasuke" läuft. In den USA ist sie längst ein Hit, jetzt wird Deutschland die sechste europäische "Warrior"-Nation. Einen Tag vor den Aufzeichnungen darf GOLDENE KAMERA mal testen:

Dirk Oetjen läuft den Hindernis-Parcours

Der Parcours verlangt einem alles ab: Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Ich habe nur Neugier zu bieten. Wer auf einem der Hindernisse den Halt verliert, sollte sich wie ein nasser Sack fallen lassen, sagt einer der sportlichen Parcours-Experten von "Ninja Warrior Germany" zu mir, dann sei die Verletzungsgefahr am geringsten. Fallen wie ein nasser Sack? Kein Problem, wenigstens das werde ich hinkriegen.

240 Kandidaten kämpfen sich durch den harten Parcours

Später werden 240 Kandidaten den "Fünfsprung" als erstes Hindernis überwinden müssen, ausgewählt aus über 7000 Bewerbern, die im Casting auf ihre Fitness geprüft wurden. Viel geschmeidiger als ich werden sie das machen, manche werden mit nur einem Fuß auf den Inseln aufsetzen – ein Klacks!

Ich dagegen klammere mich mit beiden Händen an jedes Brett. Immerhin komme ich trocken an. An die anderen Hindernisse möchte man mich nicht lassen. Ganz, ganz sicher, weil die Crew nach Hause möchte.

Ich beschließe, künftig das Fitnessstudio zu meinem zweiten Zuhause zu machen, so wie meine neuen Helden: die Kandidaten, für mich allesamt "Ninja-Krieger". Viele kommen erst weit hinter dem ersten Hindernis an ihre Grenzen. Einige haben Pech: Sie streifen zwar nur das Wasser unter den Hindernissen, sind damit aber auch raus. Es gibt nur einen Versuch. Unter die Teilnehmer haben sich auch ein paar kuriose Hingucker in Kostümierung gemischt, etwa ein schwarzer Ritter oder Spider-Man.

Die meisten leben für den Sport: Mit dabei sind Yogalehrer, Personal Trainer, Super, Handballspieler, Ringer. Moderator Jan Köppen, der mit Laura Wontorra und Frank Buschmann moderiert und kommentiert, mag eine Gruppe besonders: "Mir haben die Typen mit dem Turnbeutel-Look am besten gefallen: 'Ach so, ich hab heute Sportunterricht? Schnell ein paar Sachen einpacken.' So standen sie vor dem Parcours, und ich habe gedacht: 'Was sind das denn für Kollegen?' Und dann sind sie richtig weit gekommen. Meist waren das fitte Kletterer und Parkoursportler, echte Grundsympathen", sagt der 33-Jährige, der demnächst auch die RTL-Show "Dance Dance Dance" moderieren wird.

Auch ein paar Promis kämpfen sich auf Einladung von RTL durch den in Karlsruhe aufgebauten Parcours, etwa "Dschungelcamper" Thorsten Legat, der Ex-Nationalkicker David Odonkor oder Soapstar Jörn Schlönvoigt.

Von je 60 Teilnehmern aus den vier Vorrunden-Shows kommen nur die acht besten ins große Finale am 30. Juli. Doch ob es jemand bis zum finalen Hindernis, dem legendären Mount Midoriyama, schafft – eigentlich ein gutes altes Kletterseil – und 100.000 Euro gewinnt? Die Erfahrung in den anderen Ländern zeigt, dass das ein paar Staffeln dauern kann. 2017 soll es weitergehen.

Text: Dirk Oetjen

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