Tolles Comeback nach fast 40 Jahren: "Elliot, der Drache"

Natalie (Oona Laurence) und Pete (Oakes Fegley) streicheln Elliot
Natalie (Oona Laurence) und Pete (Oakes Fegley) streicheln Elliot
Foto: © DISNEY
Was wir bereits wissen
"Elliot, der Drache" erobert in einer Realverfilmung erneut die Herzen der Kinozuschauer - genauso wie Hauptdarstellerin Bryce Dallas Howard, die wir zum Interview trafen.

Darum geht's in "Elliot, der Drache"

Trailer zu "Elliot, der Drache"

Försterin Grace (Bryce Dallas Howard) ist verblüfft, als sie eines Tages im Wald den verwilderten zehnjährigen Pete (Oakes Fegley) aufliest. Und als dieser dann noch behauptet, dass ihn ein Drache aufgezogen habe, kommt sie aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Hat ihr Vater (Robert Redford) mit seinen Abenteuergeschichten über Drachen, die angeblich in den tiefen Wäldern des Pazifischen Nordwestens leben, doch recht gehabt? Gemeinsam mit der elfjährigen Natalie (Oona Laurence) will Grace der Sache auf den Grund gehen.

Das klassische Kino-Märchen punktet mit beeindruckenden Effekten, einer zu Herzen gehenden Geschichte und der unglaublich liebenswerten und toll animierten Titelfigur. Ab dem 25. August ist "Elliot, der Drache" im Kino zu sehen.

Wer sollte sich "Elliot, der Drache" anschauen?

Ein Film für (fast) die ganze Familie. Denn wie so häufig bei großen Hollywoodproduktionen gilt auch hier: Für sehr empfindsame Kinder ist der Film wegen seiner teilweise recht traurigen oder beängstigenden Szenen nicht zu empfehlen.

Warum muss ich "Elliot, der Drache" sehen?

Weil diese Realverfilmung eine echte Neuerfindung des Stoffes ist, die nur wenige Story-Details mit der Vorlage gemein hat.

Für Fans von ...

Disney-Filmen und natürlich von "Elliot, das Schmunzelmonster" von 1977

Die GOKA-Wertung

Interview mit Bryce Dallas Howard

"Hey, ich bin 35 Jahre alt - und darf auf einem Drachen reiten!"

Zum Kinostart von "Elliot, der Drache" traf GOLDENE KAMERA Hauptdarstellerin Bryce Dallas, Tochter des Regisseurs Ron Howard, zum Interview.

Wie sind Sie denn bloß in diesem Film gelandet?

Ganz einfach: Das Original von 1977 lief in meiner Kindheit bei uns zu Hause in einer Endlosschleife! Meine Schwester fing sogar an zu weinen, als ich ihr erzählte, dass ich im Remake dabei bin, so glücklich war sie darüber.

Inzwischen haben Sie selbst zwei Kinder ...

... und deshalb konnte ich gar nicht anders, als hier mitzumachen. Es bedeutet mir sehr viel, Filme zu drehen, die ich gemeinsam mit den beiden sehen kann.

Waren Sie als Kind schon Filmfan?

Absolut. Der erste Film, von dem ich regelrecht besessen war, war "E.T.". Ich habe immer solche magischen Abenteuer geliebt, wie zum Beispiel auch "In einem Land vor unserer Zeit" oder "Die unendliche Geschichte". Wenn ich so darüber nachdenke, sind das immer noch meine Lieblingsfilme.

Wie war es, mit Robert Redford vor der Kamera zu stehen?

Großartig. Ich hätte niemals zu träumen gewagt, dass ich mal mit dieser lebenden Legende zusammenarbeiten würde. Wir alle waren total nervös, bevor er das erste Mal an den Set kam – aber schon nach 24 Stunden war das vorbei. Er ist ein so unglaublich liebenswerter Mensch, dass man sich in seiner Nähe automatisch entspannt.

Klingt so, als hätte die Arbeit an "Elliot" rundum Spaß gemacht.

Na klar! Hey, ich bin 35 Jahre alt und darf auf einem Drachen reiten! Na ja, auf einer Attrappe – aber es fühlte sich verdammt echt an. Abgesehen von der Käferattacke hatte ich tatsächlich noch nie so viel Spaß wie bei diesem Dreh.

Was für eine Käferattacke?

An einem Drehtag wurden wir von einer Insektenplage heimgesucht: Plötzlich haben sich Millionen winziger Käfer auf uns gestürzt. Die Dinger sind sogar hinter meinen Augapfel gekrochen, wo sie jetzt als Kadaver wohl für alle Zeiten bleiben werden. Gruselige Vorstellung.

Macht es einen Unterschied, Drachen oder Dinosaurier als "Kollegen" am Set zu haben?

Es sind natürlich zwei sehr unterschiedliche Filme. Aber es ist schon seltsam: Ich drehe direkt nacheinander zwei Filme mit riesigen grünen Reptilien, die auch noch beide mit einem D anfangen. Kein Wunder also, dass ich ständig durcheinandergekommen bin und die Wörter verwechselt habe!

"Jurassic World 2" ist beschlossene Sache. Freuen Sie sich darauf?

Und wie! Ich habe noch nie zuvor in meiner Karriere ein Sequel gedreht. Der Erfolg des Films hat uns alle umgehauen, und wir sind total happy, dass wir uns demnächst alle wiedersehen. Jetzt muss es nur noch eine Fortsetzung von "Elliot" geben, dann bin ich der glücklichste Mensch der Welt!

Text und Interview: Svenja Runciman

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