Kai Pflaume: "'Wer weiß denn sowas?' ist ein Quiz für alle"

Die Samstagshow "Das unvorstellbare Wissensquiz mit Kai Pflaume" mit Elton, Kai Pflaume, Christian Sievers, Bernhard Hoëcker (v.l.)
Die Samstagshow "Das unvorstellbare Wissensquiz mit Kai Pflaume" mit Elton, Kai Pflaume, Christian Sievers, Bernhard Hoëcker (v.l.)
Foto: © NDR/Morris Mac Matzen
Was wir bereits wissen
Im Interview erklärt Kai Pflaume den überraschend großen Erfolg seiner Rateshow "Wer weiß denn sowas?". Plus: exklusive Quizfragen für GOLDENE KAMERA.

Es ist die Überraschung der Saison: "Wer weiß denn sowas?" schafft selbst am Vorabend neue Zuschauerrekorde. Bei der Extrashow im XXL-Format am Samstagabend (27. August, 20.15 Uhr, Das Erste) geben sich Stars die Klinke in die Hand. Ob Fürstin Gloria von Thurn und Taxis oder Actionheld Henning Baum: "Alle kommen jetzt zu uns", freut sich Moderator Kai Pflaume.

Ein Grund seien die Quizfragen (siehe unten), die so knifflig sind, "dass sich keiner blamiert, wenn er die Antwort nicht kennt". Alle hätten vor allem Spaß. Wie viel Konkurrenz dennoch zwischen seinen Mitspielern herrscht, verrät er im Interview.

Interview mit Kai Pflaume

Warum läuft "Wer weiß denn sowas?" gerade so überaus erfolgreich?

Ich glaube, das Geheimnis ist, dass Großeltern, Eltern und Kinder die Sendung gemeinsam anschauen können. Ich höre immer wieder, dass viele sagen, es gibt zu wenig im Fernsehen, worauf wir uns als Familie einigen können.

Eigentlich hatte man diese Art Familienshow längst schon totgesagt.

Ja, das stimmt. Aber unsere letzte XXLShow hatte mitten im Sommer am Samstagabend fünf Millionen Zuschauer und über 20 Prozent Marktanteil. Das ist schon eine Hausnummer! Wahrscheinlich ist es eine Wellenbewegung: Es gab immer Zeiten, in denen Show mal mehr, mal weniger angesagt war. Es hängt letztlich von der Idee ab. Ich bin ein Freund davon, zunächst auf unser klassisches Stammpublikum zu schauen. Wenn man es dann schafft, auch Jüngere zu begeistern, ist man auf dem richtigen Weg.

Womit wurden die Jungen geködert?

Mit der Art der Fragen: Die gab es so früher nicht. Auch die Erklärfilme kommen beim jüngeren Publikum gut an, weil sie unterhaltsam sind und trotzdem das Gefühl bleibt: Ich lerne etwas.

Wie ist denn die Zusammenarbeit mit Bernhard Hoëcker und Elton?

Alles andere als anstrengend. Es gab in 150 Sendungen nicht einen Tag, wo wir uns auf die Nerven gegangen sind. Wir haben zwar unterschiedliche Interessen, aber was die Sendung angeht, wollen wir vor allem Spaß haben und die Zeit genießen.

Aber einen Konkurrenzkampf zwischen den beiden gibt es dennoch, oder?

Sie nehmen es verdammt ernst. Da verschenkt keiner etwas. Beide wollen gewinnen. Es wird ja auch eine interne Statistik geführt, wer wie oft gewonnen hat.

Und wer liegt derzeit vorn?

Bernhard ist knapp vorn, aber er hat bei Weitem nicht so viele Siege wie oft vermutet. In 154 Sendungen mit über 2000 Fragen hat er fünf Siege mehr erspielt – was im Grunde genommen verschwindend gering ist.

In den Quizfragen geht es um Alltagsfragen. Welcher Tipp oder Trick hatte für Sie auch persönlichen Nutzen?

Ganz viele! Nehmen Sie etwa die Sache mit den weißen Sneakers: Die verschmutzen ja schnell. Wissen Sie, wie man die wieder weiß bekommt? Mit Nagellackentferner!

Wenn Sie selbst mitraten müssten: Wie gut würden Sie sich da einschätzen?

Ich wäre öfter ein bisschen auf Eltons Seite. Es gibt natürlich Dinge, die man weiß, aber entscheidend ist, dass man clever im Ausschließen ist.

10 knifflige Fragen zum Alltag

In "Wer weiß denn sowas?" geht es um Ungewöhnliches aus dem Alltag. 10 neue Fragen von den Quizprofis der Show:

Interview: Sabine Ulrich

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