Regisseur Curtis Hanson mit 71 Jahren gestorben

Regisseur Curtis Hanson (1945-2016)
Regisseur Curtis Hanson (1945-2016)
Foto: ©Elisabetta Villa/Getty Images
Was wir bereits wissen
Bekannt wurde er mit Filmen wie "L.A. Confidential" und "8 Mile". Gestern starb er in seinem Haus in L.A.

US-Regisseur Curtis Hanson wurde am Dienstag in seinem Zuhause in Hollywood tot vorgefunden, nachdem ein medizinischer Notfall gemeldet worden war. Wie die Polizei von Los Angeles mitteilte, starb er eines natürlichen Todes.

Hanson war in den 1970er-Jahren über die Arbeit für eine Filmzeitschrift Drehbuchautor und Regisseur geworden. Der Durchbruch gelang ihm 1992 mit „Die Hand an der Wiege“. Danach blieb er mit "Am Wilden Fluss" mit Meryl Streep dem Thriller-Genre treu. Höhepunkt seiner Karriere war 1997 „L.A. Confidential“, nach einem Roman von James Ellroy über Korruption in der Polizei von L.A. in den 50er-Jahren: Der Film brachte ihm gemeinsam mit Brian Helgeland den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch ein sowie eine Nominierung als bester Regisseur. Als beste Nebendarstellerin wurde damals Kim Basinger ausgezeichnet. Der Film, mit dem der Australier Russell Crowe seinen Durchbruch in Hollywood feierte, spielte weltweit rund 126 Millionen Dollar ein. Für Aufsehen sorgte Hanson danach noch mit dem HipHop-Drama "8 Mile" (2002), in dem er Rapper Eminem für seine erste Hauptrolle verpflichtete. Zuletzt brachte er 2012 das Surfer-Drama "Mavericks" in die Kinos.

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