"Blade Runner" trifft "Jurassic Park": Neue Mega-Serie "Westworld"

Foto: © HBO
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Was wir bereits wissen
Für HBO ist "Westworld" die wichtigste Serie seit "Game of Thrones". Wir haben J. J. Abrams' Sci-Fi-Remake gesehen.

Der Hightech-Milliardär Elon Musk nennt sie "die wohl größte Bedrohung für unsere Existenz". Und auch Physiker Stephen Hawking glaubt, sie "könnte zum Ende der Menschheit führen". Was ist es, was die beiden Experten derart fürchten? Künstliche Intelligenz. Maschinen, die Bewusstsein entwickeln und den Menschen bekämpfen könnten: Jetzt wird dieses Forschungsthema in "Westworld" (ab Sonntag, 2. Oktober, 3.00 Uhr, Sky Ticket, Sky Go und Sky On Demand; ab 2. Februar 2017 bei Sky Atlantic) zum Serienstoff.

Darum geht’s in "Westworld"

In seinem Hightech-Freizeitpark hat der geniale Erfinder Dr. Ford (Anthony Hopkins) den Wilden Westen perfekt rekonstruiert. Dem Menschen täuschend ähnliche Roboter spielen ihre festgelegten Rollen, während Besucher ihre geheimsten Fantasien ausleben können - sei es Abenteuer, Sex oder Gewalt. Doch plötzlich beginnen Androiden wie Dolores (Evan Rachel Wood, "The Ides of March") ein Bewusstsein zu entwickeln und werden zur Gefahr.

Originaltrailer zur "Westworld"-Serie

Ein riesiger Erfolgsdruck lastet auf dieser Serie. Das Ende von "Game of Thrones" (2018) ist in Sicht, der Pay-TV-Kanal HBO braucht dringend einen Nachfolger als Aushängeschild. Vor allem seit Martin Scorseses großes Musikdrama "Vinyl" im Juni nach nur einer Staffel eingestellt wurde. Auch das angeblich 60 Millionen Dollar teure "Westworld" hat Macher von Weltruf. Produziert wird die Serie u. a. von J. J. Abrams ("Star Wars"), Regisseur und Koautor ist Jonathan Nolan ("Interstellar").

Dazu tritt "Westworld" ein großes Erbe an: Die Serie basiert, wenn auch lose, auf dem gleichnamigen Sci-Fi-Film von Michael Crichton ("Jurassic Park"). "Crichtons Ideen waren visionär", sagt Showrunner Jonathan Nolan (Bruder des Regisseurs Christopher Nolan) im Interview mit GOLDENE KAMERA. "Dem Film von 1973 fehlte nur eins: Zeit. Wir dagegen haben zehn Episoden und können die Perspektive der Roboter vertiefen. Künstliche Intelligenz hat das Potenzial für etwas Großartiges - aber eben auch für totales Chaos. Wir stehen vor dem Erwachen einer neuen Lebensform."

Der mysteriöse "Mann in Schwarz"

Eine der Schlüsselfiguren in "Westworld" ist besonders fasziniert von dieser neuen Lebensform. Ed Harris ("Apollo 13") spielt den mysteriösen "Mann in Schwarz" - einen Besucher, der seit Jahren ahnt, dass Westworld mehr ist als ein Vergnügungspark. "Er will die Geheimnisse des Parks lüften", erzählt Harris GOLDENE KAMERA. "Er glaubt, je mehr Androiden er tötet, desto näher kommt er der Wahrheit. Es ist paradox: Je menschlicher die Roboter werden, desto unmenschlicher wird meine Figur."

Was macht uns zu Menschen? Wie moralisch handeln wir, wenn wir keine Konsequenzen fürchten müssen? "Westworld" scheut sich nicht vor großen Fragen. Die ersten Folgen wirken wie ein fesselnder Mix zweier Sci-Fi-Klassiker: "Blade Runner" trifft "Jurassic Park". Gleichzeitig präsentiert sich "Westworld" als Mysteryserie, bei der alles auf eine überraschende Auflösung zuzusteuern scheint - "Lost" (ebenfalls von J. J. Abrams) lässt grüßen.

Die Wildwest-Welt soll das einzige historische Szenario in Staffel eins sein; im "Westworld"-Film gab es Teile des Parks, die Mittelalter und Antike simulierten. Diesen Epochen könnten sich die Macher also in nachfolgenden Staffeln über die nächsten Jahre widmen - vorausgesetzt, Maschinen haben bis dahin nicht die Weltherrschaft übernommen.

Text: Michael Tokarski / Anke Hofmann

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