7 Geheimnisse der "Star Wars"-Saga

Alte Bekannte: Auch in "Rogue One" wird das Imperium durch die klassischen Sturmtruppen vertreten.
Alte Bekannte: Auch in "Rogue One" wird das Imperium durch die klassischen Sturmtruppen vertreten.
Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Was wir bereits wissen
Zum Start des neuen Senders Sky Cinema Star Wars HD: sieben Dinge, die Sie über die Sci-Fi-Reihe "Star Wars" noch nicht wussten.

Ein Fest für Fans: Zwei Wochen lang wird ab dem 10. Oktober der Sender Sky Cinema Hits zu Sky Cinema Star Wars HD. Rund um die Uhr laufen hier erstmals alle sieben Teile der legendären Weltraumsaga. Dazu kommen elf Dokus und über 30 kürzere Berichte über die Entstehung der Filme.

Zur Einstimmung auf den galaktischen TV-Marathon verraten wir Ihnen sieben Dinge, die Sie garantiert noch nicht über "Star Wars" wussten:

1. Die verpassten Chancen der Weltstars

Heutzutage reißen sich Schauspieler um eine Rolle in einem "Star Wars"-Film. Vor dem ersten Teil 1977 war das anders. Als die Rolle des Schmugglers Han Solo zu besetzen war, winkte ein Weltstar nach dem anderen ab: Jack Nicholson, Robert De Niro, James Caan, Burt Reynolds. Auch Al Pacino wollte nicht. Seine Begründung: "Ich verstand das Skript nicht." So kam Harrison Ford – damals im Hauptberuf Tischler – an die Rolle.

The Best of Han Solo

2. Ein Zwerg mit Nobelpreis

Erinnert Sie das Gesicht des zwergenhaften Yoda an irgendjemanden? Erschaffen wurde die Figur von Maskenbildner Stuart Freeborn. Und der verewigte nicht nur sich selbst in Yodas Gesicht, sondern auch einen weltberühmten Wissenschaftler: Albert Einstein. Viel besser als der ursprüngliche Plan von "Star Wars"-Erfinder George Lucas. Der wollte Yoda von einem dressierten Affen mit Maske spielen lassen. Doch leider (oder zum Glück?) riss sich der Affe beim Testdreh immer wieder die Maske vom Kopf.

Best of Yoda Quotes

3. Schwarzarbeiter mit Kultstatus

Dunkle Rüstung, Atemmaske, Cape: Auch dank des Outfits wurde Darth Vader sofort zu einem der legendärsten Bösewichte der Kinogeschichte. Dabei ist er in seinem Debütfilm "Star Wars" (1977) gerade mal zwölf Minuten zu sehen. Im Anzug steckte damals – und in zwei weiteren Filmen – der Brite David Prowse, der erst vor der Premiere erfuhr, dass seine Stimme durch die von James Earl Jones ersetzt worden war. Prowse ist heute mit Lucasfilm zerstritten.

So spricht David Prowse als Darth Vader

4. Gut gebrüllt, Wookiee!

Nur wenige kennen Ben Burtt. Dennoch ist sein Anteil am "Star Wars"-Erfolg riesig. Als Sounddesigner der Saga schuf er legendäre Geräusche – von sirrenden Lichtschwertern über röhrende Raumschiffe zu jaulenden Wookiees. Eines dieser Zottelwesen ist Chewbacca. Der ist nicht nur optisch ein wilder Mix: Für das markante Brüllen mischte Burtt selbst aufgenommene Geräusche von Bär, Dachs, Walross und Kamel.

So brüllt Chewbacca

5. Möge der Damenrasierer mit dir sein

Selbst bei einem Budget von 115 Millionen Dollar muss gespart werden. In einer Szene von "Episode I" (1999) brauchten die Ausstatter für den Jedi Qui-Gon Jinn eine Art Funkgerät. Die Lösung: ein leicht veränderter Damen-Nassrasierer. Diese Art von Pragmatismus hat bei "Star Wars" Tradition. Die Griffe der legendären Lichtschwerter waren ursprünglich Blitzlichthalterungen für Kameras der Marke Graflex.

6. Berühmte Doppelgänger

Eine ganze Schar Zofen kümmert sich in "Episode I und II" um Königin Amidala (Natalie Portman); einige sollen als Double von ihr ablenken. Jahre nach dem Job starteten drei dieser Statistinnen eine Weltkarriere: die Regisseurin Sofia Coppola (Oscar für "Lost in Translation") sowie die Darstellerinnen Rose Byrne ("Brautalarm") und Keira Knightley ("Fluch der Karibik").

Keira Knightley als Königin Amidala

7. Der Gaststar vom anderen Stern

Im Senat von "Star Wars" kommen die unterschiedlichsten Aliens zusammen – inklusive eines alten Bekannten. Nach Amidalas Rede in "Episode I" können Aufmerksame den niedlichen Titelhelden des Kinoklassikers "E.T." erkennen. Nicht der erste Crossover von "Star Wars" und "E.T.". Im Film von 1982 trifft der Außerirdische ein als Yoda verkleidetes Kind. Mit dem Gegenbesuch von E.T. bei "Star Wars" war die Macht also wieder im Gleichgewicht.

E.T. in "Star Wars: Episode I"

Text: Michael Tokarski

Kommentare einblenden

Star Wars Celebration 2016: Das heißeste Sci-Fi-Event der Galaxis

Wir waren auf der Star Wars Celebration 2016 in London, auf der geheime Details, Bilder und Videos zu den drei nächsten "Star Wars"-Filmen verraten wurden.
Mehr lesen