Diese Schauspieler sind auch als Hörbuch-Sprecher erfolgreich. Klicken Sie sich durch!
Schauspieler und Hörbuchsprecher-Ikone: Rufus Beck feiert am 23. Juli 2017 seinen 60. Geburtstag. Foto: © Hannes Magerstaedt/Getty Images
Rufus Beck, der Schauspieler: Kinobekanntheit erlangte der gelernte Theatermann als Waltraut in "Der bewegte Mann" (1994). Nach der Hauptrolle in der Serie "Inspektor Rolle" (2002-2004) gehört die Figur des Willi in den Filmen der "Die wilden Kerle"-Reihe zu seinen bekanntesten Rollen. Zuletzt war er als König Dietrich im Kino-Märchen "König Laurin" (2016 mit Florian Burgkart) zu sehen. Foto: © Zorro Film
Rufus Beck, der Hörbuchsprecher: 1999 begann Beck, die "Harry Potter"-Besteller einzusprechen. Dabei erreichten die ersten vier Bände mit mehr als 300.000 verkauften Exemplaren Platin-Status. Seitdem ist Beck der gefragteste Hörbuchsprecher des Landes. Sein umfangreiches Œvre reicht dabei von Kultjugendbüchern wie "Momo", "Die unendliche Geschichte" oder "Der kleine Nick" bis zu Literaturklassikern wie "In 80 Tagen um die Welt" oder "Das Hotel New Hampshire". Foto: © Andreas Rentz/Getty Images
Katharina Thalbach, die Schauspielerin: Weltweite Bekanntheit erlangte Thalbach 1979 als Maria Matzerath in Volker Schlöndorffs mit dem Auslands-Oscar ausgezeichneten Verfilmung von "Die Blechtrommel". Seit 2014 ist die mehrfach ausgezeichnete Charakterdarstellerin als schrullige Lady Agatha in den "Inspektor Jury"-Filmen zu sehen. Foto (mit Götz Schubert): © ZDF
Katharina Thalbach, die Hörbuchsprecherin: Ob Weltliteratur ("Romeo und Julia"), Kinderbuch ("Hände weg von Mississippi"), Schmachtfetzen ("Die Nebel von Avalon"), Klassiker ("Der Prozess") oder Skandalromane ("Wir Kinder vom Bahnhof Zoo") – die 63-jährige Mutter des Thalbach-Clans bringt sprachlich alles auf den Punkt. Dafür erhielt sie 2014 beim Deutschen Hörbuchpreis den Sonderpreis für ihr Lebenswerk. Foto: © Andreas Rentz/Getty Images
Anna Thalbach, die Schauspielerin: Die Tochter von Katharina Thalbach folgte ihrer Mutter zunächst auf die Theaterbühne und wurde im Fernsehen 1993 für ihre Rolle "Zärtliche Erpresserin" mit dem Max Ophüls Preis und 2001 mit dem Deutschen Fernsehpreis für die "Tatort"-Episode "Kindstod" ausgezeichnet. Zuletzt spielte sie in der TV-Komödie "Wir sind die Rosinkis" (2016) die Hauptrolle. Foto (mit Milan Peschel): © ARD Degeto
Anna Thalbach (44), die Hörbuchsprecherin: Die 44-Jährige ist nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Meisterin des gesprochenen Worts in die Fußstapfen ihrer Mutter Katharina getreten. Für die Hörbuchversion von Janet Fitchs Roman "Paint It Black" wurde Anna Thalbach 2008 beim Deutschen Hörbuchpreis als "Beste Interpretin" ausgezeichnet. Foto: © Pascal Le Segretain/Getty Images
Ulrich Noethen, der Schauspieler: Der gelernte Theaterschauspieler wechselte 1995 vor die Kamera und sorgte unter anderem als Frontmann der "Comedian Harmonists" (1997) und als Heinrich Himmler in Oliver Hirschbiegels "Der Untergang" (2004) für Aufsehen. Im Fernsehen ist der mehrfach ausgezeichnete Charakterdarsteller seit 2014 als Psychiater Dr. Johannes "Joe" Jessen in den TV-Thrillern der "Neben der Spur"-Reihe zu sehen. Foto (mit Ava Schäfer): © ZDF
Ulrich Noethen, der Hörbuchsprecher: Der 57-jährige Münchener ist seit der Jahrtausendwende auch als Sprecher aktiv und lieh seitdem Autoren wie Tolstoi ("Krieg und Frieden"), Hans Fallada ("Jeder stirbt für sich allein") und Michael Ende ("Jim Knopf und die Wilde 13") seine markante Stimme. Für Friedrich Anis "Nackter Mann, der brennt" wurde Noethen 2016 beim Deutschen Hörbuchpreis als "Bester Interpret" ausgezeichnet. Foto: © Matthias Nareyek/Getty Images
Burghart Klaußner, der Schauspieler: Der gebürtige Berliner machte sich mit markanten Neben- (Deutscher Filmpreis 2005 für "Die fetten Jahre sind vorbei") und Hauptrollen (Deutscher Filmpreis 2010 für "Das weiße Band") einen preisgekrönten Namen. Im Fernsehen war Klaußner zuletzt im Mehrteiler "Die Stadt und die Macht" sowie als Richter in der Schirach-Verfilmung "Terror - Ihr Urteil" zu sehen. Foto: © ARD Degeto
Burghart Klaußner (67), der Hörbuchsprecher: Mit Ferdinand von Schierach verbindet den 67-jährigen Wahl-Hamburger auch eine innige Sprecherbeziehung. Neben dem "Verbrechen"-Zyklus sprach Klaußner, der ebenfalls Klassiker wie "Der große Gatsby" vertont, auch Schierachs "Schuld" ein und wurde dafür 2011 beim Deutschen Hörbuchpreis als "Bester Interpret" ausgezeichnet. Foto: © Vittorio Zunino Celotto/Getty Images
Fritzi Haberlandt, die Schauspielerin: Die gebürtige Berlinerin hat sich zu den gefragtesten Theaterfrauen des Landes gemausert. Für ihre erste Kino-Hauptrolle in "Kalt ist der Abendhauch" erhielt sie 2000 den Bayerischen Filmpreis, auf den sie 2004 den Deutschen Filmpreis für "Liegen lernen" folgen ließ. Im Fernsehen hinterließ sie zuletzt mit schrulligen Nebenrollen in der "Tatort"-Folge "Der treue Roy" und in "Der Tatortreiniger"-Episode "Schweine" bleibenden Eindruch. Foto (mit Bjarne Mädel): © NDR
Fritzi Haberlandt, die Hörbuchsprecherin: Dem gelesenen Wort wendete sich die 42-Jährige im Jahr 2003 zu und etablierte sich schnell als ideale weil unverwechselbare Stimme für Jugendbücher wie Cornelia Funkes "Hände weg von Mississippi", Ottfried Preußlers "Das kleine Gespenst" aber auch für 'schwere' Kost wie Anne Franks "Tagebuch" oder Nelly Arcans "Hure". Foto: © Andreas Rentz/Getty Images for DER BERLINER MODE SALON
Matthias Brandt, der Schauspieler: Der Sohn der Bundeskanzler-Legende Willy Brandt erspielte sich nach seinem Wechsel vom Theater vor die Kamera mit herausragenden TV-Dramen wie "In Sachen Kaminski" (2005) oder "Contergan" (2007) zahlreiche Auszeichnungen – darunter die GOLDENE KAMERA 2008 als "Bester deutscher Schauspieler". Die Herzen der breiten Öffentlichkeit eroberte Brandt als "Polizeiruf 110"-Kommissar Hanns von Meuffels, der Anfang Mai in seinem 13. Fall "Nachtdienst" zu sehen war. Foto (mit Philipp Moog): © BR
Matthias Brandt, der Hörbuchsprecher: Seit der Jahrtausendwende ist der 55-jährige Berliner auch als Erzähler aktiv und zieht mit seiner vorsichtig-sonoren Stimme vor allem im Bereich der Spannungsliteratur in seinen Bann. Zu seinen packendsten Hörbüchern gehören Thriller-Klassiker wie John Le Carrés "Der Spion, der aus der Kälte kam" und Robert Blochs "Psycho" sowie Ferdinand von Schirachs "Tabu". Foto: © James Coldrey/Getty Images
Hannelore Hoger, die Schauspielerin: Die in Hamburg geborene Schauspielertochter schrieb sich mit Dramen wie "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1975) und "Deutschland im Herbst" (1978) in die Annalen des Neuen Deutschen Films ein. Zur Grand Dame des deutschen Fernsehens avancierte Hoger als ZDF-Ermittlerin "Bella Block", die ihr 1998 die GOLDENE KAMERA als "Beliebteste Kommissarin" einbrachte und 2015 in der Episode "Die schönste Nacht des Lebens" nach 36 Einsätzen den Dienst quittierte. Foto: © ZDF
Hannelore Hoger, die Hörbuchsprecherin: Mit ihrer markanten Altstimme mauserte sich die 74-Jährige zur gefragten Sprecherin für Frauenliteratur wie Tania Blixens "Babettes Fest", Elizabeth Georges "Gott schütze diese Haus" oder Isabel Allendes "Inés meines Herzens". Darüber hinaus hat sich Hoger als deutsche Stimme der Krimi-Autorinnen Donna Leon und Fred Vargas etabliert. Die Hörbuchfassung des Vargas-Romans "Das barmherzige Fallbeil" erscheint am 16. Oktober. Foto: © Christian Augustin/Getty Images
Ulrich Matthes, der Schauspieler: Der gefeierte Theatermime begann seine Karriere auf der Bühne und trat seit den 90er Jahren auch vor der Kamera in Erscheinung, wo er in Ensemblefilmen wie Tom Tykwers "Winterschläfer" (1997) oder als Joseph Goebbels in "Der Untergang" (2004) brillierte. Sein letzter großer TV-Auftritt war die der Nemesis von "Tatort"-Kommissar Ulrich Tukur in der Episode "Im Schmerz geboren", für die Matthes 2015 die GOLDENE KAMERA als "Bester deutscher Schauspieler" erhielt. Foto: © HR
Ulrich Matthes, der Hörbuchsprecher: Mit seiner zwischen Sensibilität und Bedrohlichkeit changierenden Stimme mauserte sich der 58-jährige Berliner zum Experten für anspruchsvolle Weltliteratur wie Franz Kafkas "Die Verwandlung", Joseph Roths "Das Spinnennetz" oder Vladimir Nabokovs "Lolita". Für Nabokovs "Pnin" gewann Matthes 2003 den Deutschen Hörbuchpreis im Segment "Beste Unterhaltung". Foto: © Andreas Rentz/Getty Images
Sophie Rois, die Schauspielerin: Die am Max Reinhardt Seminar ausgebildete Österreicherin gehört seit 1993 dem Ensemble der Berliner Volksbühne an. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie in Detlef Bucks Roadmovie "Wir können auch anders..." (1993) bekannt. Seitdem überzeugt Rois in Showstealer-Rollen wie im TV-Dreiteiler "Die Manns – Ein Jahrhundertroman", für den sie 2002 den Grimme-Preis bekam, oder Tom Tykwers "Drei", der ihr 2011 den Deutschen Filmpreis einbrachte. Ihren letzten Kinoausflug unternahm sie 2016 im Kinderfilm "Burg Schreckenstein" als strenge Lehrerin Frau Dr. Horn. Foto: © Concorde Filmverleih
Sopie Rois, die Hörbuchsprecherin: Die 56-Jährige mit der faszinierenden Reibeisenstimme hat sich zur Königin der deutschen Hörbuchszene gelesen. Folgerichtig konnte Rois, deren Œvre von Klassikern wie Flauberts "Madame Bovary" über harte Thrillerkost wie Mo Hayders "Tokio" bis Science Fiction wie den "Otherland"-Romanen von Tad Williams umfasst, beim Deutschen Hörbuchpreis bereits zwei Auszeichnungen als "Beste Interpretin" abräumen: 2006 für Charlotte Brontes "Jane Eyre" und 2015 für Alina Bronskys "Baba Dunjas letzte Liebe". Foto: © Danny Martindale/Getty Images
Boris Aljinovic, der Schauspieler: Den meisten dürfte Aljinovic als Berliner "Tatort"-Kommissar Felix Stark bekannt sein, der 2014 nach 13 Dienstjahren in der Episode "Vielleicht" seinen Abschied nahm. Darüber hinaus erspielte sich der an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" ausgebildete Charakterdarsteller als Cloudy in den "7 Zwerge"-Filmen von Sven Unterwaldt an der Seite von Otto Waalkes zusätzlichen Kultstatus. Foto: © rbb
Boris Aljinovic, der Hörbuchsprecher: Dem Spannungsfeld zwischen Krimikost und kindgerechter Unterhaltung blieb der 50-Jährige auch als Bücherinterpret treu. So sprach Aljinovic nicht nur "Das dunkle Haus" und andere Erik-Winter-Krimis von Åke Edwardson ein, sondern auch skurrile Terry-Pratchett-Romane wie "Der Club der unsichtbaren Gelehrten" oder "Belgische Riesen" von Burkhard Spinnen, für das er 2007 den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie "Bestes Kinderhörbuch" verliehen bekam. Foto: © Sebastian Reuter/Getty Images

Bildergalerie: Schauspieler zum Hören

Zum 60. Geburtstag von "Mr. Harry Potter" Rufus Beck präsentieren wir zehn weitere Darsteller und Darstellerinnen, die als Hörbuchsprecher akustisch genauso viel Eindruck hinterlassen wie auf Mattscheibe und Leinwand.