Die Rolle der Daenerys in "Game of Thrones" hat Emilia Clarke reich und berühmt gemacht. Dabei war sie nicht die erste Wahl. In der nie gezeigten Pilotfolge des Fantasyepos spielte Tamzin Merchant ("Tudors") die Rolle. Über die Wechselgründe schweigen die Beteiligten. Der Pilot wurde neu gedreht. Dabei ersetzte zudem Michelle Fairley Jennifer Ehle ("The King’s Speech") als Catelyn Stark. Foto: HBO / Getty Images
Und wieder so eine Last-minute-Entscheidung von Regisseur Peter Jackson . Für sein Drama "In meinem Himmel" hatte er erst Ryan Gosling (kl. Foto) 2008 als trauernden Vater engagiert. Der hielt ein paar Kilo Kummerspeck für die Figur für eine gute Idee. Jackson sah das komplett anders – und holte kurzfristig Mark Wahlberg. Foto: Paramount Pictures France /Getty Images
War Daniel Day-Lewis schuld? Die Hälfte des Historiendramas "There Will Be Blood" war im Kasten, als Kel O’Neill seine Rolle als Eli Sunday abgeben musste. Der Grund: Die intensive Spielweise von Day-Lewis, der auch in den Drehpausen in der Rolle des skrupellosen Ölbarons Plainview blieb, hatte O’Neill völlig eingeschüchtert. O’Neills Part übernahm Paul Dano, der im Film bereits eine andere Rolle spielte. Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures France / Getty Images
Auch Megastars werden umbesetzt. Am Set von "Panic Room" (2002) erwischte es Nicole Kidman. Zwei Wochen hatte sie bereits am Thriller gedreht. Dann kehrte eine Knieverletzung vom "Moulin Rouge"-Dreh zurück. Ihr Ersatz war alles andere als zweitklassig: die zweifache Oscarpreisträgerin Jodie Foster. Foto: Columbia TriStar Films / Getty Images
Für die Sci-Fi-Komödie "Zurück in die Zukunft" war Michael J. Fox stets erste Wahl. Doch dessen Verpflichtungen in einer TV-Sitcom machte es unmöglich. So bekam Eric Stoltz („Die Maske“) den Part. Nach fünf Wochen Dreh war aber klar: Stoltz hat entschieden zu wenig Comedy-Talent. Dank eines neuen Drehplans mit Nachtdrehs konnte Fox schließlich doch verpflichtet werden. Foto: United International Pictures GmbH / Getty Images
Es sollte der größte Auftritt seiner Karriere werden. Nach langem Casting hatte Stuart Townsend ("Shooting Fish") die Rolle des Aragorn. Regisseur Peter Jackson feuerte ihn nach nur zwei Drehtagen. Townsend, damals 26, verriet später "Entertainment Weekly": "Der Regisseur wollte plötzlich jemanden, der 20 Jahre älter und völlig anders war als ich!" Die Rolle erbte Viggo Mortensen (damals 41).Foto: Metropolitan FilmExport / Getty Images
Der Dreh des Antikriegsfilms (1979) war ein Albtraum: Sturmschäden am Set, Verdopplung der Kosten und eine umbesetzte Hauptrolle. Zwei Wochen hatte Harvey Keitel bereits als Captain Willard gedreht. Doch Regisseur Francis Ford Coppola fand sein Spiel "überdreht" und ersetzte ihn durch Martin Sheen. Der erlitt später einen Herzinfarkt, konnte aber weiterdrehen. Foto: United Artists / Getty Images
Anfangs lief alles glatt. Im Casting für die Serie "Hulk" hatte Richard Kiel (der "Beißer" in zwei Bond-Filmen) 1977 noch Arnold Schwarzenegger ausgestochen. Doch nach dem Dreh der Pilotfolge war Kiel den Machern nicht muskulös genug. Nutznießer war der Profi-Bodybuilder Lou Ferrigno, mit dem die Szenen nachgedreht wurden. Foto: D.R./dpa
Vor Captain Kirk war Captain Pike: In der verworfenen Pilotfolge von 1965 war noch Jeffrey Hunter der Chef auf der "Enterprise". Der Sender NBC war mit dem Testballon allerdings unzufrieden. Fast alle Figuren – außer Spock – wurden umbesetzt, bevor "Raumschiff Enterprise" in Serie ging. Als neuer Captain mit an Bord war jetzt William Shatner – der Rest ist TV-Geschichte. Foto: CBS Paramount International/dpa

Gleiche Rolle, neuer Star