Wie cool ist "Rogue One: A Star Wars Story" wirklich?

Das Artwork zu "Rogue One: A Star Wars Story" © 2015 Lucasfilm Ltd. & ™, All Rights Reserved
Alte Bekannte: Auch in "Rogue One" wird das Imperium durch die klassischen Sturmtruppen vertreten. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Rebellenspionin Jyn Erso (Felicity Jones) wandelt auf den Undercover-Spuren von Han Solo. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Rebellin Jyn Erso (Felicity Jones) mit Rebellen-Captain Cassian Andor (Diego Luna). Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Direktor Krennic (Ben Mendelsohn) ist der neue Schurke im "Rogue One"-Szenario. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Dass der neue Death Trooper eine Sturmtruppen-Puppe findet, ist höchst symbolisch. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Der blinde Kriegsmönch Chirrut (Donnie Yen) folgt den Jedi-Lehren und ersetzt die Macht aber durch Martial Arts. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Mit Lichtschwertern hat Chirruts Leibwächter Baze (Jiang Wen) nichts am HutFoto: © DISNEY/LUCASFILM
Der dickköpfige Transportfrachterpilot Bodhi (Riz Ahmed) ist ein Ass im Raumschiffcockpit. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Im Spionagetrupp ist der Rebellen-Captain Cassian Andor (Diego Luna) die Stimme der Vernunft. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Der Todesstern aus "Krieg der Sterne" befindet sich in "Rogue One" kurz vor der Fertigstellung. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Todessternstunde für Fans: Darth Vader gibt in "Rogue One: A Star Wars Story" sein lang ersehntes Comeback Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Als Rebellin wider Willen tritt Felicity Jones in die "Star Wars"-Heldinnen-Fußstapfen von "Episode VII"-Entdeckung Daisy Ridley. Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Direktor Krennic (Ben Mendelsohn) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Galen Erso (Mads Mikkelsen) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Death Troopers Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Death Trooper Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Jyn Erso (Felicity Jones) und Cassian Andor (Diego Luna) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Jyn Erso (Felicity Jones) und Cassian Andor (Diego Luna) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Chirrut (Donnie Yen) und Jyn Erso (Felicity Jones) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Baze Malbus (Wen Jiang) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Jyn Erso (Felicity Jones) und K-2SO Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Cassian Andor (Diego Luna), Jyn Erso (Felicity Jones) und K-2SO Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Kriegermönch Chirrut (Donnie Yen) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Rebellen-Extremist Saw Gerrera (Forest Whitaker) © DISNEY/LUCASFILM
Mon Mothma (Genevieve O'Reilly, l.), Cassian Andor (Diego Luna) und General Draven (Alistair Petrie) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Jyn Erso (Feliticy Jones) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Cassian Andor (Diego Luna) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Cassian Andor (Diego Luna), Jyn Erso (Felicity Jones) und K-2SO Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Storm Trooper Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Death Trooper Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Bodhi Rook (Riz Ahmed) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Baze (Wen Jiang, l.) und Chirrut (Donnie Yen) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
AT-AT-Offensive Foto: © DISNEY/LUCASFILM
X-Wing-Attacke Foto: © DISNEY/LUCASFILM
"Rogue One"-Regisseur Gareth Edwards (r.) Foto: © DISNEY/LUCASFILM
"Rogue One"-Regisseur Gareth Edwards mit Diego Luna und Felicity Jones Foto: © DISNEY/LUCASFILM
Was wir bereits wissen
Am 15. Dezember ist es soweit: Mit dem "Star Wars"-Ableger "Rogue One" entführt uns Regisseur Gareth Edwards ("Godzilla") zu den Wurzeln der alten "Krieg der Sterne"-Saga. Ob dabei die Macht mit ihm war, verraten wir Euch in unserer Rezension.

Soviel vorab: Die Befürchtungen, die sich unter die Vorfreude auf "Rogue One: A Star Wars Story" gemischt hatten, waren unbegründet. Das erste Jedi-freie Spin-off der "Krieg der Sterne"-Saga wurde vom neuen Mutterkonzern Disney nicht weichgespült, sondern ist so düster und kriegsfilmrealistisch geraten wie angekündigt. Und wer sich als eingefleischter "Star Wars"-Fan schon immer gefragt hat, wie es der Rebellenflotte um Luke Skywalker im Auftaktfilm der Originaltrilogie von 1977 ("Episode IV") gelingen konnte, den übermächtigen Todesstern des Imperiums zu zerstören, bekommt hier das spektakuläre fehlende Puzzleteil präsentiert.

Behind-the-Scenes-Featurette zu "Rogue One: A Star Wars Story"

Darum geht's in "Rogue One: A Star Wars Story"

Zum Auftakt eines informationsüberfrachteten Prologs lernen wir den im selbst gewählten Exil lebenden Ingenieur Galen Erso (Mads Mikkelsen) kennen, der von Direktor Krennic (stark: Ben Mendelsohn) und seinen Death Troopern heim ins imperiale Reich geholt wird. Die Flucht gelingt nur Ersos kleiner Tochter, die von Rebellenlegende Saw Gerrera (Forest Whitaker) gerettet wird. Jahre später ist Jyn Erso (Felicity Jones) zur kampferprobten Einzelgängerin gereift, die mit dem Widerstand nichts am Hut hat. Bis sie von den Rebellen entführt wird, um Kontakt mit dem abgetauchten Gerrera aufzunehmen. In der Gewalt des abtrünnigen Extremisten soll sich der übergelaufene Frachterpilot Bodhi Rook (Riz Ahmed) befinden, der seinerseits im Besitz von Informationen über eine neue imperiale Massenvernichtungswaffe ist. Unterstützt vom blinden Kriegermönch Chirrut (Donnie Yen) und dessen Bodyguard Baze (Wen Jiang) machen Jyn und Rebellenspion Cassian Andor (Diego Luna) Gerrera ausfindig und erhalten tatsächlich Hinweise, wo sich die Pläne mit der Todesstern-Schwachstelle befinden. Um diese in die Hände zu bekommen, brechen Jyn und ihre "Rogue One" getaufte Desperado-Truppe zu einem finalen Selbstmordkommando auf, das – ohne hier vermintes Spoiler-Territorium betreten zu wollen – seinen Namen zurecht trägt.

2. Originaltrailer zu "Rogue One: A Star Wars Story" (Kinostart: 15.12.2016)

Rebellenspione, die auch vor heimtückischen Mord nicht zurückschrecken, und eine Roboter-Antithese zur goldenen Quasselstrippe C-3PO, die sarkastische Sprüche klopft, machen schnell deutlich, dass "Rogue One: A Star Wars Story" erfolgreich atmosphärisches Neuland betritt. Eingebettet in atemberaubende Breitwandbilder, in denen episch mit ganz großem "E" geschrieben wird, gelingt es Regisseur Gareth Edwards immer wieder spielerisch, die schmutzige Realität des intergalaktischen Bürgerkriegszenarios aufblitzen zu lassen. Zu diesem erfrischend lebensnahen Touch tragen auch zahlreiche handgemachte Creature-Effekte bei, die dem Film wie beiläufig glaubhafte Sci-Fi-Authentizität verleihen.

Creature-Featurette zu "Rogue One: A Star Wars Story"

Dass "Rogue One" auch im Bereich digitaler Tricktechnik zu begeistern weiß, wird nicht nur in der finalen Boden- und Weltraumschlacht augenfällig, sondern auch bei einem unerwarteten Wiedersehen mit einem zweiten imperialen Kultschurken, dessen Darsteller nicht mehr unter den Lebenden weilt. Denn der wohlige Gänsehaut erzeugende Auftritt von Darth Vader, der bereits im Vorfeld von Edwards angekündigt worden war, ist nicht das einzige Cameo, das "Star Wars"-Fans in Verzückung versetzen dürfte. Angesichts einer solch verblüffend überzeugenden Pixel-Darbietung braucht "Inferno"-Star Felicity Jones etwas zu lange, bis sie schauspielerisch so warmgelaufen ist, dass ihre Heldinnenentwicklung von der rebellischen Egoistin zur opferbereiten Rebellin auch mimisch plausibel wird.

Und wo wir gerade beim Nörgeln sind: Die Möglichkeit, mit dem ersten Stand-Alone-Film der Saga nicht nur einen neuen Ton anzuschlagen, sondern auch aus der ewig gleichen dramaturgischen und mit bedeutungsschwangeren Heldenparolen gespickten "Star Wars"-Blaupause auszubrechen, verpasst "Rogue One: A Star Wars Story" leider genauso wie das Franchise-Sequel "Episode VII: Das Erwachen der Macht" vor einem Jahr. Aber das ist natürlich Jammern auf höchstem Unterhaltungsniveau – die Richtung der mit "Rogue One" beginnenden "Star Wars Anthology" stimmt.

Wer sollte sich "Rogue One: A Star Wars Story" anschauen?

Alle, die nicht für möglich gehalten haben, dass es in George Lucas' Weltraumoper auch mal düsterer zugehen wird.

Warum muss ich "Rogue One: A Star Wars Story" sehen?

Weil man sich später ärgern wird, diesen epischen Weltraum-Kriegsfilm nicht auf der großen Leinwand gesehen zu haben.

Für Fans von...

...dem "Star Wars"-Sequel „Episode VII: Das Erwachen der Macht" und dem Kriegsfilmklassiker "Das dreckige Dutzend" (1967)

Die GOKA-Wertung

Text: Alexander Attimonelli

"Elvis & Nixon"-Star Michael Shannon: "Elvis ist und bleibt ein Mysterium"

Elvis (Michael Shannon) © Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Nixon (Kevin Spacey) © Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Nixon (Kevin Spacey) © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Krogh (Colin Hanks, l.) und Chapin (Evan Peters) © Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Krogh (Colin Hanks) © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Charlotte (Sky Ferreira) und Elvis (Michael Shannon) © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Elvis (Michael Shannon) © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Jerry (Alex Pettyfer) © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Sonny (Johnny Knoxville) © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Elvis (Michael Shannon) © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Sonny (Jonny Knoxville, l.), Elvis (Michael Shannon) und John Finlator (Tracy Letts) © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Elvis (Michael Shannon, l.) und Nixon (Kevin Spacey) © Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Nixon (Kevin Spacey) und Elvis (Michael Shannon, r.) © Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
Regisseurin Liza Johnson und Nixon-Darsteller Kevin Spacey © Universum Film/Steve Dietl/Amazon Studios & Bleecker Street
1970 besuchte der King of Rock 'n' Roll den US-Präsidenten im Weißen Haus. Charaktermime Michael Shannon und "House of Cards"-Ikone Kevin Spacey erfüllen das skurrile Gipfeltreffen in "Elvis & Nixon" mit filmischem Leben.
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