Marion Cotillard: "Ich bin von Brad Pitts Hingabe und Beharrlichkeit beeindruckt"

Marion Cotillard und Brad Pitt auf dem Posterartwork zu "Allied - Vertraute Fremde"
Marianne (Marion Cotillard)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Marianne (Marion Cotillard)
George (Daniel Betts)
Marianne (Marion Cotillard)
Max Vatan (Brad Pitt) und Frank Heslop (Jared Harris)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Max Vatan (Brad Pitt)
Max Vatan (Brad Pitt)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Bridget Vatan (Lizzy Caplan)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Max Vatan (Brad Pitt) und Guy Sangster (Matthew Goode)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Max Vatan (Brad Pitt)
Max Vatan (Brad Pitt)
Max Vatan (Brad Pitt)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Max Vatan (Brad Pitt)
Marianne (Marion Cotillard)
Max Vatan (Brad Pitt)
Max Vatan (Brad Pitt)
Marianne (Marion Cotillard)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Marianne (Marion Cotillard)
Bridget Vatan (Lizzy Caplan, M.) und Louise (Charlotte Hope)
Max Vatan (Brad Pitt)
Marianne (Marion Cotillard) und Max Vatan (Brad Pitt)
Was wir bereits wissen
In der Kriegstragödie "Allied" verlieben sich die Spione Marianne (Marion Cotillard) und Max (Brad Pitt) während einer gefährlichen Mission ineinander. Wie fantastisch der Dreh mit Brad Pitt war, verrät Marion Cotillard im Interview.

Darum geht's in "Allied - Vertraute Fremde"

Casablanca 1942: Bei dem gefährlichen Auftrag, den deutschen Botschafter zu ermorden, arbeitet der kanadische Agent Max (Brad Pitt) erfolgreich mit der Französin Marianne (Marion Cotillard) zusammen. Er verliebt sich in die toughe, kratzbürstige Frau und gründet mit ihr in London eine Familie. Doch bald schon behaupten seine Vorgesetzten, Marianne sei eine deutsche Spionin – Max soll ihr eine Falle stellen und sie liquidieren.

Trailer zu "Alied"

"Allied" ist ein ruhig und selbstsicher inszeniertes, stark ausgestattetes Katz-und-Maus-Spiel nach einer wahren Geschichte, die Drehbuchautor Steven Knight als Kind erzählt wurde. Die Spannung zwischen den Hauptdarstellern ist mit Händen greifbar! Wie fantastisch der Dreh mit Brad Pitt war, verrät Hauptdarstellerin Marion Cotillard im Interview.

Interview mit Marion Cotillard

"Allied" ist eine Mischung aus Liebesromanze und Spion-Genre. Was hat Sie an diesem Film gereizt?

Dieser Film war ein Traum für mich. Ich habe das Drehbuch zum ersten Mal vor vier oder sogar mehr Jahren gelesen und war sofort verzaubert. Der Film ist einerseits eine sehr emotionale Geschichte, aber auch gleichzeitig in dem sehr glamourösen und ikonischen Spion-Genre verwurzelt.

War es auch ein Traum, mit Brad Pitt in die Geheimdienstwelt einzutauchen?

Brad ist ein fantastischer Partner und Schauspieler. Ich habe fast alle seine Filme gesehen, und in jeder Rolle ist er total anders. Er liebt es, in neue Charaktere zu schlüpfen, und das alleine verdient schon meinen Respekt. Ich selbst liebe genau das auch. Zudem ist Brad auch noch sehr offen, nett und unkompliziert.

In der englischsprachigen Originalversion sprechen sie beide französisch. Haben Sie ihm dabei etwas unter die Arme geholfen? Oder war er als gebürtiger Kanadier schon mit der Sprache vertraut?

(lacht) Ich wusste, dass er Französisch sehr liebt und schon immer mal diese Sprache erlernen wollte. Sogar seine Kinder sprechen französisch. Im Film spricht er allerdings kanadisch-französisch. Er hat hart daran gearbeitet, diesen Akzent korrekt zu treffen, was sehr schwierig für eine englischsprachige Person ist. Ich war sehr von seiner Hingabe und Beharrlichkeit beeindruckt, und meiner Meinung nach kann sich das Resultat sehen lassen! Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie die Aussprache eines einzigen Wortes Stunden zum Erlernen braucht, denn ich habe oft genug Englisch mit britischem, polnischem oder amerikanischen Akzent erlernen müssen.

Es gibt zwei besonders unvergessliche Szenen in "Allied": Sex im Sandsturm und die Geburt Ihres Kindes während eines Bombenangriffs. Stellten diese eine Herausforderung für sie dar?

Solche Szenen sind nie einfach. Vor allem bei Geburten kann man schnell über- oder untertreiben. Zum Glück habe ich schon selbst ein Kind geboren, ich konnte also dank meiner Erfahrung diese Szene glaubwürdig spielen. (lacht) Bei Liebesszenen muss man als Schauspieler ganz und gar seinem Regisseur vertrauen können. Bob Zemeckis ist ein wunderbarer Mensch – unheimlich respektvoll, intelligent und talentiert. Er hat mit Brad und mir die Choreographie der Szene bis ins Detail durchgesprochen. Während des Drehs waren wir dann so ungezwungen und locker, dass es uns leicht fiel, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Apropos Vertrauen. Der Film spricht die Frage an, inwieweit man eine Person wirklich kennen und durchschauen kann. Was ist Ihre Philosophie?

Ich glaube, wenn man sich selbst richtig kennt, dann kann man auch sehen, wie echt eine andere Person ist. Lebenserfahrung hilft natürlich auch. Jede Freude und jede Enttäuschung macht uns ein bisschen schlauer, aber der wahre Charakter einer Person – oder von sich selbst – wird immer ein kleines Mysterium bleiben.

In "Allied" verliebt sich Ihre Figur Marianne in Max – und zwar 1942 in Casablanca. Haben Sie sich als Vorbereitung den Klassiker "Casablanca" angeschaut, der 1942 in die Kinos kam?

(lacht) Nein. Humphrey Bogart und Ingrid Bergman sind atemberaubend und einfach perfekt in "Casablanca". Ich war zu eingeschüchtert, mich von dieser Filmikone inspirieren zu lassen.

Interview: Anke Hofmann

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Foto: © Universum/24 Bilder
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