Jetzt noch härter: der neue Vin Diesel in "xXx 3"

Exklusiv: GOLDENE KAMERA trifft Vin Diesel am Set von "xXx 3" (Kinostart: 19. Januar) und erfährt im Gespräch, welche Kategorie bei den Oscars noch fehlt.

Ein Industriegebiet außerhalb von Toronto. Auf einer Brücke, die zu einer Schnellstraße führt, stehen zahlreiche Hondas, Nissans und Fords für den nächsten Take bereit: Das "xXx"-Team dreht hier eine aufwendige Verfolgungsjagd, in der sich Hauptdarsteller Vin Diesel durch den Verkehr kämpfen und über den Brückenrand in die Tiefe springen muss.

Darum geht's in "xXx: Die Rückkehr des Xander Cage"

Der Extremsportler und Ex-Agent Xander Cage (Vin Diesel) wird von Augustus (Samuel L. Jackson) beaufragt, die "Büchse der Pandora" zu finden - ein Gerät, mit dem sich die Satellitenüberwachung der gesamten Erde steuern lässt. Fiesling Xiang (Donnie Yen) wird Xanders Gegenspieler. Auf welcher Seite stehen die sexy Mädels Serena (Deepika Padukone) und Becky (Nina Dobrev) sowie der Fußballer Neymar vom FC Barcelona?

Den ersten Teil der Reihe sahen 2002 in Deutschland 2,2 Millionen Zuschauer, den zweiten Teil (mit Ice Cube in der Hauptrolle) 2005 nur 440.0000. Mit dem Neustart ist Vin Diesel jetzt in vier Franchises ("xXx", "Fast & Furious", "Guardians of the Galaxy", "Riddick") dabei - Rekord! Der Trailer will mit Machosprüchen und Auto-Action die Fans der "Fast & Furious"-Reihe ins Kino locken:

Trailer zu "xXx: Die Rückkehr des Xander Cage"

Interview mit Vin Diesel

Nach 14 Jahren meldet sich Diesel also als Xander Cage zurück und verrät im Interview mit GOLDENE KAMERA, warum der Film genau zur passenden Zeit kam, was Cage von anderen Agenten unterscheidet – und was genau ein "Oh Shit"-Moment ist.

Wie fühlt es sich an, nach all diesen Jahren wieder in die Haut von Xander zu schlüpfen?

Großartig! Ich erinnere mich noch, wie ich in einem Zug von London nach Paris saß, als der zweite "xXx"-Film in die Kinos kam. Ich sah die Werbeplakate und fühlte mich richtig schlecht, die Fans zu enttäuschen, weil ich nicht dabei war. Aber damals habe ich viele Rollen abgelehnt, weil mir die Drehbücher nicht gut genug schienen.

Die Besetzung ist, wie bei den "Fast & Furious"-Filmen, international.

In der Tat. Als Produzent von "F & F" wollte ich eine neue Art von Mulitkulti in Hollywood etablieren und beweisen, dass die Mitglieder einer "Familie" aus ganz unterschiedlichen Kulturen stammen können. Bei "xXx" gehen wir mit einer globalen Besetzung noch weiter. Darauf sind wir alle sehr stolz.

Es gibt viele Kinoagenten wie Jason Bourne oder Ethan Hunt – aber keiner von ihnen ist wie Xander Cage. Wie sehen Sie selbst diese Figur?

Die Figur hat andere Filme maßgeblich beeinflusst. Nach dem ersten "xXx" wurden beispielweise die Bond-Filme wesentlich härter und düsterer. Aber keiner der Agentenfilme hat es jemals geschafft, wirklich zeitgemäß zu sein. Xander ist ein Außenseiter. Eigentlich ein ganz normaler Typ, der aber sich und seinen Körper permanent neu herausfordert. Ich denke, die Figur ist deshalb so beliebt, weil sie zugänglicher ist als beispielsweise ein Jason Bourne. Cage ist witzig und respektlos und sexy - für mich ist er der passende Agent für die heutige Zeit.

Sind Sie auch privat ein Fan von Extremsportarten?

Ein großer Fan sogar! Als ich in New York aufwuchs, habe ich ständig irgendwelche gefährlichen Dinge gemacht.

Planen Sie weitere "xXx"-Filme?

Momentan noch nicht. Ich habe acht Jahre lang versucht, ein Zeitfenster zu finden, um diesen Film zu drehen. Und nur weil ich eine schwierige Zeit in meinem Leben durchgemacht habe, habe ich so sehr darum gekämpft, jetzt diese spaßige Rolle zu übernehmen. Xander Cage zu spielen war für mich in dieser Zeit wichtiger als je zuvor in meinem Leben - fast schon therapeutisch.

Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Actionfilm aus?

Die besten Drehbücher haben nicht nur beeindruckende Actionszenen, sondern eine Story, die Zuschauer nachvollziehen und Figuren, mit denen sie sich identifizieren können. Und dann packe ich gern noch ein zusätzliches Element hinein - etwas, das ich den "Oh Shit"-Moment nenne. Dieser eine große Moment, bei dem die Zuschauer die Luft anhalten. Dafür sollte es eine Kategorie bei den Oscars geben.

Interview: Svenja Runciman

Emma Stone: "Ich konnte mich mit meiner Figur in 'La La Land' völlig identifizieren"

Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling)
Mia (Emma Stone)
Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone)
Sebastian (Ryan Gosling)
Sebastian (Ryan Gosling)
Sebastian (Ryan Gosling)
Keith (John Legend, l.) und Sebastian (Ryan Gosling)
Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone)
Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone)
Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone)
Anfangsszene
Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone)
Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling)
Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone)
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