"Die Jones" zu Gast bei Zach Galifianakis und Isla Fisher

Was tun, wenn sich die lieben Nachbarn als "Spione von nebenan" entpuppen? Die Comedy-Stars Zach Galifianakis ("Hangover") und Isla Fisher ("Arrested Development") verraten es uns im Gespräch.

Im spritzigen Mix aus "Bad Neighbors" und "Mr. und Mrs. Jones", der am 23. März in unseren Kinos startet, spielen Galifianakis und Fisher das Vorstadtehepaar Jeff und Karen Gaffney, deren Spießerleben gehörig aus dem Ruder läuft, als sich die neuen Traum-Nachbarn Natalie (Gal Gadot) und Tim Jones (Jon Hamm) als taffe Geheimagenten entpuppen...

Trailer zu "Die Jones: Spione von nebenan" (Kinostart: 23.3.2017)

Im äußerst spaßigen Interview mit der GOLDENEN KAMERA verraten "Die Jones: Spione von nebenan"-Stars, warum für sie selbst ein Agentenleben nicht in Frage käme und was die größten Waffen in ihrem persönlichen Arsenal sind. Außerdem zeigt sich Isla Fisher äußerst vernarrt in "Jason Bourne" – zum sichtbaren Leidwesen ihres Filmgatten...

Zach Galifianakis und Isla Fisher im Interview

Zach Galifianakis und Isla Fisher über "Die Jones: Spione von nebenan"

Fühlen Sie sich jetzt wie James Bond?

Zach: Ich habe eine Mitteilung zu machen: Ich bin der neue Bond! (lacht) Nein, meine Chancen, in einem James Bond Film mitzuspielen, stehen eher schlecht. Ich habe mal einen Film mit Judi Dench gedreht. Sie hat in dem 007-Franchise mitgespielt. Das ist die größte Nähe, die ich je zu Bond haben werde. Und ich hatte nicht einmal eine Szene mit Judi (lacht).

Aber Ihre Stunts in "Die Jones: Spione von nebenan" haben Sie selber ausgeführt, oder?

Zach: Ja, viele sogar. Und meine Stunts sind schwerer als die von James Bond. Denn Action pur ist leicht. Dabei noch lustig zu sein, das ist eine Kunst. Ich hatte aber unheimlich viel Spaß dabei. Außer in der Szene, als ich bei der Flucht aus dem Autofenster hing und Jon Hamm hinter dem Steuer saß. Er ist ein guter Fahrer, aber kein Stunt-Fahrer. Ich war ein bisschen nervös. Aber gleichzeitig fühlte ich mich wie ein siebenjähriger Junge auf Abenteuertour (lacht).

Isla: In dieser Szene sollte meine Figur Karen selbstbewusst und mutig wirken, die Waffe in die Hand nehmen und zurückschießen. Ich bin eine Schauspielerin, aber ich bin auch Mutter von zwei Kindern. Ich habe jedes Mal geschrien, wenn das Auto mit kreischenden Bremsen um die Kurven sauste. Selbst die beruhigenden Worte unseres sehr geduldigen und liebenswerten Regisseurs Greg Mottola halfen da nicht viel (lacht). Es ist halt nicht einfach, sein Leben in die Hände von Jon Hamm zu legen (lacht).

Welcher Stunt hat Ihnen besonderen Spaß gemacht?

Isla: Das Shoppen für Damenunterwäsche mit Gal Gadot (lacht). Wir haben diese Szene am letzten Tag gedreht, und ich war natürlich ein bisschen nervös, denn wer kann schon mit der ehemaligen Miss Israel in Sachen Dessous mithalten (lacht)? Vor allem, wenn man gerade sechs Wochen vorher sein zweites Kind entbunden hat und das Schwangerschaftsgewicht noch nicht los geworden ist! Zum Glück haben mich meine Brüste gerettet, denn ich war noch am Stillen (lacht).

Originalclip aus "Die Jones: Spione von nebenan"

Könnten Sie James Bond das Wasser reichen?

Isla: Ich habe gehört, dass Frauen ausgezeichnete Spione abgeben. Viele Agenturen stellen sogar sehr gerne das weibliche Geschlecht dafür ein. Das mag vielleicht daran liegen, dass wir gute Zuhörer sind. Ich habe mal einem Freund nachgeschnüffelt, den ich des Fremdgehens verdächtigte, bin ihm aber nie auf die Spuren gekommen. Vielleicht eigne ich mich doch nicht unbedingt zum Spion (lacht).

Wie vorstädtisch ist Ihr eigenes Leben? Kennen Sie Ihre Nachbarn?

Isla: Es gibt viele Parallelen zwischen Karens und meinem Leben. Genau wie sie verbringe ich den Großteil des Tages damit, meine Kinder zu chauffieren. Meine Nachbarn sind nicht so aufregend wie Gal Gadot und Jon Hamm. Ich wünschte, sie würden nebenan einziehen und einen internationalen Spionagering gründen (lacht).

Zach: Wenn ich arbeite, lebe ich in der Stadt. Aber privat lebe ich mitten in der kanadischen Natur. Es ist unbeschreiblich toll, wenn das Rauschen der Wellen in Harmonie mit dem eigenen Herzschlag ist. Ich habe Nachbarn, aber sie leben so weit weg, dass ich sie eigentlich nie sehe (lacht).

Interview: Anke Hofmann

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