Charlie Hunnam: "Eine heiße Dreiecksbeziehung gehört zu einer guten Legende"

Soll Arthur (Charlie Hunnam) das Zauberschwert aus dem Stein ziehen? Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Jude Law als Vortigern in "King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Jude Law in "King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam) in "King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam) in "King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam) mit seinen Getreuen. Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
"King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
"King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
"King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Magierin Mage (Astrid Bergès-Frisbey). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Magierin Mage (Astrid Bergès-Frisbey). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam) mit Magierin Mage (Astrid Bergès-Frisbey). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Jude Law in "King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Arthur (Charlie Hunnam, l.). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Jude Law in "King Arthur: Legend of Sword". Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Magierin Mage (Astrid Bergès-Frisbey). Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Straßenkampf in London. Foto: © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc.
Königssohn Arthur als Straßenkind: Charlie Hunnam spielt den Thronerben unglaublich cool. Zum Kinostart von "King Arthur: Legend of the Sword" (11. Mai) trafen wir den "Son of Anarchy"-Star zum Interview.

Darum geht's in "King Arthur: Legend of the Sword"

England im finsteren Mittelalter: Der fiese Vortigern (stark: Jude Law) tötet seinen Bruder Uther Pendragon (Eric Bana) und wird König auf Camelot. Der junge Arthur (Charlie Hunnam), Sohn von Uther Pendragon und legitimer Thronerbe, entkommt zufällig per Boot und wird in London von Prostituierten aufgezogen.

Trailer zu "King Arthur: Legend of the Sword"

Viele Jahre später offenbart sich Excalibur, das Schwert von Uther Pendragon – nur dessen Erbe kann es aus einem Stein herausziehen. Weil er seine Macht bedroht sieht, sucht Vortigern nach Arthur. Die von Merlin gesandte Magierin Mage (Astrid Bergès-Frisbey) und Freunde um Sir Bedivere (Djimon Hounsou) wollen Arthur unterstützen, doch der denkt gar nicht daran, den Thron zu besteigen.

360-Grad-Video zu "King Arthur: Legend of the Sword"

Regisseur Guy Ritchie ("Sherlock Holmes") kann der Legende seinen eigenen Stempel aufdrücken durch den Wechsel zwischen klassischer und der von ihm bekannten, fragmentarischen Schnell-und-schmutzig-Erzählweise. Warum Arthur eigentlich eine Guy Ritchie-Imitation ist, verrät Charlie Hunnam im Gespräch.

Interview mit Charlie Hunnam

Dieser Film ist mal etwas anderes als die übliche King Arthur-Legende...

Wenn man eine Legende verfilmt, die schon so oft verfilmt wurde, muss man etwas Neues bieten. Guy Ritchie hat das geschafft, indem er Arthur zu einem ganz gewöhnlichen Menschen, einem Jedermann, machte. Mir gefiel die Idee, dass der Film davon handelt, wie jemand wie du und ich reagieren würde, wenn er plötzlich dieses gewaltige Schicksal auferlegt bekäme. Ich habe schon immer daran geglaubt, dass jeder zu Unglaublichem fähig ist, wenn er nur genug an sich selbst glaubt. 'King Arthur: Legend of the Sword' ist also mehr eine klassische heldenhafte Abenteuergeschichte, in der der Held nur mit Widerwillen seine Bestimmung akzeptiert, als die Legende des noblen Mannes auf seiner noblen Reise zum noblen König.

Schafft es unsere GOKA-Reporterin Anke Hofmann das Schwert aus dem Stein zu ziehen?

"King Arthur: Legend of the Sword" fühlt sich mehr modern als historisch an. Es wird nicht shakespearisch gesprochen. Ist das ein weiteres Markenzeichen von Guy Ritchie?

Wir haben bei unserem Dialekt ein Auge zugedrückt. Wir reden im Film nicht wie im Mittelalter, sondern nutzen die Sprache als weiteren Ausdruck dafür, wer unser Arthur ist: ungehobelt und frech. Genau das macht Guy Ritchie so einzigartig und charismatisch. Einer der Gründe, warum ich in diesem Film mitspielen wollte, ist dieser Regisseur. Ich hatte immer schon den Verdacht, dass Guy in seinen Filmen seine tiefsten Gefühle versteckt, aber jetzt weiß ich, dass alle meine Guy Ritchie-Lieblingsfiguren eine Version von ihm selbst sind. Während der Dreharbeiten hatte ich also andauernd das Gefühl, dass ich nicht Arthur spiele, sondern meine beste Guy Ritchie-Imitation gab (lacht).

Freuen Sie sich also schon auf das nächste "King Arthur"-Abenteuer? Vielleicht eine Romanze zwischen Arthur und Guinevere? Guy Ritchie meinte allerdings: "Wer sagt, dass Arthur heterosexuell sein wird?"

(lacht) Was für ein Schuft! Aber genau das spiegelt Guys Humor wieder. Ich lache gerne im Leben, aber in meiner Arbeit tendiere ich oft zur Seriosität. Guy hat dem sofort einen Strich durch die Rechnung gemacht und verlangt, dass wir jeden Tag am Set unseren Spaß haben und uns gegenseitig zum Lachen bringen.

Wer wird also Arthurs Liebhaber im Sequel?

Eine heiße Dreiecksbeziehung gehört zu einer guten Legende dazu. Wer weiß, was sich Guy Richtie für den nächsten Film aushecken wird. Ich hoffe einfach, dass dieser Film gut ankommen wird, damit wir überhaupt ein Sequel drehen dürfen. Ich hätte jedenfalls Lust auf mehr Excalibur. Guinevere ist sicherlich Arthurs große Liebe und er himmelt sie an. Aber Lancelot ist seine zweite große Liebe. Er ist der Bruder und Vater, den er nie hatte.

Bereiten Sie sich schon auf den Kuss vor - egal ob mit Guinevere oder Lancelot?

Ich habe eine große Bazillen-Phobie. Am liebsten küsse ich nur meine Freundin. Ich habe keinen Herpes, und will mich auch nicht in der Zukunft infizieren. Aber für diesen Kuss werde ich wohl meine tiefsten Ängste überwinden müssen. Männer sagen mir oft, was für einen tollen Job ich habe, weil ich die hübschesten Frauen küssen darf. Wenn die wüssten, was für ein neurotischer Mensch ich bin (lacht). Im Moment ist meine Phobie noch unter Kontrolle, aber wer weiß, wie das enden wird. Vielleicht verwandele ich mich mit zunehmendem Alter in einen Howard Hughes?

Dann fällt es Ihnen sicherlich auch schwer, Ihren Status als Sexsymbol zu akzeptieren?

Für die Karriere ist es gut, ein Sexsymbol zu sein. Film ist ein visuelles Medium. Mädchen und Frauen machen die Hälfte des Publikums aus. Und homosexuelle Männer weitere zehn Prozent. Wenn mich also 60 Prozent attraktiv finden, sehe ich das positiv. Als Schauspieler hätte ich es natürlich lieber, dass sie eher mein Talent bewunderten als mein hübsches Gesicht, aber ich will nicht undankbar sein (lacht).

Wenn Sie selbst King Arthur sein könnten, wer würde an Ihrer Tafelrunde sitzen?

Meine drei Brüder. Und Guy Ritchie, denn er hat einen schwarzen Gürtel in Jiu-Jitsu und Karate. Und vielleicht lade ich sogar Donald Trump ein, damit es lustig wird (lacht).

Interview: Anke Hofmann

Text: Oliver Noelle

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