Mark Wahlberg: "'Transformers 5' war besonders hart für mich"

Mit "Transformers: The Last Knight" feiert am 22. Juni der fünfte "Transformers"-Film von Regisseur Michael Bay seine Kinopremiere. Zum zweiten Mal ist Mark Wahlberg mit dabei. Wir trafen ihn zum Interview.

Mark Wahlberg in "Transformers 5"

Auch im fünften Teil will Mark Wahlberg als Ingenieur Cade verhindern, dass die Decepticons die Menschen ausrotten. Unterstützung findet er bei Bumblebee, Oxford-Professorin Vivian Wembley (Laura Haddock) und Sir Burton (Anthony Hopkins), einem Kenner der Geschichte der Transformers. Entscheidend für die Rettung der Menschheit ist ein Artefakt, das aus der englischen Ritterzeit stammt.

3. Trailer zu "Transformers: The Last Knight" (Kinostart: 22.6.2017)

Zum Kinostart von "Transformers: The Last Knight" traf unsere GOLDENE KAMERA-Reporterin Anke Hofmann Mark Wahlberg zum Interview.

Mark Wahlberg im Interview

"Transformers 5": Mark Wahlberg im Video-Talk

Waren Sie sofort Feuer und Flamme, als Sie hörten, dass Sie zum zweiten Mal in einem "Transformer"-Film mitspielen sollen oder haben Sie ein bisschen gezögert?

Ich stand sofort für Michael Bay parat. Er ist der Grund, warum ich bei diesem Franchise mitmachen wollte. Ich füge mich voll und ganz seiner Vision. Als Gegenleistung gibt er mir die Freiheit, meine Figur so chaotisch und verrückt zu spielen, wie ich es will.

Was ist neu in "Transformers 5"?

Es gibt neue Gesichter – wie Anthony Hopkins und Laura Haddock. Und ein neues Abenteuer: Cade hat sich von seiner Tochter getrennt, damit sie ein normales Leben führen kann. Er selbst lebt natürlich wieder oder immer noch auf der Flucht, und kämpft weiterhin tapfer für die Transformers.

War der Dreh jetzt kinderleicht für Sie?

Action ist nie ein Kinderspiel! Aber "Transformers 5" war besonders hart für mich, weil ich bis drei Wochen vor Drehbeginn noch an "Boston" arbeitete und Regisseur Peter Berg mich total außer Form für diese Rolle haben wollte. Muskeln aufzubauen geht relativ schnell, aber wirklich fit zu werden – vor allem, wenn man schwere Stunts fünf oder sechs Monate lang zwölf Stunden pro Tag drehen muss - braucht seine Zeit. An 70 oder 80 von 100 Drehtagen für "Transformers 5" hing ich an Gurten. Ich war froh, als ich das hinter mir hatte.

Ihre Armmuskeln – nicht nur im Film, sondern auch heute – sind allerdings sehr beeindruckend. Steckt vielleicht doch ein Adrenalin-Junkie in Ihnen?

Oh nein! Ich sitze viel lieber auf einem Sofa mit Anthony Hopkins oder Laura Haddock – oder einem Teddybären – anstatt an Gurten in der Luft zu hängen. Ich habe nichts gegen Action, wenn ich meine Fäuste schwingen oder in einen Boxring treten muss, aber das Hängen an Seilen ist nicht mein Ding. Ich freue mich jetzt schon, wenn ich Opa-Rollen spielen kann, damit ich nicht mehr so viel trainieren und fit sein muss (lacht).

Finden Ihre Kinder Sie dank "Transformers" jetzt besonders cool?

Vielleicht finden sie es cool, dass ich in "Transformers" mitspiele. Aber gleichzeitig blamiere ich sie auch, weil ich ihnen noch vor der Schule einen Abschiedskuss geben. Am Ende gleicht sich das wieder aus und ich bin einfach nur ein ganz normaler Vater für sie. Sie schauen sich gerne meine Action-Filme an, aber sie mögen es nicht, wenn ich sie drehe, weil sie dann fünf oder sechs Monate ihren Daddy kaum sehen.

Finden Sie sich selbst cool, wenn Sie in den Spiegel schauen?

Nein. Ich gehe dem Spiegel grundsätzlich aus dem Weg. Mit 46 weiß ich, wie ich aussehe. Und ich weiß auch, dass ich nicht mehr viel daran ändern kann (lacht). Es sei denn, ich lege mich unters Messer. Aber das richtet noch mehr Schaden an. Also gebe mich mit dem zufrieden, das Gott mir gegeben hat, und gebe gut darauf acht.

Interview: Anke Hofmann

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