Kinoknüller Kind im Korb

Es ist der ewige Filmstoff, ein Erfolgsgeheimnis: Eltern in Serien und Filmen, die plötzlich mit der Existenz eines kreischendem Etwas klarkommen müssen.

Plärrende Babys mit vollen Windeln. Pfiffige, freche Dreikäsehochs mit schlauen Sprüchen. Und dazu ein völlig überforderter Erwachsener, der zu Beginn des Filmes oder der Serie nichts von der Existenz des Kindes weiß – fertig ist der Stoff für beste Unterhaltung. Immer häufiger findet man im deutschen Fernsehen Formate, in denen ungewollte Kinder die Hauptrolle spielen. GOLDENE KAMERA hat die bekanntesten und aktuellen Beispiele in einer Bildergalerie gesammelt. Aktuell im Fernsehen zu sehen: "3 Türken & ein Baby" mit GOKA-Star der Woche Kostja Ullmann (bis zum 25. Juli in der ARD-Mediathek).

Drei Männer und ein Baby

Das berühmteste Beispiel: der französische Film "Drei Männer und ein Baby" von Coline Serreau. Der Film war 1986 in der Kategorie Fremdsprachiger Film bei der Oscarverleihung nominiert und wurde im selben Jahr mit drei Césars in den Kategorien bester Film, bester Nebendarsteller (Michel Boujenah) und bestes Drehbuch geehrt.

1987 kam die US-Neuverfilmung des Stoffes mit Tom Selleck, Ted Danson und Steve Guttenberg in den Hauptrollen ins Kino. "Noch drei Männer, noch ein Baby" war so erfolgreich, dass es sogar eine Fortsetzung "Drei Männer und eine kleine Lady" gab.

"The Mick", "Baby Daddy" und "Grandfathered"

Aktuell findet sich diese Art von Erzählung oft in Serien wieder. Vor allem der Sender ProSieben setzt mit "The Mick", "Baby Daddy" und "Grandfathered" auf Sitcoms, in denen Lebemenschen plötzlich die Verantwortung für ein Kind übernehmen müssen. Auch wenn diese Formate nicht die erwünschte Quote brachten, so erfreuen sie sich doch großer Beliebtheit.

Und eines ist klar, es wird auch in Zukunft, wie jedes Jahr, mindestens einen Kinofilm mit ungewollter Elternschaft geben. 2017 ist es "Plötzlich Papa" mit Omar Sy ("Ziemlich beste Freunde").

Plötzlich Papa
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