Europas Antwort auf "Avatar": "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten"

In Luc Bessons bombastischer Comic-Adaption ballern und kabbeln sich Dane DeHaan und Cara Delevingne als intergalaktische Spezialagenten durch den Weltraum.

Ab dem 20. Juli lässt Europas einziger Blockbuster-Regisseur wieder seine cineastischen Muskeln spielen. Bereits mit seinem Hit "Das fünfte Element" (1997) hat Luc Besson bewiesen, dass Spaß und Sci-Fi-Action gut zusammenpassen. 20 Jahre später verfilmt der Franzose mit "Valerian" genau den Comic, der ihn schon damals inspirierte.

Darum geht's in "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten"

Der Weltraum im 28. Jahrhundert: Die Spezialagenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) sollen für Ordnung im All sorgen und können dazu mit ihrem "Astroship XB982" durch Raum und Zeit fliegen. Der neueste Auftrag bringt sie in die intergalaktische Stadt Alpha, deren 30 Millionen Einwohner sich aus 8000 Spezies zusammensetzen. Dort vergrößert sich eine radioaktive Zone – was mit der Zerstörung des Planeten Mün vor 30 Jahren zu tun hat. Und obendrein wird Laureline von Valerian angebaggert...

Langtrailer zu "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten (Kinostart: 20.7.2017)

Die Vorlage zu "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten"

Bei der Vorlage zu Luc Bessons Sci-Fi-Blockbuster "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" handelt es sich um das 1967 von Autor Pierre Christin und Zeichner Jean-Claude Mézières ins Leben gerufene Science-Fiction-Comic "Valérian et Laureline", das bis heute fortgeschrieben wird. Bei uns sind die Abenteuer der beiden "Raum-Zeit-Service"-Agenten im Carlsen Verlag unter dem Titel "Valerian und Veronique" erschienen.

Featurette zur Vorlage von "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten"

Die GOKA-Kritik zu "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten"

Luc Besson verfilmte eine französische Kult-Comicreihe, die unverkennbar als optisches Vorbild für "Star Wars" diente. Die quietschbunte und temporeiche Jagd – mit 200 Millionen Euro der teuerste europäische Film aller Zeiten – punktet mit einem ganz eigenen, knalligen Look und 100 unterschiedlichen Aliens. Mitunter kann man der Story nicht so ganz folgen – aber wen stört's, wenn gleich das nächste Highlight kommt? Grandios: eine sexy Tanzszene mit Rihanna als Formwandler Bubble.

Rihanna in "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten"

Wer sollte sich "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" anschauen?

Alle Science-Fiction-Fans, denen es im Kino nicht phantasievoll genug zugehen kann.

Warum muss ich "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" sehen?

Weil man hier bestaunen kann, wovon sich George Lucas dereinst für "Star Wars" inspirieren ließ.

Für Fans von...

Luc Bessons "Das fünfte Element" (1997) und James Camerons "Avatar" (2009)

Die GOKA-Wertung

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