Kino-Event der Woche: "Planet der Affen: Survival"

Der Konflikt zwischen Primaten und Menschen eskaliert: Zum Abschluss der Prequel-Trilogie zur legendären "Planet der Affen"-Saga stürzt sich Andy Serkis als Affenanführer Caesar in eine Rachemission.

"Planet der Affen: Survival" (ab dem 3. August im Kino) setzt die Kassenschlager "Planet der Affen: Prevolution" (2011) und "Planet der Affen: Revolution" (2014) fort.

Die Vorgeschichte von "Planet der Affen: Survival"

Diese neue Trilogie wiederum erzählt die Vorgeschichte der klassischen fünfteiligen "Planet der Affen"-Reihe aus den Jahren 1968 bis 1973. In den ersten beiden Prequel-Filmen wird geschildert, wie sich die Affen durch das von Menschenhand geschaffene Retrovirus ALZ-113 weiterentwickeln: Viele können jetzt sprechen – und vor allem Schusswaffen benutzen.

Feature über die "Planet der Affen"-Trilogie

Darum geht's in "Planet der Affen: Survival"

Zwei Jahre konnten sich der Anführer der Affen, der Schimpanse Caesar (Andy Serkis), und seine Truppen in einem Wald nahe San Francisco verstecken, jetzt aber spürt ihn ein Colonel (Woody Harrelson) auf und tötet Caesars Frau und älteren Sohn. Verbittert macht sich Caesar mit Orang-Utan Maurice (Karin Konoval) und zwei Vertrauten auf, den Colonel zu finden. Unterwegs nehmen sie ein stummes Mädchen (Amiah Miller) auf – und entdecken ein Konzentrationslager für Affen.

Finaler Trailer zu "Planet der Affen: Survival" (Kinostart: 3.8.2017)

Die GOKA-Kritik zu "Planet der Affen: Survival"

Die Entwicklung der Affen wird im Laufe der drei Prequel-Filme durch Caesars Sprachfähigkeiten verdeutlicht. Zunächst konnte Caesar (gespielt von Andy Serkis im Performance-Capture-Verfahren) nur einzelne Wörter, dann fast vollständige Sätze. Jetzt im dritten Teil sind seine Grammatik und Aussprache perfekt, mit einigen Affen kommuniziert Caesar aber weiterhin durch Mimik und Gestik (im Film untertitelt).

Mini-Making-of zu "Planet der Affen: Survival"

Optisch ist Teil drei wie die ersten beiden Filme ein Fest. Die Performance-Capture- Technik hat sich weiter verbessert, diesmal gelang es den Filmemachern sogar, lange Dialogszenen zwischen den Affen sehr glaubwürdig und emotional zu gestalten und den Perspektivwechsel der Trilogie von den Menschen hin zu den Affen zu vollenden. Besonders toll neben Andy Serkis: Steve Zahn in der Rolle des tragischen Zooaffen Bad Ape ("Böser Affe"), der sich selbst das Sprechen beigebracht hat und Caesar helfen will.

"Böser Affe"-Clip aus "Planet der Affen: Survival"

Die intensive Musik fesselt den Zuschauer zusätzlich. Bleibt nur zu hoffen, dass einige Mitglieder der Oscar- Academy den Film sehen und sich dafür einsetzen, dass das Schauspielern mit Performance-Capture-Verfahren für die Wahl 2018 endlich zugelassen wird.

GOKA-Wertung

Muss ich sehen, weil...
...man sich nach Verlassen des Kinosaals wünscht, die Prequel-Saga würde weitergehen, und Andy Serkis' Caesar-Performance Oscar-würdig ist.

Für Fans von...
den beiden Vorgängerfilmen und "Wonder Woman"

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