Kino-Event der Woche: "Bullyparade - Der Film"

Einer geht noch: Michael "Bully" Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz machen ab dem 17. August mit 24 Figuren aus dem TV-Show-Klassiker "Bullyparade" das Kino unsicher.

15 Jahre nach Ende ihrer legendären Sketch-Parade wollten es Michael "Bully" Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz noch einmal wissen – wie uns die drei Comedy-Veteranen im Interview zum Kino-Comeback der "Bullyparade" verrieten.

Der Hintergrund von "Bullyparade - Der Film"

Zwischen 1997 und 2002 produzierten die drei Freunde Herbig, Kavanian und Tramitz 90 Fol­gen der TV­-Show "Bullyparade" (1997–2002) und hatten mit Kinoablegern Riesenerfolge: "Der Schuh des Manitu" (2001) sahen 11,7 Millionen Zuschauer in Deutschland, "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1" (2004) 9,1 Millionen und den Animationsfilm "Lissi und der wilde Kaiser" (2007) 2,3 Millionen. Danach konzentrierte sich Bully Herbig auf weitere Kinofilme als Regisseur (zuletzt "Buddy", 2013) und Schauspieler ("Vier gegen die Bank“, 2016), Rick Kavanian war mit ver­schiedenen Bühnenprogrammen unterwegs und Christian Tramitz arbeitete als Serien­darsteller ("Hubert und Staller", seit 2011) und Synchronsprecher ("Findet Dorie", 2016).

Darum geht's in "Bullyparade - Der Film"

Das Jahr 1989: Die Kasirske-Brüder wollen die berühmte Schabowski-Pressekonferenz in die Luft jagen, während die tschechischen Journalisten Pavel und Bronko Fragen stellen. Im Jahr 1865: Winnetou und Old Shatterhand sind seit zehn Jahren getrennt, Winnetou will ein süßes Mädel heiraten – deren Vater ist aber nur hinter dem Land der Apachen her. 1880: Sissi, Kaiser Franz und der Feldmarschall gehen auf eine Reise, auf der sie ein seltsames, leeres Schloss finden. 2010: Die Ewigstudenten Lutz und Löffler gewinnen – und verlieren – 300 Millionen Dollar an der Wall Street. 2280: Käpt’n Kork, Mr. Spuck und Schrotty müssen den PDF (Planet der Frauen) vor der Zerstörung durch King Klon und seine 40.000 Klone retten.

Langtrailer zu "Bullyparade - Der Film" (Kinostart: 17.8.2017)

GOKA-Kritik zu "Bullyparade - Der Film"

In fünf Episoden unterschiedlicher Länge und Qualität lassen die Comedians die Figuren aus ihren bisherigen Kinohits auftreten – plus einige, die nur aus der TV­Show bekannt sind. Der Mix aus Klamauk, Situationskomik und Blödsinnswortspielen (die Kastagnetten mit ihren "Trialogen" sind natürlich am Start) funktioniert auch 20 Jahre später noch. High­lights: Winnetou als Bachelor, Sigi Solo (ehe­mals Sigi Schwarz) und Yeti im All sowie ein verrückter Dance­-Battle im Showdown der "(T)Raumschiff Surprise"-Episode.

GOKA-Wertung

Für Fans ein absolutes Muss: Die drei von der Krankstelle feiern großen Abschied.

Muss ich sehen, weil...
...die drei Comedy-Stars Bully Herbig, Rick Kvanian und Christian Tramitz den ansteckenden Spaß an Parodie und Albernheit noch lange nicht verloren haben.

PR-Clip zu "Bullyparade - Der Film"

Für Fans von...
...Klamauk-Klassikern wie "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" (1980) und Slapstick-Komödien wie "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" (2017)

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