Kino-Event der Woche: "Blade Runner 2049"

35 Jahre nach "Blade Runner": Harrison Ford (r.) "Blade Runner 2049"-Co-Star Ryan Gosling – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Sapper Morton (Dave Bautista) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Joi (Ana de Armas) und "K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) und Joi (Ana de Armas) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Joi (Ana de Armas) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Niander Wallace (Jared Leto) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Niander Wallace (Jared Leto) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) und Luv (Sylvia Hoeks) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) und Luv (Sylvia Hoeks) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Rick Deckard (Harrison Ford, l.) und "K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Rick Deckard (Harrison Ford) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Rick Deckard (Harrison Ford) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling, l.) und Rick Deckard (Harrison Ford) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Lieutenant Joshi (Robin Wright) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Lieutenant Joshi (Robin Wright, l.) und Luv (Sylvia Hoeks) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Luv (Sylvia Hoeks) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
"K" (Ryan Gosling, l.) und Rick Deckard (Harrison Ford) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Rick Deckard (Harrison Ford, l.) und "K" (Ryan Gosling) in "Blade Runner 2049" – Foto: © Sony Pictures
Poster-Artwork von "Blade Runner 2049" mit Ryan Gosling (l.) als "K" und Harrison Ford als Rick Deckard – Foto: © Sony Pictures
Teaser-Poster-Artwork von "Blade Runner 2049" mit Ryan Gosling als "K" – Foto: © Sony Pictures
Teaser-Poster-Artwork von "Blade Runner 2049" mit Harrison Ford als Rick Deckard – Foto: © Sony Pictures
35 Jahre nach "Der Blade Runner" geht Ridley Scotts Sci-Fi-Klassiker in die zweite Runde. Wir verraten, ob das späte Sequel mit Ryan Gosling und Franchise-Rückkehrer Harrison Ford den hohen Erwartungen gerecht wird.

Am 5. Oktober ist es soweit: "Blade Runner "2049" startet in unseren Kinos und lässt das Wagnis einer Fortsetzung eines so kultisch verehrten wie rätselhaften Filmklassikers Realität werden. Das Drehbuch zum Sequel schrieb Ridley Scott mit seinem damaligen Co-Autor, übergab die Regie allerdings an den Kanadier Denis Villeneuve, der 2016 mit "Arrival" bewies, dass er Sci-Fi mit Anspruch verbinden kann.

Hintergrund

Harrison Ford und Sean Young fliehen durch das Treppen­haus. Dabei tritt sie versehent­lich auf ein Origami: ein Einhorn, gefaltet aus Kaugum­mipapier. Als sich die Fahrstuhltür hinter den beiden schließt, ist der Film zu Ende – und lässt den Zuschauer komplett ratlos zurück!

Zu Ausgang und Aussage von Ridley Scotts "Der Blade Runner", den der Schöpfer der "Alien"-Saga 1982 nach Motiven aus Philip K. Dicks Romanklassiker "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" gedreht hat, existieren bis heute viele Theorien – auch weil es nicht weniger als sieben Schnittfassungen gibt.

Trailer zu "Blade Runner" (1982)

Die wich­tigste davon ist der Director's Cut von 1992: Hier wurden nicht nur die lästigen Sätze aus dem Off – die Harrison Ford in der Original­version spricht – herausgeschnitten und Ge­waltszenen wieder eingefügt. Es kam auch eine Traumsequenz von Fords Figur hinzu: Replikantenjäger Rick Deckard, der sich in die Replikantin Rachael (Sean Young) der Katego­rie Nexus 6 mit vier Jahren Lebensdauer ver­liebt hat, träumt darin von einem Einhorn. Damit bekamen die berühmten Origami­szenen des Films einen komplett neuen Sinn:Denn es war Deckards Polizeikollege Gaff (Edward James Olmos), der am Schluss das Einhorn für Deckard bastelte. Dies hieße aber nichts an­deres, als dass Gaff von Deckards Traum weiß, weil Deckard selbst ein Replikant ist und Gaff dessen Programmierung kennt. Eine von vielen Spekulationen, die jetzt (zum Teil) in der Fortsetzung "Blade Runner 2049" aufgeklärt werden.

Darum geht's in "Blade Runner 2049"

Los Angeles im Jahr 2049. 30 Jahre nach den Ereignissen von "Der Blade Runner" ist Replikantenjäger "K" (Ryan Gosling) auf der Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), der damals mit der Replikantin Rachael spurlos verschwunden war. "K" ist zugleich auf der Suche nach seiner eigenen Identität und hat nicht nur aus Sorge um seine Model-Freundin Joi (Ana de Armas) eine Menge Fragen an seinen Vorgänger. Doch "K" ist nicht der einzige, der an Rick Deckard interessiert ist, auch Luv (Sylvia Hoeks) macht Jagd auf ihn – im Auftrag des mysteriösen Replikantenherstellers Niander Wallace (Jared Leto).

Trailer zu "Blade Runner 2049" (Kinostart: 5.10.2017)

GOKA-Wertung

"Blade Runner 2049" beginnt mit einer Szene, die ursprünglich das Original von 1982 einleiten sollte und so auch in dem zugrunde liegenden Roman "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" vorkommt: "K" (statt Deckard) besucht ein altes Farmhaus und schickt den dort untergetauchten Replikanten Sapper Morton (Dave Bautista) "in Rente".

Prequel-Kurzfilm zu "Blade Runner 2049" mit Dave Bautista

Nicht nur hier wird deutlich, dass sich Denis Villeneuve für sein Sequel spürbar von der literarischen Vorlage inspirieren ließ: "Mein Film orientiert sich eng an der Novelle von Philip K.Dick, in der sich sämtliche Figuren selbst fragen, ob sie Androiden sind", so der Regisseur gegenüber der GOLDENEN KAMERA. Außerdem hat der 50-jährige Kanadier in seinem Film den berühmten Noir­-Look des Ridley-Scott-Originals sehenswert weiterentwickelt: „Wir haben wieder eine sehr dichte Atmosphäre – Nebel, Regen, Smog. Aber das Klima ist kollabiert, und es schneit in L.A. Der erste Film war sehr schwarz, der zweite ist silberfarben.“

Muss ich sehen, weil...
...Villeneuves Sci-Fi-Spektakel das perfekte "Blade Runner"-Sequel mit grandioser Optik, vielen neuen Mysterien und dem Duo Gosling/Ford in Topform ist.

Für Fans von...
..."Blade Runner" (1982) und Denis Villeneuves "Arrival" (2016)

Sendehinweis: Ridley Scotts originale "Blade Runner" läuft am 8. Oktober um 20.15 Uhr auf arte.

TV-Highlights auf dem Filmfest Hamburg

"Angst - Der Feind in meinem Haus": Randolph Tiefenthaler (Heino Ferch) und seine Frau Rebecca (Anja Kling) haben eine traumhafte Gründerzeitvilla erworben, die sie mit ihren Kindern beziehen. Bedingung für den Kauf des Hauses war, dass der Bruder des ehemaligen Besitzers weiterhin im Souterrain wohnen bleibt. Aus anfänglich netten Aufmerksamkeiten des Herrn Tiberius (Udo Samel) wird schnell übergriffiges Verhalten. (Foto: Sendetermin: 16. Oktober, 20.15 Uhr im ZDF / Foto: © ZDF)
"Babylon Berlin": Im Berlin der ausgehenden 1920er Jahre wird der von Köln in die entfesselte Hauptstadt versetzte Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch) mit Assistentin Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) durch den Fund einer unidentifizierbaren Leiche in einen Abgrund aus organisiertem Verbrechen, korrupter Polizei und politischer Verschwörung gerissen. (Sendetermin: 13. Oktober, 20.15 Uhr auf Sky 1 / Foto: © X Filme Creative Pool)
"Bella Block - Stille Wasser": Bei einer Autopanne lernt Bella Block in einer brandenburgischen Kleinstadt den Kfz-Mechaniker Jens Johannsen (Henrik Birch) kennen. Vor vielen Jahren ist er zusammen mit seinem Zwillingsbruder aus Dänemark in die ostdeutsche Provinz gekommen – wegen einer Frau. Der Bruder starb unlängst an einem Herzinfarkt. Jens zweifelt jedoch an der Todesursache und bittet Bella um Hilfe. (Sendetermin: 28. Oktober, 20.15 Uhr im ZDF / Foto: © ZDF)
"Bella Block - Am Abgrund": Kurz vor seinem Ruhestand lädt Staatsanwalt Mehlhorn (Hansjürgen Hürrig) Ex-Kommissarin Bella Block (Hannelore Hoger) zum Essen ein, um sie in einem brisanten Fall um Hilfe zu bitten. Doch bevor er sie ins Vertrauen ziehen kann, wird Mehlhorn durch einen Anschlag getötet. Die Ermittlungen führen Bella in einen Sumpf aus Korruption und Amtsmissbrauch in den Reihen der Hamburger Justiz und einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. (Sendetermin: tba / Foto: © ZDF)
"Eine Braut kommt selten allein": Der gescheiterter Clubbesitzer Johnny (Sido), findet eines Tages eine junge Roma namens Sophia (Michelle Barthel) vor seiner Tür. Angeblich kommt sie direkt aus Belgrad, wo sie von ihrer Hochzeit abgehauen ist. Obwohl er wenig von der Fremden weiß und nichts von ihrer Sprache versteht,nimmt er sie bei sich auf. Bald sind die beiden ein Paar. Als bei Sophia Heimweh ausbricht, ist Johnny bereit, Sophias Eltern einzuladen, doch damit gerät sein ohnehin kompliziertes Leben völlig aus den Fugen. (Sendetermin: 6. Dezember, 20.15 Uhr in Das Erste / Foto: © RBB)
"Dengler - Die schützende Hand": Der Auftrag kommt telefonisch und anonym: Ex-BKA-Zielfahnder und Privatermittler Georg Dengler (Ronald Zehrfeld, r.) soll herausfinden, ob die beiden NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt wirklich durch Selbstmord starben. Ohne die untergetauchte Hacker-Aktivistin Olga Illiescu (Birgit Minichmayr) und seinen Mentor Dr. Schweikert (Jürgen Prochnow) kommt Dengler aber nicht weiter, denn er braucht NSU-Akten, die auf dem Server des Bundeskriminalamts liegen. (Sendetermin: 6. November, 20.15 Uhr im ZDF / Foto: © ZDF)
"Die Familie": Als die notorische Schulschwänzerin Isabell (Stephanie Amarell) gegen ihren Willen von der Mutter in ein Selbstfindungsseminar geschickt wird und dort plötzlich ein anderes Mädchen verschwindet, beschleicht die 17-Jährige ein böser Verdacht: Ist der leitende Therapeut Einar (Godehard Giese) in Wirklichkeit ein Mörder? (Sendetermin: 24. Oktober, 0.15 Uhr im ZDF / Foto: © ZDF)
"Kein Herz für Inder": Statt der angekündigten »hippen« englischen Austauschschülerin schneit Familie Neufund ein 13-jähriger Inder ins Haus. Die überforderten Gasteltern Charlotte (Aglaia Szyszkowitz) und Erik (Martin Brambach) setzen fortan mit ihren beiden Töchtern alles daran, den seltsamen Sandy (Zayn Baig) wieder loszuwerden. (Sendetermin: 27. Oktober, 20.15 Uhr in Das Erste / Foto: © ARD Degeto)
"Meine fremde Freundin": Judith Lorenz (Ursula Strauss, r.) wird von ihrem Kollegen Volker (Hannes Jaenicke) in einem Aktenraum brutal vergewaltigt. So jedenfalls erzählt sie es ihrer Kollegin Andrea Bredow (Valerie Niehaus), mit der sie sich angefreundet hat. Lehmann, dessen Macho-Gehabe unübersehbar ist, streitet die Tat ab, wird aber festgenommen und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Doch als Andrea Judith näher kennenlernt, beginnt sie, an der Glaubwürdigkeit der Freundin zu zweifeln. (Sendetermin: 18. November, 20.15 Uhr in Das Erste / Foto: © ARD/NDR)
"Der namenlose Tag": Ex-Kriminalhauptkommissar Jakob Franck (Thomas Thieme) ist seit kurzem in Ruhestand, als er mit einem alten Fall konfrontiert wird: Ein verzweifelter Mann (Devid Striesow), der nicht an den Selbstmord seiner 17-jährigen Tochter glauben will, sucht ihn auf. Obwohl eigentlich nichts gegen den Selbstmord des Mädchens spricht, macht sich Jakob Franck daran, die näheren Umstände ihres Todes aufzuklären. (Sendetermin: tba / Foto: © ZDF)
"Reich oder tot": Die beiden abgebrühten Kiez-Ermittler Diller (Nicholas Ofczarek) und Kessel (Fritz Karl, r.) erfahren, dass ihr »alter Spezi« Mohammed (Sahin Eryilmaz) mit seinen Kumpeln vorhat, eine Bank zu überfallen. Trotz Kessels Warnung an den Filialleiter machen die Gangster ihren Vorsatz wahr und nehmen dabei eine Geisel, die zufällig vor Ort ist: Kessels kranke Tochter Ruby (Cya Emma Blaack), die bei seiner getrennten Frau Claire (Jessica Schwarz) lebt. (Sendetermin: tba / Foto: © ZDF)
"Tatort: Borowski und das Land zwischen den Meeren": Auf der verschlafenen Nordseeinsel Suunholt wird ein Mann tot aufgefunden: Oliver Teuber war vor Jahren die Schlüsselfigur in einem Korruptionsskandal der Kieler Baubehörde und hatte danach auf Suunholt ein neues Leben und eine neue Liebe gefunden. Borowski (Axel Milberg) steht Teubers völlig aufgelösten Geliebten (Christiane Paul) gegenüber, die den Toten in ihrem Badezimmer gefunden hat und den Kommissar bedrängt, den Mörder nicht auf dem Festland, sondern auf der Insel selbst zu suchen. (Sendetermin: tba / Foto: © ARD/NDR)
"Tatort: Die dunkle Zeit": Weil Nina Schramm (Anja Kling), die Vorsitzende einer populistischen Partei, immer häufiger Morddrohungen erhält, werden Kommissar Falke (Wotan Wilke Möring) und seine Kollegin Grozs (Franziska Weisz) zu ihrem persönlichen Schutz abgestellt. Als kurz danach Nina Schramms Wagen durch eine Explosion zerstört und ihr Ehemann dabei getötet wird, fällt der Verdacht schnell auf linksautonome Kreise. Doch dann tauchen Erkenntnisse auf, die völlig andere Zusammenhänge nahelegen. (Sendetermin: tba / Foto: © ARD/NDR)
"TIAN - Das Geheimnis der Schmuckstraße": Als der Bauingenieur Michael Winter (Stephan Kampwirth) seine Arbeit verliert, kommt er gemeinsam mit seiner Frau Friederike (Katharina Schüttler) und der achtjährigen Tochter Selma im Mietshaus seines Schwiegervaters auf St. Pauli unter. Doch auf der Wohnung in der Schmuckstraße, in der vor vielen Jahren die geheimnisvolle Chinesin Ouyang starb, scheint ein Fluch zu liegen. (Sendetermin: tba / Foto: © NDR)
"Wenn Frauen ausziehen": In einem idyllisch gelegenen Dorf des bayerischen Alpenvorlands bekommt die junge Gastwirtin Paula (Anna Maria Mühe, 2.v.r.) das Angebot eines Investors, den Ort in ein Luxus-Resort zu verwandeln. Die einheimischen Frauen sind begeistert – sie erhoffen sich von der Wellness-Oase die Erfüllung ihrer geheimsten Träume. Doch ihre Männer widersetzen sich. (Sendetermin: tba / Foto: © ZDF)
AM 5. Oktober öffnet das Filmfest Hamburg zum 25. Mal seine Tore. Neben Filmkunst aus aller Welt sind auch wieder spannende Previews kommender Fernsehfilme am Start.
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