Die 20 wichtigsten deutschen Regisseure

Erfolgreich, populär und angesehen: Detlev Buck, Fatih Akin oder Tom Tykwer gehören schon seit vielen Jahren zu den wichtigsten Regisseuren in Deutschland. Doch wer ist in der Branche derzeit noch gefragt und angesagt?

Dieses Jahr wimmelte es nur so von erfolgreichen Fortsetzungen: Bei "Fack ju Göhte 3" (Bora Dagetkin), "Bibi und Tina 4" (Detlev Buck) und "Conni 2" (Til Schweiger) waren bekannte deutsche Regisseure im Einsatz. Fatih Akin geht am 4. März 2018 mit seinem Film "Aus dem Nichts" sogar ins Oscar-Rennen. Doch neben den großen Namen gibt es auch weniger bekannte Regisseure, die mit kleineren Filmen für Furore sorgen. GOLDENE KAMERA stellt die aktuell wichtigsten Regisseure und ihre aktuellen Filme vor, die man kennen muss. Die Grundlage unserer Auswahl bilden u.a. Aktualität der letzten Regiearbeiten, Zuschauerresonanz und Auszeichnungen - und andere herausstechende Merkmale, die zur Einzigartigkeit beitragen.

Wenig weibliche Regisseure

Was sofort auffällt: Die Branche wird eindeutig von den Männern dominiert. Wie in Hollywood, führen auch in Deutschland kaum Frauen Regie. In den USA sind im vergangenem Jahr gerade mal sieben Prozent der Filme von Frauen gedreht worden. In Deutschland sind nur 15 Prozent der im "Bundesverband Regie" registrierten Regisseure weiblich, obwohl es hierzulande gleich viele weibliche und männliche Regieabsolventen gibt. Aus diesem Grund tauchen bei unseren 20 wichtigsten Regisseuren nur zwei Frauen auf: Maren Ade und Nicolette Krebitz. Ade sorgte mit ihrem dritten Spielfilm "Toni Erdmann" für Furore. Sie gewann als erste Regisseurin den Europäischen Filmpreis in der Kategorie "Bester Film" und war 2017 auch für den fremdsprachigen Oscar nominiert.

Auch bei Nicolette Krebitz war es der dritte Spielfilm, mit dem Sie ihren Durchbruch als Regisseurin feiern konnte. Nachdem sie sich zunächst als Schauspielerin einen Namen gemacht hatte, erlangte sie zuletzt mit "Wild" weltweite Anerkennung. In dem ungewöhnlichen und herausragenden Film verliebt sich eine junge Frau in einen Wolf und lebt mit ihm in ihrer Hochhauswohnung.

Gestandene Regisseure, die sich neu erfinden

Ein Regisseur, der vor allem im deutschen Fernsehen immer wieder für Aufmerksamkeit sorgt, ist Matti Geschonneck. Der mehrfache GOLDENE KAMERA-PREISTRÄGER (2010, 2012, 2013 und 2016) brachte im Juni seinen Film "In Zeiten des abnehmenden Lichts" ins Kino. Aktuell läuft sein GOKA-Kandidat "Brandnächte" (27. November, 20.15 Uhr, ZDF) im TV. Sein Markenzeichen: Es "menschelt" immer sehr. Die Figuren sind in seinen Filmen ganz genau gezeichnet, die Schauspieler laufen unter seiner Regie zur Höchsform auf.

Neben neuen Stars gibt es natürlich die alte Regie-Legenden, deren Namen für Qualität stehen. Wim Wenders oder Tom Tykwer ("Babylon Berlin") überraschen uns derzeit mit ganz frischen Inszenierungen.

Natürlich gibt es in Deutschland aktuell noch viele weitere Regisseure, die es nur knapp nicht in unsere Top-20 geschafft haben. Auch Robert Schwentke, Christian Schwochow, Arne Feldhusen, Christian Petzold oder Katja von Garnier drehten in den letzten Jahren herausragende Filme und Serien. Nicht zu vergessen Caroline Link, die gerade an Hape Kerkelings Autobiographie "Der Junge muss an die frische Luft" arbeitet.

Hier stellen wir die 20 wichtigsten Regisseure Deutschlands vor:

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