"Tatort": Hin und Her beim ARD-Neujahrsprogramm

Ursprünglich sollte der "Tatort: Sturm" mit Jörg Hartmann (l.) Neujahr gesendet werden, dann "Väter und Söhne" mit Devid Striesow (M.). Gezeigt wird nun ein "Polizeiruf" mit Anneke Kim Sarnau.
Ursprünglich sollte der "Tatort: Sturm" mit Jörg Hartmann (l.) Neujahr gesendet werden, dann "Väter und Söhne" mit Devid Striesow (M.). Gezeigt wird nun ein "Polizeiruf" mit Anneke Kim Sarnau.
Foto: WDR/Frank Dicks (l.) / SR/Manuela Meyer (M.), © NDR/Christine Schroeder (r.)
Was wir bereits wissen
Der Sender zeigt am Sonntagabend nun doch keinen "Tatort", sondern einen "Polizeiruf".

Eigentlich sollte am Neujahrstag der Dortmunder "Tatort: Sturm" laufen, doch er wurde verschoben. Der Grund ist nachvollziehbar: Er wecke Erinnerungen an den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, so die Verantwortlichen bei der ARD. Als Ersatz sollte der Saarbrücker "Tatort: Söhne und Väter" gezeigt werden. Doch nun hat die ARD-Programmdirektion verkündet, auch diesen Krimi nicht senden zu wollen.

Der Saarländische Rundfunk (SR) möchte nicht, dass sein "Tatort" an Neujahr ausgestrahlt wird und hält stattdessen am ursprünglich geplanten Sendetermin am 29. Januar fest. Der Krimi ist nämlich in das Ende Januar stattfindende Max-Ophüls -Filmfestival in Saarbrücken eingebunden und soll dort erstmals vor Publikum gezeigt werden.

Als dritte Wahl wird nun am Sonntag um 20.15 Uhr der Rostocker "Polizeiruf 110: Angst heiligt die Mittel" vom Norddeutschen Rundfunk zu sehen sein, in dem Bukow (Charly Hübner) und König (Anneke Kim Sarnau) den Mord an einer Obdachlosen untersuchen. Der neue Ausstrahlungstermin für den verschobenen "Tatort: Sturm" ist noch nicht bekannt.

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