Musikerporträt "Django" eröffnet die Berlinale

"Django" mit Reda Kateb
"Django" mit Reda Kateb
Foto: Berlinale/ Roger Arpajou
Was wir bereits wissen
Der Film über den berühmten Jazz-Gitarristen Django Reinhardt läuft zum Auftakt der 67. Filmfestspiele im Februar.

Ab dem 9. Februar dreht sich in Berlin wieder alles ums Thema Film – dann findet in der Hauptstadt die 67. Ausgabe der Berlinale statt. Heute hat Festivaldirektor Dieter Kosslick verraten, mit welchem Streifen das Festival eröffnet wird: "Django" erzählt die Lebensgeschichte des Gitarristen und Komponisten Django Reinhardt, der, weil er Sinti war, im Zweiten Weltkrieg von den Nazis schikaniert und verfolgt wurde. Der Franzose Etienne Comar, der zuvor als Drehbuchautor und Produzent gearbeitet hat, gibt mit dem Film sein Regiedebüt.

"Django Reinhardt war einer der schillerndsten Vorreiter des europäischen Jazz und Begründer des Gypsy-Swing", so Dieter Kosslick über den Film. "’Django’ zeigt auf packende Weise ein Kapitel seines bewegten Lebens und ist eine ergreifende Überlebensgeschichte." Die Titelrolle spielt der Franzose Reda Kateb, der ab 26. Januar auch in "Die schönen Tage von Aranjuez" von Wim Wenders in den deutschen Kinos zu sehen sein wird.

Neben "Django" stehen bereits zehn weitere Filme fest, die im Wettbewerb laufen werden. Neben vielen eher unbekannten Titeln zählt dazu auch das Drama "The Dinner" mit Richard Gere und Laura Linney. Das komplette Programm sowie die Jurymitglieder, die unter dem Vorsitz von Regisseur Paul Verhoeven über die Vergabe der Goldenen und Silbernen Bären entscheiden, sollen Ende Januar bekannt gegeben werden.

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