Matthias Brandt hört bei "Polizeiruf 110" auf

Matthias Brandt will sich nicht auf die Ermittlerrolle festlegen lassen.
Matthias Brandt will sich nicht auf die Ermittlerrolle festlegen lassen.
Foto: James Coldrey/Getty Images
Der GOLDENE KAMERA-Preisträger wird die Serie demnächst verlassen - einige Folgen sollen jedoch noch gedreht werden.

Seit 2011 ermittelt Matthias Brandt als Kommissar Hanns von Meuffels im Münchner "Polizeiruf". Demnächst soll damit Schluss sein, wie der vielfach ausgezeichnete Schauspieler (unter anderem mit der GOLDENEN KAMERA 2008) jetzt in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagte. Die Begründung: "Fernsehkommissar ist bei uns lustigerweise eine eigene Berufsbezeichnung. Ich würde mich aber nur ungern davon dauerhaft prägen lassen. Noch lieber als Polizist bin ich nämlich Schauspieler", so Brandt gegenüber der "SZ".

Wann genau er aussteigen werde, stehe noch nicht fest - vermutlich in diesem oder nächsten Jahr. Es sei "kein abrupter Abschied und auch keiner im Streit". Der Bayerische Rundfunk gab an, dass von Frühjahr an noch mehrere "Polizeiruf"-Folgen mit Brandt geplant seien. Auch wenn Brandts Entscheidung für den Sender einen herben Verlust bedeutet, zeigt man dort Verständnis: "Bei den vielen nationalen und internationalen Angeboten, die Matthias Brandt erhält, ist es verständlich, wenn er nach all den Jahren auch andere Rollen annehmen möchte."

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