UFA-Chef Nico Hofmann hält an Hitler-Serie fest

Nico Hofmann verrät im Exklusiv-Interview: "Unsere Miniserie 'Hitler' läuft wohl auf einer großen Internetplattform und einem linearen TV-Sender!"

Der Fernsehsender RTL ist aus der geplanten UFA-Serie über Adolf Hitler ausgestiegen – doch damit ist das Projekt laut UFA-Geschäftsführer Nico Hofmann keineswegs gestorben. Bislang gibt es nur Gerüchte, dass sich neben ARD und ZDF auch ein Streaming-Anbieter wie Amazon für die Serie interessiert. Gegenüber GOLDENE KAMERA bestätigt Nico Hofmann das nun – und verrät konkret: "Ich glaube, dass bei 'Hitler' etwas Ähnliches passieren wird wie bei 'Deutschland 86' – am Ende des Tages werden wir auf eine große Plattform gehen wollen und zudem einen großen TV-Sender suchen."

UFA-Geschäftsführer Nico Hofmann verrät Details über seine Hitler-Serie

"Inhaltlich wird die Serie übrigens", so Hofmann, "kein reines Hitler-Biopic, sondern eine achtteilige Miniserie in einem Umfeld von mindestens vier recherchierten Personen rund um Hitler. Uns geht es dabei um die Struktur hinter dem Diktator, um die Erreichung und Mechanismen von Macht sowie auch um den Untergang."

Doch wer soll Adolf Hitler spielen? "Ich suche“, so Hofmann, "einen einzigen Schauspieler, der beide Altersrichtungen abdeckt – also jemanden um die 40, den ich nach oben und unten spielen lassen kann." Derzeit befindet sich die UFA bereits in sehr konkreten Verhandlungen mit Schauspielern: "Wir sind viel weiter, als alle denken."

Interview: Mike Powelz

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