Marvin Kren dreht Krimi-Serie "Freud"

Der österreichische Regisseur Marvin Kren geht mit "Freud auf Verbrecherjagd"
Foto: Hans Starck
In der Krimi-Serie soll der junge Sigmund Freud als Kriminalpsychologe einen Serienmörder jagen.

Gerade erst hat Marvin Kren die Mafia-Serie "4 Blocks" vorgelegt, die nach der Uraufführung auf der Berlinale ab 8. Mai bei TNT Serie zu sehen sein wird. Nun hat sich der österreichische Filmemacher das nächste Projekt gesichert: Kren wird bei der deutsch-österreichischen Krimi-Serie "Freud" Regie führen.

Der Regisseur über die Serie: "Ich bin sozusagen unter der Originalcouch von Sigmund Freud groß geworden - sprich: aufgewachsen im selben Bezirk in Wien, in dem er seine Praxis hatte. Der Unterschied: Als ich geboren wurde, hatte die Welt schon fast 100 Jahre von Sigmund Freuds bahnbrechenden Erkenntnissen profitiert. Wir modernen Menschen leben in postfreudianischen Zeiten. Sich eine Welt vorzustellen, in der das 'Selbst' noch ein blinder Fleck auf der Landkarte der Erkenntnis war - die Zeit vor Sigmund Freud also -, macht für mich den ungeheuren Reiz und die Herausforderung dieser Serie aus. Ich möchte mit 'Freud' eintauchen in die finsteren Gassen Wiens vor der Jahrhundertwende, und darin das Spiegelbild des Labyrinths der menschlichen Seele entdecken, das ihn zu seinem Lebenswerk inspiriert hat. Abgründig, schillernd und gefährlich!"

Die Serie erzählt in acht Folgen vom jungen Psychoanalytiker Sigmund Freud im Wien des Jahres 1986, als seine revolutionären Theorien bei Kollegen und in der Gesellschaft auf starken Widerstand stoßen. Genau in dieser Zeit begibt er sich gemeinsam mit einem ungarischen Kommissar auf die Jagd nach einem mysteriösen Serienkiller.

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