"Fargo" in Bayern: "Hindafing"

Katrin Röver und Maximilian Brückner in "Hindafing".
Katrin Röver und Maximilian Brückner in "Hindafing".
Foto: BR
In der sechsteiligen BR-Minserie spielt Maximilian Brückner einen korrupten Bürgermeister.

Drogen, Schwarzkonten, Korruption: Im Sechsteiler "Hindafing" wird in einer kleinen Gemeinde in der bayerischen Provinz nichts ausgelassen. Im Mittelpunkt der satirischen Miniserie steht Ex-"Tatort"-Kommissar Maximilian Brückner, der nach "Mörderisches Tal – Pregau" hier wieder in einem hoch gelobten Mehrteiler zu sehen ist. Er spielt den ebenso korrupten wie inkompetenten Bürgermeister Alfons Zischl, der mit dem Bau des modernen Bio-Shoppingcenters „Donau Village“ seine Wiederwahl sichern will.

Doch dann erhält er von Landrat Pfaffinger (Jockel Tschiersch) ein verlockendes Angebot: Zischl erhält Zugriff auf die Schwarzgeldkonten seines verstorbenen Vaters, wenn er in Hindafing 50 Flüchtlinge aufnimmt. Also quartiert Zischl die Asylbewerber kurzerhand im Rohbau ein – verheddert sich in der Folge aber immer weiter in seinen eigenen Intrigen.

Der BR zeigt die Miniserie ab dem 16. Mai immer dienstags ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen. Bereits jetzt sind alle sechs Episoden in der ARD-Mediathek abrufbar. Die Serie, von den Machern als bayerische Antwort auf "Fargo" bezeichnet, wurde bereits auf der Berlinale im Rahmen der "Drama Series Days" präsentiert und sorgte dort bei vielen Kritikern für Begeisterung.

Das Projekt wurde vom Bayerischen Rundfunk gemeinsam mit Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film München realisiert. Hauptautor ist der Drehbuchstudent Niklas Hoffmann, Regie führte der HFF-Absolvent Boris Kunz. Hier geht's zum Trailer

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Maja (Sonja Gerhardt, l.) und Catrin (Cornelia Gröschel, r.) entdecken eine Abhör-Wanze in ihrem Zelt.
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Foto: ZDF / Stefan Erhard
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