Jan Josef Liefers spielt Gustl Mollath

Jan Josef Liefers (l.) spielt Gustl Mollath
Jan Josef Liefers (l.) spielt Gustl Mollath
Foto: ©Clemens Bilan, Hannes Magerstaedt /Getty Images
Der ZDF-Dreiteiler „Der Mann, der zu viel wusste“ beleuchtet den bayerischen Justizskandal um Gustl Mollath.

Die Geschichte sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Im Jahr 2006 wird der Oldtimer-Restaurateur Gust Mollath wegen mehrerer ihm angelasteter Delikte für unzurechnungsfähig und gemeingefährlich erklärt und in den psychiatrischen Maßregelvollzug eingewiesen. Doch 2011 werden Zweifel an den Vorwürfen gegen Mollath und an der Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens laut. 2014 wird Mollath freigesprochen.

Der "Fall Mollath" als fiktionaler Dreiteiler

Nun wird der Fall in einem fiktionalen Dreiteiler für das ZDF aufgearbeitet: Jan Josef Liefers spielt dabei Wastl Kronach, Julia Koschitz seine Ehefrau Elke Kronach, die er nach einem Zerwüfnis beschuldigt, illegale Geldgeschäfte für ihre Bank getätigt zu haben. Regie führt Hans Steinbichler ("Das Tagebuch der Anne Frank"). Die Gefängnis-Szenen wurden in einer ehemaligen Justizvollzugsanstalt bei Augsburg gedreht.

ZDF-Sprecher Peter Gruhne über das Projekt: "Es geht um die Geschichte eines Mannes, dessen Existenz ruiniert wird, als nach langen und glücklichen Jahren seine Ehe in die Brüche geht und er mit seiner Ex-Frau, der Justiz und fragwürdigen Gutachten verzweifelt um seine Rechte kämpfen muss."

Bereits 2015 hatte sich die Schauspielerin und Regisseurin Annika Blendel in der Doku "Mollath - und plötzlich bist du verrückt" mit dem Fall beschäftigt.

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