Bildungsminister über "Zorn"-Krimis: "Verschwendete Lebenszeit"

Claudius Zorn (Stephan Luca, l.) und Schröder (Axel Ranisch)
Claudius Zorn (Stephan Luca, l.) und Schröder (Axel Ranisch)
Foto: ©obs/MDR/Gordon Muehle
Sachsen Anhalts Minister Marco Tullner spricht sich gegen die Fortsetzung der Krimiserie aus.

Gegen die Fortsetzung der "Zorn"-Filme: Marco Tullner

Gerade wurde die fünfte und vorerst letzte Folge der ARD-Krimiserie "Zorn" ausgestrahlt, in der das Ermittlerduo Stephan Luca und Axel Ranisch in Halle (Saale) ermittelt. Und während die Produktionsfirma Degeto zurzeit eine Fortsetzung in Betracht zieht, hat sich Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) auf Twitter bereits mit deutlichen Worten dagegen ausgesprochen: "Diese Filme braucht niemand! (im Gegensatz zu den Büchern). Verschwendete Lebenszeit. Und diese schlechten Kommissare..."

Für die Fortsetzung der "Zorn"-Filme: Rainer Robra

Unterstützung bekommt die Serie dagegen von Kulturminister Rainer Robra (ebenfalls CDU): "Über Geschmack lässt sich immer streiten. Diese Krimi-Reihe als Nachfolgerin des "Polizeirufs 110" aus Halle ist aber medienpolitisch und wirtschaftlich von enormer Bedeutung für die Stadt", so Robra gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung". Er betonte, dass Tullners Äußerungen nicht die Position der Landesregierungen seien: "Die Landesregierung ist vielmehr der Überzeugung, dass die Zorn-Reihe fortgesetzt werden sollte."

Galerie: Dreharbeiten in Deutschland

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