Der Mörder ist immer der Gärtner? Von wegen!

In ihrem letzten "Tatort"-Fall "Wofür es sich zu leben lohnt" findet Eva Mattes ausnahmsweise in einer Gärtnerei
In ihrem letzten "Tatort"-Fall "Wofür es sich zu leben lohnt" findet Eva Mattes ausnahmsweise in einer Gärtnerei
Foto: © SWR
Eine neue "Tatort"-Studie zeigt, welche Berufsgruppen besonders häufig ihre Mitmenschen meucheln.

1023 Folgen, 33 Städte, 1156 Täter: Seit 1970 lockt der "Tatort" die Zuschauer scharenweise vor den Bildschirm. Jetzt hat das Vergleichsportal "Netzsieger" 47 Jahre Serien-Historie ausgewertet und ermittelt, welche Berufsgruppen in der Krimireihe besonders oft zur Waffe greifen. Gleich vorweg: Nur in einem einzigen Fall war der Mörder der Gärtner!

Besonders kriminell sind Unternehmer

Dagegen sind die mörderischste Berufsgruppe Unternehmer, Manager und Selbstständige: Sie schlugen bundesweit 109 Mal zu, am häufigsten in München. Doch auch in Stuttgart sind knapp 30 % der Mörder Führungskräfte. Auf Platz zwei landeten mit 100 Tätern hauptberufliche Ganoven, sofern dies als "Berufsgruppe" definiert werden kann.

Mord statt Mathe

Eine Überraschung bietet Platz drei: Dort tummeln sich nämlich insgesamt 54 Schüler! in Ludwigshafen stellen sie sogar die mörderischste Gruppe. Auf Platz vier landeten Polizisten, auf Platz fünf Arbeitslose.

Außerdem ergab die Studie, dass sowohl bei den "Tatort"-Mördern als auch bei den Opfern etwa drei Viertel männlich sind. Und sie förderte die kuriosesten Täter zu Tage, darunter ein Steilwand-Fahrartist, der Generalkonsul eines fiktiven Emirats, eine schwedische Spionin, ein Kaninchenzüchter sowie eine Nonne, ein Mönch und ein Pfarrer.

Die komplette Übersicht gibt es hier.

Bildergalerie: Die coolsten "Tatort"-Cameos

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