Ein "Tatort" aus Sicht des Täters

Seit 2008 als Stuttgarter "Tatort"-Duo im Einsatz: Richy Müller (l.) als Hauptkommissar Thorsten Lannert und Felix Klare als Hauptkommissar Sebastian Bootz
Seit 2008 als Stuttgarter "Tatort"-Duo im Einsatz: Richy Müller (l.) als Hauptkommissar Thorsten Lannert und Felix Klare als Hauptkommissar Sebastian Bootz
Foto: © SWR
Alles Neu macht der "Tatort" aus Stuttgart: In "Der Mann, der lügt", dem nächsten Fall der TV-Kommissare Richy Müller und Felix Klare, wird die erzählerische Perspektive gewechselt.

Normalerweise läuft es am Sonntagabend zur allwöchentlichen "Tatort"-Messe so: Ein Ermittlergespann wird mit einem Mord konfrontiert und versucht, trotz privater Alltagssorgen dem Täter auf die Spur zu kommen. Nicht so im 21. Fall des Kommissar-Duos Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare), dessen Dreharbeiten gerade in Stuttgart und Baden-Baden begonnen haben. Für "Der Mann, der lügt" haben die Drehbuch-Autoren Martin Eigler und Sönke Lars Neuwöhner die übliche Perspektive gewechselt und schildern die Ermittlungen aus Sicht eines Verdächtigen, der von Manuel Rubey gespielt wird.

Darum geht's im "Tatort: Der Mann, der lügt"

Lannert und Bootz ermitteln im Mordfall Uwe Berger und befragen Jakob Gregorowicz (Manuel Rubey), warum dessen Name im Terminkalender des Ermordeten steht. Gregorowicz' Antwort, dass es sich dabei um einen Irrtum handelt, wird zum Bumerang, denn die beiden Kommissare können ihm schnell nachweisen, dass er das Opfer sehr wohl gekannt hat. Unter Bedrängnis versucht Gregorowicz, ohne die ganze Wahrheit zu erzählen plausible Erklärungen zu liefern und verstrickt sich so in immer mehr Ungereimtheiten, die ihn in den Augen der Ermittler zum Hauptverdächtigen machen.

Der genaue Ausstrahlungstermin von "Tatort: Der Mann, der lügt" für 2018 steht noch nicht fest. Im Herbst 2017 sind Richy Müller und Felix Klare zuvor noch in ihrem 20. Fall mit dem Titel "Tatort: Stau" zu sehen.

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