Leinwand-Legende Margot Hielscher ist tot

Margot Hielscher beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson 1958. Mit ihrem Song "Für zwei Groschen Musik" belegt sie den siebten Platz.
Margot Hielscher beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson 1958. Mit ihrem Song "Für zwei Groschen Musik" belegt sie den siebten Platz.
Foto: Keystone/Hulton Archive/Getty Images
Die Sängerin und Schauspiel-Diva ("Salto Mortale") starb im Alter von 97 Jahren in München.

Sie spielte in mehr als 60 Spielfilmen und über 200 Fernsehproduktionen: Jetzt starb die Schauspielerin, Sängerin und Entertainerin Margot Hielscher in ihrem Bungalow im Münchner Herzogpark.

Eine herausragende Karriere als Schauspielerin und Sängerin

Die gebürtige Berlinerin hatte zunächst ab 1939 als Kostümbildnerin gearbeitet. Schon ein Jahr später wurde sie von einem Regieassistenten entdeckt und übernahm eine Rolle als Hofdame an der Seite von Zarah Leander in "Das Herz der Königin". Danach war sie in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen zu sehen, unter anderem an der Seite von Curd Jürgens in "Frauen sind keine Engel".

Margot Hielscher in "Frauen sind keine Engel" (1954)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wandte sich Hielscher auch mehr und mehr der Musik zu und trat 1957 erstmal für Deutschland beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson an. Mit dem Lied "Telefon, Telefon" belegte sie Platz vier, ein Jahr später wurde sie mit "Für zwei Groschen Musik" Siebte.

Margot Hielscher beim ESC 1957 mit "Telefon, Telefon"

Ab Mitte der 1960er begrüßte sie zudem als Moderatorin ihrer eigenen TV-Sendung "Zu Gast bei Margot Hielscher" bekannte Persönlichkeiten wie Leonard Bernstein und Romy Schneider. Insgesamt waren mehr als 700 Prominente bei ihr zu Gast.

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