Elmar Wepper fliegt seinen Problemen davon

Regisseur Florian Gallenberger (2.v.l.) und Produzent Benjamin Herrmann (r.) mit
Elmar Wepper und Emma Bading
Regisseur Florian Gallenberger (2.v.l.) und Produzent Benjamin Herrmann (r.) mit Elmar Wepper und Emma Bading
Foto: ©Majestic/Mathias Bothor
Mit seinem neuen Film "Grüner wird's nicht" kehrt der Oscar-prämierte Regisseur Florian Gallenberger nach Deutschland zurück. Wepper übernimmt die Hauptrolle.

Ein bayerischer Grantler, der seinen Problemen einfach davon fliegt: Darum geht es in "Grüner wird's nicht", dem neuen Film von Oscar-Preisträger Florian Gallenberger. Der Münchner Regisseur dreht nach zwei Hollywood-Produktionen ("John Rabe" und "Colonia Dignidad") nicht nur erstmals wieder in Deutschland, sondern inszeniert auch zum ersten Mal eine Komödie.

Eine Reise voller skurriler Begegnungen

Die Hauprolle übernimmt Elmar Wepper: Er spielt Schorsch, Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt, der kurz vor der Pleite steht und auch sonst mit seinem Leben hadert. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, fühlt er sich wirklich frei. Als der Gerichtsvollzieher eines Tages sein geliebtes Flugzeug pfänden will, packt Schorsch den Steuerknüppel und fliegt einfach davon - ohne Ziel und ohne Plan. Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt und ihm jede Menge skurrile Begegnungen beschert.

Neben Wepper stehen zahlreiche prominente Darsteller wie unser zweifacher GOKA-Preisträger Ulrich Tukur (1996 und 2011), Dagmar Manzel, Sunnyi Melles und Nachwuchsentdeckung Emma Bading ("Lucky Loser") vor der Kamera. Das Drehbuch schrieb Gernot Gricksch ("Das Leben ist nichts für Feiglinge") nach der Romanvorlage "Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon" von Kabarettist und Schauspieler Jockel Tschiersch. Die Dreharbeiten finden noch bis Ende September in Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und an der Nordsee statt, der Kinostart ist für den 18. Oktober 2018 geplant.

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