Chaos bei den Jedi-Rittern

Colin Trevorrow (40)
Colin Trevorrow (40)
Foto: ©Ethan Miller/Getty Images
Lucasfilm ist schon wieder einen Regisseur los: Colin Trevorrow wird nicht "Star Wars: Episode IX" drehen.

Die "Star Wars"-Filme stehen zurzeit unter keinem guten Stern: Nachdem vor drei Monaten schon die Regisseure Phil Lord und Chris Miller, die den "Han Solo"-Film inszenieren sollten, wegen "künstlerischer Differenzen" gegen Ron Howard ausgetauscht wurden, hat jetzt der nächste Regisseur seinen Hut genommen – angeblich aus freien Stücken: Colin Trevorrow wird doch nicht "Star Wars: Episode IX" drehen, der im Mai 2019 in die Kinos kommen soll.

Der Grund: "unterschiedliche Visionen"

In der Erklärung der Produktionsfirma Lucasfilm heißt es, man hätte gemeinsam beschlossen, getrennte Wege zu gehen. Trevorrow sei während der Entwicklung des Projekts ein "wunderbarer" Mitarbeiter gewesen, doch man habe unterschiedliche Visionen für "Episode IX" gehabt.

Allerdings gab es schon länger Gerüchte, dass Trevorrow, der 2015 nach dem Sensationserfolg seines Films "Jurassic Park" an Bord gekommen war, keinen guten Stand bei Lucasfilm hatte: Weil sein neuer Film "The Book of Henry" bei Kritik und Publikum überhaupt nicht ankamen, wurden immer mehr Zweifel an seinen inszenatorischen Fähigkeiten laut.

Derweil habe man bei Lucasfilm schon einen Nachfolger im Visier, so die Hollywood-Gerüchteküche: Als heißteste Favoriten gelten Rian Johnson, dessen Film "Star Wars: Die letzten Jedi" Mitte Dezember in den Kinos startet, und J. J. Abrams, der die siebte Episode, "Das Erwachen der Macht", inszeniert hatte.

Seit dem 3. September zeigt Sky Cinema "Rogue One: A Star Wars Story", den ersten Stand-Alone-Film der Reihe:

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