Edin Hasanovic: Das neue Leben eines Goldjungen

2016 wurde Edin Hasanovic mit dem GOLDENEN KAMERA Nachwuchspreis ausgezeichnet.
Foto: GOLDENE KAMERA/Eventpress
GOLDENE KAMERA-Gewinner Edin Hasanovic über neue Projekte, Traumrollen und Vorbilder.

Schon im vergangenen Jahr wurde er mit einer GOLDENEN KAMERA ausgezeichnet, damals mit dem Nachwuchspreis. In diesem Jahr darf sich Edin Hasanovic wieder Hoffnungen auf die begehrte Trophäe machen: Bei der ZDF-Gala "DIE GOLDENE KAMERA" ist das Drama "Auf kurze Distanz", in dem er eine wichtige Rolle spielt, als bester TV-Film nominiert.

Klaus übertrifft die Erwartungen von Dudek und gewinnt in kürzester Zeit die Freundschaft von Luka (Edin Hasanovic, r), Aco Gorics Neffen. Durch ihn bekommt er den nötigen Zugang zum familiär gehaltenen Kreis der Wettmafia. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Als verdeckter Ermittler findet Klaus Roth (Tom Schilling) das Vertrauen und die Freundschaft des Wettbetrügers Luka Moravac (Edin Hasanovic, l). © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Dudeks Erwartungen übertreffend gewinnt Klaus (Tom Schilling, l) schnell das Vertrauen und die Freundschaft von Luka Moravac (Edin Hasanovic), dem jüngsten Neffen von Aco Goric. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Luka Moravac (Edin Hasanovic) © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Klaus' Vorgesetzter Frank Dudek (Jens Albinus, l) – Kriminalhauptkommissar und Leiter der verdeckten Ermittlungen – will endlich an den Drahtzieher, Aco Goric, herankommen. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Der Mann, an den Dudek ran will, ist der bosnischer Buchmacher namens Aco Goric (Lazar Ristovski). Er ist der Pate der serbischen Wett-Mafia. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Aco Goric (Lazar Ristovski, l), Chef der serbischen Wettmafia, trifft im Stadion den Chef des türkischen Clans. Das Fußballspiel und sein geplantes Ergebnis soll die Basis für eine Zusammenarbeit der Wett-Paten werden. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Als verdeckter Ermittler findet Klaus Roth (Tom Schilling) Zugang zur Sportwettenmafia. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Lukas Frau Nadja (Emilia Schüle): sie setzt auf Klaus als Freund und "Aufpasser" für ihren Mann. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Eva Ritter (Britta Hammelstein) sieht die Zusammenarbeit mit Klaus Roth sehr skeptisch: sie sollen als Pärchen bei der Taufe von Lukas Sohn auftreten. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz

GOLDENE KAMERA traf den 24-Jährigen zum Exklusiv-Interview über sein Leben als preisgekrönter Jungstar, neue TV-Filme und Kollegen, die er bewundert.

Interview mit Edin Hasanovic

Herr Hasanovic, wo steht Ihre GOLDENE KAMERA?

Mal hier, mal da. Gerade auf der Fernsehkommode.

Angeblich haben Sie schon mit sieben Jahren vor Ihrer Familie eine Oscar-Dankesrede gehalten. Eine Legende?

Nein, das stimmt. Da waren meine Cousine und meine Mutter das Publikum. In der Rede habe ich mich bedankt beim lieben Gott und bei meiner Familie für alles, was sie bis zu meinem siebten Lebensjahr für mich getan haben. Tatsächlich war mir schon immer klar, dass ich mal Schauspieler werden will. Und ich bin es jetzt auch tatsächlich – seit ich zwölf war!

Was meinen Sie, schüttelt man eine Dankesrede am besten spontan aus dem Ärmel?

Nein! Man sollte sich vorher sammeln, denn es gibt nichts Schlimmeres, als etwas daherzustammeln. Wenn man schon das Privileg genießt, nominiert zu sein, sollte man sich vorbereiten und sich im Vorfeld überlegen, was man sagen könnte.

Wie hat sich Ihr Leben 2016 nach der GOLDENEN KAMERA verändert?

Die Zeit danach war sehr spannend und aufregend. Die GOLDENE KAMERA ist für mich eine Bestätigung, dass ich in meinem Job richtig bin. Nach zwei Wochen waren der Zweifel und die Aufregung vor Castings aber wieder da. Also alles wie immer!

Welche Kollegen sind Ihre Vorbilder?

Richtig stark finde ich Ryan Gosling in "La La Land". In Deutschland ist Tom Schilling toll. Er steht für hochwertige Projekte. Was das angeht, orientiere ich mich an ihm. Und ich hoffe, dass ich mir so viel Leidenschaft bewahren kann wie Matthias Schweighöfer. Privat schätze ich Armin Rohde. Der könnte mein Onkel sein. Ich liebe ihn, und ich glaube, er mich auch.

Was wäre Ihr Traumdrehstoff?

Ich liebe es, historisch zu drehen, aber das ist auch ziemlich anstrengend. Ich glaube, die Mischung macht’s. Ich bin sehr glücklich über die derzeitigen Angebote.

Was sind Ihre nächsten Projekte?

Im September kommt ein wichtiger Film raus, den ich jetzt schon liebe, obwohl ich ihn noch nicht fertig gesehen habe. Er heißt "Nur Gott kann mich richten". Ich spiele darin an der Seite von Moritz Bleibtreu. Die Macher haben 2008 auch den Hamburger Gangsterfilm "Chiko" produziert. Außerdem startet am 17. März die erste deutsche Amazon-Prime-Serie "You Are Wanted" von Matthias Schweighöfer – und ich bin als Polizist dabei. Vom Gejagten zum Jäger – das ist mein Filmmotto 2017.

Interview: Mike Powelz

GOLDENE KAMERA für Colin Farrell als "Bester Schauspieler International"

Colin Farrell (40)
Foto: Dimitrios Kambouris/Getty Images
Colin Farrell wird am 4. März in Hamburg mit der GOLDENEN KAMERA als "Bester Schauspieler International" geehrt.
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