Jury-Mitglied 2018: Quirin Berg

Jury-Mitglied Quirin Berg (39). Foto: © picture alliance/app-photo/Ralf Mueller
Mit seinem Geschäftspartner Max Wiedeman gehört Quirin Berg zu den erfolgreichsten Produzenten Deutschlands. Der Mann hinter dem Oscar-Erfolg von "Das Leben der Anderen" wird in die Jury-Sitzungen sein untrügliches Gespür für Publikumswirksamkeit einbringen.

Wenn einer in der deutschen Film- und Fernsehbranche ein Gespür dafür hat, was das Publikum sehen möchte, dann ist es Quirin Berg. Der am 1. März 1978 in München geborene Erfolgsproduzent in spe hatte zunächst Amerikanistik und Politologie studiert bevor er auf Produktions- und Medienwirtschaft umsattelte und 2003 an der Hochschule für Fernsehen und Film München seinen Abschluss machte. Noch im selben Jahr gründete Berg mit seinem Freund und Kommilitonen Max Wiedemann die "Wiedemann & Berg Filmproduktion", die gleich mit ihrem ersten Kinofilm einen internationalen Mega-Erfolg feiern konnte.

Florian Henckel von Donnersmarcks DDR-Drama "Das Leben der Anderen" wurde 2006 mit dem Auslands-Oscar ausgezeichnet und verwandelte Wiedemann & Berg über Nacht in einen Markennamen. Den Vertrauensvorschuss zahlte das Produzenten-Duo mit Kino-Erfolgen wie Simon Verhoevens "Männerherzen"-Filmen (2009 + 2011), Markus Gollers "Friendship!" (2010), Matthias Schweighöfers "Vaterfreuden" (2014), Baran bo Odars Cyber-Thriller "Who Am I – Kein System ist sicher" (2014) oder zuletzt der Integrationskomödie "Willkommen bei den Hartmanns" zurück.

Die große inhaltliche Bandbreite ihrer Kinoproduktionen spiegelt sich auch im Portfolio ihres 2010 ins Leben gerufenen "Wiedemann & Berg Television"-Ablegers wieder. Dem Fernsehproduzenten Berg, der mit der Mode-Unternehmerin Natascha Grün liiert ist, verdanken wir dabei nicht nur die neuen "Tatort"-Teams in Weimar und Dresden, sondern auch gesellschaftspolitische Fernsehperlen wie Roland Suso Richters "Die Spiegel-Affäre" (2014), den ZDF-Dreiteiler "Tannbach – Schicksal eines Dorfes" (2015) oder die ARD-Trilogie "Mitten in Deutschland: NSU" (2016).

Getreu von Bergs Motto "Die Qualität bleibt der rote Faden" haben sein Partner und er mit der für TNT produzierten Serie "4 Blocks" sowie der ersten deutschen und für das Winterprogramm 2017 angekündigten Netflix-Produktion "Dark" auch den Pay-TV- und Streaming-Markt für sich erschlossen, für den sie gerade die neue Sky-Serie "Der Pass" produzieren. Außerdem hat Berg derzeit den TV-Thriller "Das Nebelhaus", "Tannbach II" sowie Florian Henckel von Donnersmarks Regie-Comeback "Werk ohne Autor" unter seinen Produzentenfittichen.

Als Mitglied der Deutschen, Britischen und Europäischen Filmakademie guckt der 39-Jährige über den nationalen Tellerrand hinaus und hat im Produzentenfach die GOLDENE KAMERA-Maxime "Best of Entertainment" verinnerlicht. Oder in den Worten des Jury-Vorsitzenden und FUNKE Programmzeitschriften-Chefredakteurs Christian Hellmann: "Mit Quirin Berg steht uns ein renommierter Filmproduzent zur Seite, der Innovationen und außergewöhnliche Inszenierungen in den Fokus rückt."

Jury-Mitglied 2018: Emilia Schüle

Jury-Mitglied Emilia Schüle (24). Foto: © Andreas Rentz/Getty Images for P&C and Fashion ID
Die 24-jährige Gewinnerin des GOLDENE KAMERA Nachwuchspreises 2014 gehört zu den gefragtesten Schauspielerinnen Deutschlands und wird auf den Jury-Sitzungen ihre zehnjährige Berufserfahrung in die Waagschale werfen.
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