"Ein Teil von uns" (Das Erste)

Was wir bereits wissen
Die GOKA-Expertenjury hat in geheimer Wahl abgestimmt und das Drama "Ein Teil von uns" (Das Erste) von Regisseurin Nicole Weegmann in der Kategorie "Bester deutscher Fernsehfilm" nominiert.

Darum geht's in "Ein Teil von uns"

Nadja (Brigitte Hobmeier) hat nach einer schwierigen Kindheit ihr Leben im Griff. Sie ist glücklich mit ihrem Job als Erzieherin in einem Kindergarten. Ihre noch frische Beziehung zu Jan (Nicholas Reinke) lässt auf eine gemeinsame Zukunft hoffen.

Da taucht auf der Hochzeit von Nadjas Bruder die gemeinsame Mutter Irene (Jutta Hoffmann) auf. Die psychisch kranke, obdachlose Alkoholikerin, lange von der Familie getrennt und verleugnet, bringt sich mit einem lautstarken Auftritt nachhaltig in Erinnerung.

Und das ist erst der Anfang: Wie ein böser Troll dringt sie in Nadjas Leben ein, bringt sie um ihren Job und beinahe um ihren Verstand. Und ist doch hilflos wie ein Kind - was sie auch merkt und umso wütender und unberechenbarer macht. Nadja muss eine Entscheidung treffen...

Die Juryentscheidung

"Ein hochemotionaler Film um Liebe, Schuld und Scham. Die Ausweglosigkeit geht an die Nieren," begründet die prominent besetzte Jury ihre Wahl. Denn nicht nur das Thema geht unter die Haut, auch die schauspielerische Leistungen von Jutta Hoffmann als Irene und Brigitte Hobmeier als Nadja lassen den Atem stocken. Eindrucksvoll zeigt das Duo, dass es nicht immer eine Lösung gibt.

Neben dem Drama "Ein Teil von uns" sind in der Kategorie "Bester deutscher Fernsehfilm" der Thriller "Auf kurze Distanz" (Das Erste) und der Krimi "Zielfahnder: Flucht in die Karpaten" (Das Erste) nominiert. Welche der drei Nominierten die GOLDENE KAMERA in der Königskategorie erhalten, wird live während der Verleihung am 4. März, ab 20.15 Uhr, im ZDF verkündet.

"Auf kurze Distanz" (Das Erste)

"Auf kurze Distanz": "Bester deutscher Fernsehfilm". © Eventpress / GOLDENE KAMERA
Als verdeckter Ermittler findet Klaus Roth (Tom Schilling) das Vertrauen und die Freundschaft des Wettbetrügers Luka Moravac (Edin Hasanovic, l). © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Klaus übertrifft die Erwartungen von Dudek und gewinnt in kürzester Zeit die Freundschaft von Luka (Edin Hasanovic, r), Aco Gorics Neffen. Durch ihn bekommt er den nötigen Zugang zum familiär gehaltenen Kreis der Wettmafia. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Dudeks Erwartungen übertreffend gewinnt Klaus (Tom Schilling, l) schnell das Vertrauen und die Freundschaft von Luka Moravac (Edin Hasanovic), dem jüngsten Neffen von Aco Goric. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Luka Moravac (Edin Hasanovic) © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Klaus' Vorgesetzter Frank Dudek (Jens Albinus, l) – Kriminalhauptkommissar und Leiter der verdeckten Ermittlungen – will endlich an den Drahtzieher, Aco Goric, herankommen. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Der Mann, an den Dudek ran will, ist der bosnischer Buchmacher namens Aco Goric (Lazar Ristovski). Er ist der Pate der serbischen Wett-Mafia. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Aco Goric (Lazar Ristovski, l), Chef der serbischen Wettmafia, trifft im Stadion den Chef des türkischen Clans. Das Fußballspiel und sein geplantes Ergebnis soll die Basis für eine Zusammenarbeit der Wett-Paten werden. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Als verdeckter Ermittler findet Klaus Roth (Tom Schilling) Zugang zur Sportwettenmafia. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Lukas Frau Nadja (Emilia Schüle): sie setzt auf Klaus als Freund und "Aufpasser" für ihren Mann. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Eva Ritter (Britta Hammelstein) sieht die Zusammenarbeit mit Klaus Roth sehr skeptisch: sie sollen als Pärchen bei der Taufe von Lukas Sohn auftreten. © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz
Die GOKA-Expertenjury hat in geheimer Wahl abgestimmt und den Thriller "Auf kurze Distanz" (Das Erste) von Regisseur Philipp Kadelbach in der Kategorie "Bester deutscher Fernsehfilm" nominiert.
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