Jim Parsons: "Ich würde Amy und Sheldon heiraten lassen"

Jim Parsons ist der 29-Millionen-Dollar-Mann
Jim Parsons ist der 29-Millionen-Dollar-Mann
Foto: © Warner Bros. TV
Was wir bereits wissen
"Big Bang"-Star Jim Parsons ist der Topverdiener im TV. Uns verriet er, welches Serienende er sich wünscht.

Er spielt die beliebteste Figur in der beliebtesten Serie der Welt. Als kauziger Physiker Dr. Sheldon Cooper begeistert Jim Parsons (43) in "The Big Bang Theory" viele Millionen Fans. Der Lohn: bisher vier Emmys als bester Comedy-Darsteller und laut "Forbes Magazine" eine Jahresgage von 29 Millionen Dollar – kein TV-Darsteller bekommt mehr.

Zum Start der neuen Folgen von "The Big Bang Theory" (29. August, 20.15 Uhr, ProSieben) sprach GOLDENE KAMERA mit Jim Parsons über die auffälligen Parallelen zu seiner Serienfigur.

Origianltrailer zur 9. Staffel "The Big Bang Theory"

Interview mit Jim Parsons

Ihre Figur Sheldon Cooper fühlt sich in vielen sozialen Situationen extrem unwohl. Haben Sie sich selbst auch schon als Außenseiter gefühlt?

Ja, mein ganzes Leben lang – zumindest bis zu einem bestimmten Grad. Ich hatte zwar Glück, dass ich immer Freunde hatte, aber ich kenne das Gefühl, nicht in meine Welt zu passen. Ich war ein sehr künstlerisch begabtes Kind, konnte aber etwa mit Sport wenig anfangen.

Wie sehr haben Sie unter der Isolation gelitten?

Ich hatte viel Kontakt, weil ich immer freundlich war und gern mit anderen geredet habe. Heutzutage habe ich weniger Probleme damit, ein Außenseiter zu sein, weil ich damit jetzt sozusagen mein Lebensunterhalt verdiene (lacht). Aber es ist definitiv ein Gefühl, dass mich nie verlässt.

Lebensunterhalt ist stark untertrieben. Die Rolle hat Sie reich und berühmt gemacht. Wie teilen Sie Ihren Erfolg?

Indem ich Geld für wohltätige Zwecke spende. Oder Veranstaltungen besuche, wo man sich zum Beispiel für Anliegen Homosexueller engagiert. Aber am liebsten helfe ich Organisationen, die in meinem Leben einen großen Einfluss hatten, wie etwa eine kleine Theatergruppe in Houston, Texas.

Denken Sie manchmal über die Zukunft nach? An die Zeit, wenn es "The Big Bang Theory" nicht mehr geben wird?

Ich glaube, es wird zehn Staffeln geben. Oder elf? Meine Erlebnisse in der Serie waren bisher so toll und lehrreich, ich werde sicher die Dekade mit "The Big Bang Theory" nie bereuen. Und die verbleibende Zeit wird bestimmt wie im Fluge vergehen!

Haben Sie eine Lieblingsszene aus den vergangenen Staffeln?

Ja, als Sheldon zu Amy sagt, dass er sie liebe. Er sagt, dass er sich krank fühle, aber nicht krank sei, und deshalb die mathematische und wissenschaftliche Schlussfolgerung sein müsse, dass es Liebe sei. Ich fand das so charmant. Obwohl die beiden sicherlich die seltsamste Beziehung in der Serie führen, ist sie meiner Meinung nach auch die ehrlichste und jene, die am besten funktioniert.

Welches Ende wünschen Sie sich persönlich für Sheldon und seine Freundin Amy?

Wenn ich ein Ende für beide schreiben dürfte, würde ich sie vor den Altar schicken. Aber ich glaube nicht, dass das in naher Zukunft passieren wird. Und ich bete, dass sie erst ein Kind haben werden, wenn die Serie schon vorbei ist. Denn ich habe keine Lust, mir ein Kind in einer Babytrage um die Brust zu schnallen. Da arbeite ich doch lieber mit einem Affen (lacht).

Interview: Anke Hofmann

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