Enthüllt! Die unglaublichen Gagen der Serienstars

Können über ihre Gage nicht klagen: Jim Parson, Kaley Cuoco und Johnny Galecki. Die Stars des weltweiten Sitcom-Hits „ The Big Bang Theory“.
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Bis zu 48.000 Dollar pro Minute! Wie die Megagagen im TV zustande kommen, und warum Mark Harmon („Navy CIS“) mehr bekommt als Kevin Spacey.

„The Big Bang Theory“ – auch nach zehn Staffeln ist die Sitcom noch immer die wohl erfolgreichste Serie der Welt. Das heißt aber auch: Die astronomisch hohen Gagen werden weiter steigen. Schon jetzt verdienen die drei Stars Jim Parsons, Johnny Galecki und Kaley Cuoco eine Million Dollar pro Folge! Und auch die Co-Stars Simon Helberg und Kunal Nayyar bekommen rund 900 000 Dollar pro Episode. So stellt sich für den US- Sender CBS aktuell ernsthaft die Frage: Wie lange rechnet sich dieses allwöchentliche, millionenschwere Investment noch? Offenbar noch lange, denn vor wenigen Wochen hat der Fernsehsender mit seinen Top-Verdienern einen Vertrag über zwei weitere Staffeln abgeschlossen, der uns "Big Bang Theory"-Nonsens bis 2019 und Parsons & Co. ein prallgefülltes Portemonnaie garantieren wird.

Wer ist der Topverdiener: Das verdienen die Serienstars pro Folge!

Andrew Lincoln: 90.000 Dollar pro Folge! Ein echtes Schnäppchen für den Sender AMC: Für seine Hauptrolle in der extrem erfolgreichen Zombieserie „The Walking Dead“ bekommt Hauptdarsteller Andrew Lincoln laut „Forbes“ keine dreistellige Summe.
Ed Harris: 175.000 Dollar pro Folge! Seine neue Prestigeserie „Westworld“ lässt sich Sender HBO einiges kosten - von 100 Millionen Dollar ist die Rede. Kein Wunder, denn Kinostars wie Ed Harris in seiner Rolle als „Mann in Schwarz“ haben ihren Preis.
Clive Owen: 250.000 Dollar pro Folge! Owens letzter Kinohit liegt schon einige Jahre zurück. Doch für die historische Krankenhausserie „The Knick“ kassierte der Engländer groß ab. Doch diese Geldquelle sprudelt nicht mehr: Eine dritte Staffel wird es nicht geben.
Daniel Craig: 250.000 Dollar pro Folge! Ob er noch mal 007 spielt, ist ungewiss. Bezahlt wird Daniel Craig erst mal für die Serie „Purity“ nach dem Buch von Jonathan Franzen („Die Korrekturen“). Der Brite spielt einen Internetaktivisten.
Sofia Vergara: 250.000 Dollar pro Folge! Die Quoten von „Modern Family“ haben nach nun acht Staffeln nachgelassen. Doch die Stars der Sitcom wie Sofia Vergara verdienen immer noch fürstlich.
Nicole Kidman: 350.000 Dollar pro Folge! „Desperate Housewives“ trifft „Der Gott des Gemetzels“: Dank ihrer Rolle im neuen HBO-Kleinstadtdrama „Big Little Lies“ zählt die Oscarpreisträgerin auf Anhieb zu den Topverdienern in der Serienwelt.
Dwayne Jonson: 400.000 Dollar pro Folge! Vergangenes Jahr hat Dwayne Johnson („Fast & Furious 7“) unglaubliche 64,5 Millionen Dollar verdient. Seine Gage für die Dramedy „Ballers“ wirkt dagegen fast bescheiden. Johnson spielt darin einen Ex-Footballer, der sich als Finanzmanager durchschlägt.
Claire Danes: 450.000 Dollar pro Folge! Drei Emmys und vier Golden Globes haben den Marktwert von Claire Danes enorm gesteigert. Für ihre Rolle als bipolar gestörte Ex-Agentin in der Thriller-Serie „Homeland“ kassiert sie eine knappe halbe Million Dollar pro Episode. Co-Star Mandy Patinkin hätte allen Grund zum Neid: Seine Gage als CIA-Mann Saul Berenson beträgt ein Drittel von dem, was Danes erhält = 150.000 Dollar pro Folge.
Emilia Clarke & Peter Dinklage: 500.000 Dollar pro Folge: „Game of Thrones“ ist eine echte Ensembleserie. Nur konsequent, dass die zwei Stars die gleiche Gage bekommen. Ihre Kollegen Lena Headey (Cersei), Kit Harrington (Jon Schnee) und Nikolaj Coster-Waldau (Jaime) haben denselben lukrativen Deal.
Kevin Spacey: 500.000 Dollar pro Folge! Gerissen, skrupellos und gierig nach mehr: Bei „House of Cards“ thront er als US-Präsident Frank Underwood über allem. Und auch in unserem Gehaltsreport gibt es nur wenige, die mehr verdienen als Kevin Spacey.
Mark Harmon: 525.000 Dollar pro Folge! Preise für Originalität gewinnt „Navy CIS“ eher nicht. Dafür ist die Krimiserie weltweit ein Hit. So erklärt sich auch die Mega-Gage für Hauptdarsteller Mark Harmon. Pro Staffel (bisher gibt es 13) kassiert der „Sexiest Man Alive 1986“ (!) stattliche 12,6 Millionen Dollar.
Jim Parson, Kaley Cuoco und Johnny Galecki: 1.000.000 Dollar pro Folge! Die Stars des weltweiten Sitcom-Hits „ The Big Bang Theory“ sind die Topverdiener. Dank 24 Folgen pro Staffel kommen sie auf je 24 Millionen Dollar pro Jahr, oder: auf 48 000 Dollar pro Sendeminute!

Mega-Gagen werden aber auch bei anderen Fernsehserien gezahlt, wie unsere Übersicht zeigt. Die Daten stammen vom US-Branchendienst „Variety“ sowie dem Finanzmagazin „Forbes“. Was auffällt: Neben den „Big Bang Theory“-Stars ganz weit oben platziert ist Mark Harmon („Navy CIS“). Beide Serien bestehen hauptsächlich aus abgeschlossenen Episoden. Solche Formate lassen sich besonders lukrativ verkaufen, da Wiederholungen ohne große Probleme programmiert werden können – einer der Gründe, warum Harmon sogar mehr verdient als etwa der Oscarsieger Kevin Spacey („House of Cards“).

Neue Geldquelle für Kinostars: TV

Hollywoodstar geht in Serie: Diese Kombination hat in den vergangenen Jahren das Gagenniveau steigen lassen. Wie bei Nicole Kidman, die aktuell in der Serie „Big Little Lies“ zu sehen ist. Zugleich konkurrieren immer mehr Sender und On-Demand-Anbieter um die großen Namen. Manchmal wird aber auch jemand zum Serien-Krösus, den kein Fan auf der Straße erkennt. Nancy Cartwright (59) etwa kriegt pro Folge sagenhafte 315 000 Dollar. Nancy wer? Cartwright spricht in der Trickserie „Die Simpsons“ den Sohn Bart, und das seit beinahe 30 Jahren.

"Roots": So gut wie das berühmte Original?

Nach seiner Flucht wird Kunta Kinte (Malachi Kirby) von Sklavenfängern aufgegriffen. © HISTORY
Fürchterliche Szenen spielen sich auf dem Sklavenschiff während der Überfahrt ab. © HISTORY
Golden-Globe-Gewinner Jonathan Rhys Meyers verkörpert den Sklavenhalter Tom Lea. © HISTORY
Für die Freiheit kämpfen viele Sklaven für die Nordstaaten im Bürgerkrieg. © HISTORY
Der befreite Sklave Marcellus (Michael James Shaw) und Kizzy Kinte (Anika Noni Rose). © HISTORY
Chicken George (Regé-Jean Page, links) mit Hahnenkämpfer Mingo (Chad Al Coleman). © HISTORY
Sklaverei in drei Generationen. © HISTORY
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Das neue Sklavenepos "Roots" (ab Karfreitag bei History) soll realistischer sein als das Original, das vor 40 Jahren alle bisherigen TV-Produktionen in den Schatten stellte.
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