Endlich geht’s weiter mit "House of Cards"

Foto: David Giesbrecht/Netflix
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Robin Wright spielt die Präsidentengattin Claire Underwood in "House of Cards". Foto: David Giesbrecht/Netflix
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Wir waren exklusiv am Set der fünften Staffel "House of Cards" (ab 30. Mai, 21.15 Uhr, Sky Atlantic HD) und sprachen mit den Hauptdarstellern.

Das Weiße Haus ist eine Großbaustelle! An jeder Ecke wird gesägt und gehämmert, Handwerker rennen hektisch umher, Möbelstücke werden durch die Räume geschoben. Doch nein, hier setzt nicht etwa Donald Trump seinen – nun ja – speziellen Einrichtungsstil durch. Wir befinden uns im Weißen Haus von Präsident Francis und First Lady Claire Underwood, am Set von "House of Cards", wo das Team zurzeit an den Folgen der fünften Staffel des Serienhits arbeitet.

Wie es in Staffel 5 weitergeht

Fans warten mit Hochspannung auf die Fortsetzung, hatten sich doch in Staffel vier die Fronten zwischen dem skrupellosen Underwood (Kevin Spacey) und seiner nicht minder machtgierigen Gattin (Robin Wright) dramatisch verhärtet.

Trailer zu 5. Staffel "House of Cards"

Wie es weitergeht mit den beiden, ist hier am Set ein streng gehütetes Geheimnis, Kevin Spacey macht auch für uns keine Ausnahme. "Wir treffen uns vor jeder neuen Staffel mit den Autoren und arbeiten gemeinsam an dramatischen Inszenierungen", erklärt der Star, der zugleich ausführender Produzent der Serie ist. "Wir versuchen, unsere Zuschauer zu überzeugen, dass in Washington auch das scheinbar Unmögliche möglich werden kann – allerdings macht es uns die politische Realität in den USA im Moment verdammt schwer." Weil das scheinbar Unmögliche gerade ziemlich alltäglich geworden ist? Spaceys "First Lady" Robin Wright nimmt es mit Humor: "Die klauen alle unsere guten Ideen."

Als "House of Cards" 2013 seine Premiere feierte, ahnte niemand der Verantwortlichen, dass die Serie ein so großer Erfolg werden würde. Kevin Spacey gewann für diese Rolle die GOLDENE KAMERA 2015 als "Bester Schauspieler International" und beim GOLDENE KAMERA Digital Award wurde "House of Cards" zur "Besten Streaming-Serie 2016" gewählt. Ebenso wenig war absehbar, dass die Wahlkampfschlacht 2016 zwischen Hillary Clinton und Donald Trump die USA derart polarisieren würde. "Es war schwer vorstellbar, was da gerade in unserem Land politisch passiert", bestätigt auch Michael Kelly, der in der Serie Francis Underwoods Stabschef Doug Stamper spielt. "Wir sind stolz darauf, dass wir nie eine Serie waren, die sich von den Schlagzeilen der Zeitungen hat inspirieren lassen. Aber auf einmal kommen einem die Ideen aus den Drehbüchern von 'House of Cards' längst nicht mehr so verrückt vor."

Das Setdesign - so nah an der Realität wie möglich

Die Autoren mögen ihre Story unabhängig von aktuellen politischen Entwicklungen weiterspinnen. Bei der Ausstattung dagegen versucht die Serie, so dicht wie möglich an der Realität zu sein. Das beginnt bei den protokollarischen Details und reicht bis zum nachgebauten Interieur der Air Force One, dem Präsidentenflugzeug.

Setdesignerin Tiffany Zappulla, die für ihre Arbeit bei "House of Cards" mit einem Emmy ausgezeichnet wurde, weiß: Der Zuschauer wird die Perfektion der Kulissen vielleicht nur am Rande wahrnehmen. Trotzdem wird alles bis ins kleinste Detail recherchiert und möglichst originalgetreu nachgebaut. Mehr als 100 Tischler und Maler arbeiten am Set, sie restaurieren Antiquitäten für die Einrichtung – und sie malen sogar bekannte Kunstwerke nach. "Kunst ist uns hier sehr wichtig", sagt Tiffany Zappulla, "im Weißen Haus hängen viele Kunstwerke mit großem Symbolcharakter. Wir klären die Rechte und stellen dann Reproduktionen her. Alles soll so authentisch wie möglich wirken."

Hauptdarsteller Kevin Spacey ist von dem realitätsnahen Setting begeistert. "Ich war schon oft im Weißen Haus und manchmal vergesse ich ganz, dass es sich dabei um das echte handelt. Man sieht sich die Porträts dort an den Wänden an – und es ist alles genauso wie bei uns am Set. Wir sind alle den Kollegen für die realistische Ausstattung sehr dankbar. Mir hilft das sehr."

Zur Story der neuen Staffel lässt sich Spacey nichts entlocken, immerhin verspricht er Überraschungen und einige neue Gesichter. Und dass die Fans natürlich weiterhin zwischen Bewunderung und Abscheu für Francis Underwood schwanken werden. An politischen Intrigen wird es also nicht mangeln – beinahe so, als zeige "House of Cards" die Realität.

Geheimakte Sherlock: Die düsteren Fakten zur vierten Staffel

John Watson (Martin Freeman) und Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, r.). Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Eine Videobotschaft lassen Sherlock (Benedict Cumberbatch, re.) und Watson (Martin Freeman, li.) an Moriartys Tod zweifeln: Hat Sherlocks Rivale diese vorher aufgezeichnet – oder tatsächlich auf mysteriöse Weise überlebt? Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
V.l.n.r.: DI Lestrade (Rupert Gravs), Mary Watson (Amanda Abbingten), Dr. John Watson (Martin Freeman), Mrs. Hudson (Una Stubbs), Mycroft Holmes (Mark Gatiss), Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und Molly Hooper (Louise Brealey). . Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und John Watson (Martin Freeman, r.). Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Dr. Watson (Martin Freeman) und seine Frau Mary (Amanda Abbington) bereiten sich auf ihre größte Herausforderung vor – sie werden zum ersten Mal Eltern. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Mary (Amanda Abbington) mit ihrer Tochter. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) übernimmt die Patenschaft für das Baby seiner Freunde Mary (Amanda Abbington) und Watson (Martin Freeman). Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock (Benedict Cumberbatch) wird auf eine Einbruchserie aufmerksam, bei der jemand Thatcher-Büsten zertrümmert. Nun folgen er, Dr. Watson (Martin Freeman, Mitte) und seine Frau Mary (Amanda Abbington) der Fährte eines Einbrechers. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Mycroft Holmes (Mark Gatiss) und sein Bruder Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch). Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Die für ihn kinderleichten Fälle von Inspector Lestrade (Rupert Graves, li.) bieten dem unterforderten Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) einen erfüllenden Zeitvertreib. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Lady Smallwood (Lindsay Duncan) und ihre Sekretärin Vivian Norbury (Marcia Warren, li.). Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock (Benedict Cumberbatch) ist auf der Fährte eines Einbrechers, der es auf Thatcher-Büsten abgesehen hat. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch). Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock (Benedict Cumberbatch) ist auf der falschen Fährte. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock Holmes hält den Geschäftsmann Culverton Smith (Toby Jones) für einen Serienkiller. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock (Benedict Cumberbatch) hofft vergeblich, dass Watson (Martin Freeman) ihm nicht die Schuld an dem Tod von Mary gibt. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Mrs. Hudson (Una Stubbs) mach sich Sorgen um Sherlock und hält ihn in Schach. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock (Benedict Cumberbatch) erscheint im Rausch der Drogen eine Klientin, die den Detektiv mit einem ungewöhnlichen Auftrag aufsucht: Sie ist sich sicher, dass ihr Vater einen Mord begangen hat, und möchte nun wissen, wer das Opfer war. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock (Benedict Cumberbatch, re.) versucht den schmerzhaften Verlust seines Freundes Dr. John Watson (Martin Freeman) selbstzerstörerisch mit Drogen zu betäuben. Molly Hooper (Louise Brealey) hat Sherlock im Krankenwagen untersucht. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Dr. John Watson (Martin Freeman) hat Molly Hooper (Louise Brealey) gebeten, Sherlock zu untersuchen. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Der Geschäftsmann Culverton Smith (Toby Jones) legt sich mit Sherlock Holmes an. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, Mitte) hält den Geschäftsmann Culverton Smith (Toby Jones, 4. v. li.) für einen Serienkiller. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Dr. John Watson (Martin Freeman) findet in Sherlocks Wohnung eine Videobotschaft. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Der Schatten von Moriarty (Andrew Scott) verfolgt Sherlock weiter. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock (Benedict Cumberbatch), seine Eltern (Timothy Carlton und Wanda Ventham) und sein Bruder Mycroft (Mark Gatiss, re.) müssen sich einem Familiengeheimnis stellen. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Mycroft (Mark Gatiss) muss Sherlock die Wahrheit über ihre Schwester Euras sagen. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlocks Gegenspieler ist seine eigene Schwester: die psychotische Euras (Sian Brooke). Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Moriarty (Andrew Scott) bei Sherlocks Schwester Euras (Sian Brooke) auf der geheimen Gefängnisinsel Sherrinford. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Moriarty (Andrew Scott) bei Sherlocks Schwester Euras (Sian Brooke) auf der geheimen Gefängnisinsel Sherrinford. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Sherlock (Benedict Cumberbatch) gerät in ein Spiel auf Leben und Tod. Foto: © Hartswood Films 2016/BBC
Wer sind Sherlocks neue Gegner? Welche Hauptfigur stirbt? Und: Wird die Serie fortgesetzt? Zum Start von Staffel 4 traf GOLDENE KAMERA Benedict Cumberbatch & Co. in London und erfuhr erstaunliche Details.
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