Mandy Moore über "This Is Us": "So eine Rolle wurde mir noch nie angeboten!"

Mandy Moore verkörpert in der Erfolgsserie "This Is Us" Jacks Ehefrau Rebecca. Sie versucht, eine bessere Mutter als ihre zu sein. Wie ihr das gelingt, obwohl sie selber keine Kinder hat, verrät sie im Gespräch.

Darum geht's in "This Is Us"

In der preisgekrönten Dramedy-Serie "This Is Us" von Dan Fogelman ("Crazy, Stupid, Love") kreuzen sich mit Witz und Gefühl in den ersten 18 Folgen die Wege unterschiedlicher Typen, die eines gemeinsam haben: ihren Geburtstag. Die Geschichte entfaltet sich Episode für Episode und hält überraschende Wendungen bereit, weshalb die Zuschauer im Vorwege nicht allzu viel über den Inhalt erfahren sollen.

Der Trailer

Der Trailer macht bereits Lust auf mehr und gehört zu den meistgesehenen und kommentierten Serientrailern auf Facebook:

Trailer zu "This is us"

Die Darsteller

Chrissy Metz spielt die übergewichtige Kate. Während ihres Kampfes gegen das Übergewicht, lernt sie den spitzzüngigen Toby (Chris Sullivan) kennen.

Justin Hartley spielt Kates Zwillingbruder Kevin. Der Schauspieler und Womanizer entschließt sich, seine Klischeerolle bei einer erfolgreichen Sitcom hinzuschmeißen.

Emmy-Preisträger Sterling K. Brown spielt den Geschäftsmann Randall und trifft endlich auf seinen leiblichen Vater William, der ihn nach der Geburt an einer Feuerwehrstation aussetzte.

Zwei weitere Hauptdarsteller sind Milo Ventimiglia und Mandy Moore: Sie spielen das Ehepaar Jack und Rebecca Pearson, das mit einer dramatischen Wendung in seinem Leben klarkommen muss und dabei trotzdem versucht, zusammen zu halten.

Zum Serienstart am 24. Mai, 21.15 Uhr, ProSieben verrät Mandy Moore im Interview, warum sie auch im echten Leben mit Milo Ventimiglia verheiratet ist.

Interview mit Mandy Moore

Warum wollten Sie in "This Is Us" mitspielen?

Ich habe das Drehbuch für den Piloten dieser Serie mit offenem Mund vor lauter Begeisterung gelesen. Es hat mich gefesselt, wie ergiebig und nuanciert die Handlung war. Vom ersten Satz an wusste ich, dass Rebeccas Leben und die Handlung der Serie in alle möglichen Richtungen gehen könnte. Mir gefiel auch die Idee, zum ersten Mal in meiner Karriere eine Ehefrau und Mutter zu spielen. So eine Rolle wurde mir noch nie angeboten.

Wer ist Ihre Figur, Rebecca Pearson? Und was macht Ihr Leben so interessant?

Ich spiele Rebecca im Alter von 27 bis 66. Bei einem so großen Lebensabschnitt gibt es natürlich viel über meine Figur zu erzählen und zu entdecken. Serienschöpfer Dan Fogelman hat uns allen im Groben den Lebenslauf dieser Familie skizziert, damit wir eine ungefähre Ahnung haben, was uns bevorsteht. Ich spiele schon in der zweiten und dritten Folge eine 66-jährige Frau, also musste ich wissen, welche Meilenstein sie und ihre Familie bis dahin durchgemacht haben, um ihre Beziehung mit ihrem Kindern und ihrem Mann zu verstehen.

Die Liebe – und der Schmerz - zwischen Rebecca und Jack fühlt sich sehr real an. Wie ist Ihre Beziehung zu Ihrem Serien-Ehepartner?

Ich liebe Milo! Wirklich. Zwischen uns hat es vom ersten Moment während des Vorsprechens an gefunkt. Was toll ist, denn das ist nicht immer der Fall in unserem Job. Manchmal muss man die Beziehung mit einem Kollegen erst langsam aufbauen, oder im schlimmsten Fall vortäuschen. Milo ist ein sehr ausgewogener Mensch, und wir haben die gleiche Einstellung zum Job: Wir nehmen unsere Arbeit sehr ernst, aber nicht uns selbst. Und er ist immer für mich da, wenn die Kamera auf mich gerichtet ist, oder wenn ich Fragen habe, wer und wo meine Figur gerade in ihrem Leben ist. Ich behaupte immer, dass wir geheiratet haben, als wir uns bei unserer ersten Begegnung die Hände gaben (lacht).

Wie überrascht sind Sie über den Erfolg der Serie?

Es ist ein riesiges Kompliment, dass die Zuschauer unsere Figuren so lieben. Viele denken sogar, dass Milo und ich auch im wahren Leben ein Paar sein sollten (lacht).

Sie selbst waren einmal verheiratet, aber Mutter zu spielen ist eine neue Erfahrung für Sie. Wie schwer fiel Ihnen das?

Richtig, ich selbst habe nicht sehr viel Erfahrung mit dem Umgang von Kindern. Ich bin selbst noch keine Mutter, und auch meine Freunde haben noch keinen Nachwuchs. Dieser Aspekt der Rolle hatte mich anfangs etwas unsicher gemacht, denn ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Nach meiner ersten Szene mit den 8-jährigen Kindern hat mich der ausführende Produzent Ken Olin zur Seite genommen und mir gesagt: "Eine Mutter fragt nicht ihre Kinder um Erlaubnis. Eine Mutter ist Boss!" Milo ist auch in dieser Beziehung eine große Hilfe für mich, denn er hat mehr Erfahrungen mit Kindern als ich. Ich folge also einfach seinem Beispiel (lacht). Mit meinen erwachsenen Kindern zu arbeiten ist einfach, denn Chrissy (Metz), Sterling (K. Brown) und Justin (Hartley) sind einfach fantastisch. Und die Babys sind ein Kinderspiel, denn in den Szenen mit ihnen übernehmen einfach meine Mutterinstinkte und Ovarien die Führung (lacht). Immer, wenn ich eins der Babys halten darf, schmelze ich nur so dahin.

Hier geht's zum Interview mit Milo Ventimiglia

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