Exklusiv-Interview mit Iwan Rheon aus der Serie "Riviera"

High Society statt Westeros: "Game of Thrones"- Star Iwan Rheon zieht es in seiner neuen Serie an die "Riviera".

"Riviera" - der neue Star am Serienhimmel startet am 16. Juni (20.15 Uhr) bei SKY ATLANTIC. Hier dreht sich nicht nur alles um die Reichen und Schönen, sie spielen auch mit. Denn mit Julia Stiles ("Bourne") und Iwan Rheon ("Games of Thrones") konnte Sky für seine Eigenproduktion zwei Hollywoodbeauties gewinnen.

Bildergalerie: Das sind die Stars aus "Riviera"

GOLDENE KAMERA-Redakteur Dirk Oetjen traf Iwan Rheon zum Interview.

Interview mit Iwan Rheon

Sie spielen Adam, den ältesten Sohn des Kunsthändlers Constantine – und in der ersten Folge wird nicht ganz klar, was für ein Mensch Adam ist. Wussten Sie bei Drehbeginn, wie sich die Figur entwickeln würde?

Ich hatte einige gute Gespräche mit dem Regisseur und den Produzenten geführt, bevor der Dreh losging, daher hatte ich eine Vorstellung davon. Aber die Dinge ändern sich in einer Serie wie dieser immer mit der Zeit. Man muss immer darauf vorbereitet sein, wenn man an einer solchen Produktion mitwirkt, aber es ist eine tolle Herausforderung. Ich freue mich schon zu sehen, wie sich Adam im weiteren Verlauf der Serie entwickeln wird.

Adam strebt danach, Schriftsteller zu sein, aber er hegt den Groll, eine Art „vergessener Sohn“ zu sein. Steckt in Adam ein Bösewicht?

Ich glaube, der steckt in jedem Menschen. Besonders in dieser Welt. Adam wollte niemals die Bank oder andere Familiengeschäfte übernehmen, er wollte nur, dass sein Vater ihm Beachtung schenkt. Interesse an ihm hat. Daher kommt sein Groll. Er ist der sensiblere Sohn und er hasst die Welt, in der er aufgewachsen ist. Doch er kann ihr nicht entfliehen.

Um die Riviera rankt sich seit Brigitte Bardot ein Mythos. Gefällt Ihnen der Ort? Wie wohl haben Sie sich dort gefühlt?

Es war sehr angenehm. Und es war interessant, dort von August bis Februar zu drehen, weil wir beobachten konnten, wie sich das Klima im Wechsel der Jahreszeiten ändert. Ob Sie es glaube oder nicht: Es ist dort kalt im Winter! Wir haben im Sommer in unseren Anzügen geschwitzt und im Winter in ihnen gefroren.

War der Dreh so luxuriös, wie es sich die Zuschauer vorstellen würden?

Das muss ich verneinen. Wir haben während der Dreharbeiten leider nicht wie Milliardäre gelebt. Es war aber toll, dort zu drehen, weil man die Welt, die wir zeigen, aus erster Hand sehen konnte – die Jachten und die schönen Häuser an der Riviera. Es ist ein spektakulärer Ort, einfach wunderschön.

Roxane Duran, die Ihre Schwester spielt, hat uns verraten, dass sie „Game of Thrones“ nicht gesehen hat und dadurch in der Lage war, Ihnen nicht als Fan gegenüberzutreten. Ist es manchmal ein Segen für Sie, wenn die Leute Ramsay Bolton nicht kennen?

Es ist lustig, weil es sich für mich so anfühlt, als ob Ramsay nur eine meiner vielen Rollen ist, und vor „Game of Thrones“ war ich wohl eher kein Schauspieler, den man mit Bösewichten assoziiert hätte.

Folge eins endet mit einem fiesen Cliffhanger und wir möchten unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht – waren Sie auch so neugierig?

Ich habe die erste Folge noch nicht mal gesehen, darum kann ich die Frage nicht wirklich beantworten. Aber die erste Folge ist wirklich nur der Anfang. Danach passiert noch so viel mit der Familie Clios.

Das erwartet Sie an der "Riviera"- der Trailer zur Serie

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