In der Serie "Pure Genius" trifft Hightech auf Medizin

Milliardär und Krankenhaus-Start-Up-Unternehmer James Bell (Augustus Prew) will Dr. Walter Wallace (Dermot Mulroney, r.) engagieren.
Milliardär und Krankenhaus-Start-Up-Unternehmer James Bell (Augustus Prew) will Dr. Walter Wallace (Dermot Mulroney, r.) engagieren.
Foto: CBS
Schlechte Laune bei "Dr House" war gestern – jetzt rettet ein Tech-Milliardär mit Sonnenscheingrinsen das Leben von unheilbaren Patienten.

Endlich mal wieder eine spannende Serie während des Sommerlochs. ProSieben startet am 19. Juli auf dem "Grey´s Anatomy"-Sendeplatz um 20.15 Uhr die neue Serie "Pure Genius" (13 Folgen, mittwochs). Ein Milliardär baut in Sillicon Valley ein Krankenhaus der Superlative. Mit dabei: Dermot Mulroney aus "Die Hochzeit meines besten Freundes".

Pure Genius

Darum geht's in "Pure Genius"

"Ich habe mir geschworen, dass ich alles Menschenmögliche tun werde, um jeden zu retten, der durch diese Tür geht," sagt James Bell (Augustus Prew). Ein großes Versprechen, denn in seiner Klinik Bunker Hill kommen nur aussichtslose und seltene Fälle. Doch sein Krankenhaus hat etwas, was sonst keines hat: ihn, den Milliardär, der Behandlungsmethoden einfach mithilfe neuster Technologien selber erfindet und dann noch gratis anbietet. Was ihm fehlt, ist ein Spitzenarzt an seiner Seite. Deswegen setzt er alles daran, Medizin-Genie Dr. Walter Wallace (Dermot Mulroney) für Bunker Hill zu gewinnen. Der Arzt ist in Verruf geraten. Er hat vergeblich versucht, das Leben eines 8-Jährigen mit einer noch nicht zugelassenen Behandlungsmethode zu retten. Wallace steht den technischen Errungenschaften zunächst skeptisch gegenüber. Doch zu sehen, was möglich ist, wenn man sich keine Sorgen um Geld machen muss und einem die gesamte Technologie der Welt zu Verfügung steht, reizt ihn. Wer kann sich schon das Bild eines Fötus angucken, indem man nur einen Laptop vor den Bauch halten muss? Kann Bell ihn überzeugen einzusteigen? Und ist der Milliardär wirklich so selbstlos, wie er sich gibt?

Hintergrund

Alles nur Science Fiction? Von wegen, der Weltmarkt von Medizintechnik ist immens und Deutschland nach den USA und Japan auf Platz drei der Produzenten. Doch anders, als in der Serie muss jede Technik komplizierte Zulassungsrichtlinien erfüllen. In der Serie wird das alle ein bisschen zu vereinfacht dargestellt - ein Grund, warum die CBS-Serie vielleicht nach nur einer Staffel schon wieder abgesetzt worde.

Die Kritik zu "Pure Genius"

Wie jede gute Krankenhausserie sind da die Gänsehautmomente. Dieser Schauer, wenn man weiß, dass eine krebskranke Patientin ihr ungeborenes Baby in der 20 Woche aufgeben muss – und dann die Erleichterung, wenn doch beide gerettet werden können. Das Neuartige an dieser Serie sind die Wunder, welche mit Hilfe von Digitalisierung und Gentechnik erschaffen werden. Ein Patient, der eingeliefert wird, noch bevor er einen Herzinfarkt hat – bisweilen sind das spannende Zukunftsvisionen, die aber auch ein bisschen zu perfekt daher kommen. Die Naivität und und der unerschütterliche Optimismus von James Bell können teilweise anstrengend auf den Zuschauer wirken. Dennoch: Die soliden Schauspieler, das neuartige Silicon Valley-Setting und natürlich das private Dilemma der Hauptperson machen diese Serie sehenswert.

Die GOKA-Wertung

Wer sollte sich "Pure Genius" angucken?

Fans von Krankenhausserien und alle, die gern hinter die Kulissen von Silicon Valley gucken.

Für Fans von

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